2:1 - Weiterhin ungeschlagen nach Heimsieg gegen den Wiener Sportklub
In einer - zweite Halbzeit - hektischen Partie holt man wichtige 3 Punkte
Nachdem die für Dienstag geplante 3. Runde der Regionalliga Ost bis auf ein Spiel dem Regen zum Opfer gefallen war, hat man ungewöhnlicherweise bereits das 3. Heimspiele in Folge - diesmal gegen den Wiener Sportklub, der vorige Runde auswärts in Neusiedl in einer schwachen Partie mit 0:2 siegreich blieb, während der SV Horn nur einen Punkt in einem guten Spiel gegen die Austria Amateure erringen konnte, da man unglücklich in der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert hatte. In den Reihen des SV Horn stehen mit Aleksandar Djordjevic und Salmin Cehajic zwei ehemalige Sportklubspieler und Horner Stammspieler in der Startformation - Christoph Hevera heuer vom Sportklub gekommen ist diesmal nicht im Kader und wird vom wiedergenesenen Siegfried Rasswalder auf der linken Außenverteidigerposition ersetzt.
Mario Kreimer rechts offensiv beginnt anstatt Djuro Mihaljica.
Der SV Horn spielt mit Harhovsky im Tor, Gsellmann, Cehajic, Friess und Rasswalder in der Abwehr; Kreimer, Musil, Walzer, Djordjevic und Dimic im Mittelfeld und Ozegovic als Stürmer. Sowohl Kreimer als auch Dimic agieren offensiv auf den Außenbahnen.
Der SV Horn startet gut in das Spiel und nach 2 Minuten geht man bereits durch ein Kopfballtor von Andreas Walzer, der eine durch Ozegovic weitergeleitete Flanke von Gsellmann verwerten kann, in Führung.
Andreas Walzer kann bereits in der 2. Minute per Kopf das 1:0 erzielen
Der SV Horn diktiert klar das Spiel und nach 10 Minuten hätte es bereits 2:0 stehen können, doch Ozegovic trifft vom Fünfer nur ins Außennetz. Der Sportklub kommt eher durch Unachtsamkeiten der Horner Verteidigung oder Standardsituationen in die Nähe des Strafraumes.
Einige Male lässt der Schiedsrichter in dieser ersten Hälfte lautstarke Reklamationen - vor allem von Günes - wie auch Ballwegschlagen von Spielern ungestraft.
Die wohl beste Chance der Gäste entsteht nach einem ungeahndeten Foul an Djordjevic im Mittelfeld, durch Helly. Horn ist spielerisch überlegen - der Sportklub probiert es mit hohen Bällen in die Spitze.
In der 21. Minute kommt Petr Musil am Sechzehner alleine an den Ball und lässt Torhüter Harrauer mit einem scharfen Schuss durch die Beine keine Chance zur Reaktion.
Petr Musil krönt seine starke Leistung mit dem Tor zum 2:0
Für Rasswalder gibt es nach einem Foul Gelb während gleich darauf Csandl nach einem Check an Ozegovic ungeschoren wegkommt.
Eine der besten Chancen des SV Horn hat Elvis Ozegovic per Kopf in der 41. Minute. Gegen Ende der 1. Halbzeit zückt der 25jährige burgenländische Schiedsrichter Paul Schneider nicht wegen dem groben Foul von Günes an Friess die gelbe Karte, sondern beide Kontrahenten, die sich lautstark gegenüberstehen, werden verwarnt. Mit der klaren ungefährdeten Führung für den SV Horn geht es in die Kabinen.
Pausenstand 2:0
Beide Mannschaften kommen unverändert wieder auf das Spielfeld. Der Sportklub kann jetzt das Spiel offener gestalten, wenn er auch zunächst kaum zu Chancen kommt. In der 51. Minute bekommt Dimov wegen Reklamierens die gelbe Karte und kurz darauf wird Sertan Günes, der rotgefährdet ist, vom Trainer des Wiener Sportklub Fritz Drazan ausgetauscht - für ihn kommt Berkovic ins Spiel. Es gibt jetzt Chancen auf beiden Seiten, so schießt Walzer über das Tor und auch Miki Harhovsky kann sich gegen Helly auszeichnen, den Nachschuss vergibt Schmidtberger. Der SV Horn verlegt sich jetzt eher auf das Verwalten des Ergebnisses, aber man hat immer wieder gute Kontermöglichkeiten, die man leider ungenutzt lässt.
Durch einen groben Schnitzer in der Abwehr von Salmin Cehajic ohne eigentliche Torchance kommt Helly zum Ausgleich - nur noch 2:1.
Die Horner sind jetzt verunsichert und die Gäste aus Dornbach wittern nochmals unerwartet eine Chance. Nach einem Zusammenstoß zwischen Csandl und Walzer gibt es keine Karte für einen der beiden oder die Spieler, die in der darauffolgenden Rangelei beteiligt sind, sondern für den reklamierenden Horner Kapitän Miki Harhovsky vom überfordert wirkenden Schiedsrichter Schneider.
Der SV Horn bringt 3 neue Offensiv-Kräfte in der 2. Hälfte: Mihaljica, Miesenböck und Wemmer
Rupert Marko bereitet einen Dreifachtausch vor, doch zunächst kommen nur Miesenböck für Ozegovic und Mihaljica für Dimic - Richi Wemmer muss noch warten, bis klar ist, dass der in der Situation angeschlagene Walzer weiterspielen kann. Wemmer kommt schließlich doch für Kreimer.
Der Sportklub versucht auf den Ausgleich zu drängen, doch die besseren Chancen ergeben sich jetzt aus den Kontern für Horn.
So verstolpert Miesenböck in der 75. Minute - wenig später zögert Mihaljica zu lange und Torhüter Harrauer kann den Schuss halten. Die Angriffe der Gäste mit hohen Bällen werden von Harhovsky sicher gefangen. Der Sportklub bringt nochmals mit Jedlicka eine frische Kraft.
Für die Horner Spieler ergeben sich Räume in den Kontern, doch in den guten Situationen ist man meist zu zögerlich um die Vorentscheidung in dem Spiel zu erzwingen. Schiedsrichter Schneider verwarnt Petr Musil bei einem Out wegen angeblicher Spielverzögerung mit Gelb und in der 87. Minute sieht dann Dimov die Ampelkarte, als er den durchbrechenden Miesenböck an der Strafraumgrenze niederreißt - der Sportklub ist jetzt noch mit 10 Spielern am Platz. Csandl sieht ebenfalls noch gelb wegen Kritik. Ein Rutschen mit gestrecktem Bein von Kral gegen Gsellmann ergibt ebenfalls eine Gelb-Verwarnung in der Nachspielzeit. Nach einer Beleidigung des Linienrichters nach einem Foulvergehen wird der erst eine knappen Viertelstunde zuvor eingetauschte Jedlicka ausgeschlossen. Schließlich pfeift der Schiedsrichter die Partie, die am Ende noch einige Hektik brachte, nach etlichen Minuten Nachspielzeit ab.
Endstand 2:1
Fazit: Nach einem schnellen Führungstor durch Andreas Walzer - einem der kleinsten Spieler - per Kopf kann der SV Horn seine Überlegenheit mit dem zweiten Tor durch Petr Musil zu einer komfortablen und ungefährdeten 2:0 Pausenführung ausbauen.
Zweite Halbzeit fällt man etwas zurück und möchte den sicheren Vorsprung verwalten. Durch einen groben Schnitzer in der Horner Abwehr kommen die Dornbacher unerwartet zum Anschlusstreffer und versuchen auf den Ausgleich zu drängen. Der SV Horn bringt 3 frische Kräfte und in den Kontern, die sich jetzt aus den Räumen ergeben verabsäumt man es bereits die Vorentscheidung mit dem 3. Tor zu erzielen. So bleibt es bis zum Schlusspfiff aus Horner Sicht unnötig spannend. Zusätzliche Hektik ins Spiel bringt der noch unroutinierte junge Schiedsrichter Schneider, der in manchen Situationen etwas überfordert wirkt und sich schließlich, da er einige Undiszipliniertheiten ungeahndet einreißen hatte lassen, jetzt nur mehr mit zahlreichen Karten und einigen Platzverweisen zu helfen weiß. Im Gegensatz zum vorwöchigen Spiel gegen die Austria Amateure kann der SV Horn diesmal die 3 Punkte über die Distanz bringen und steht somit ungeschlagen nach 4 Spielen an der 3. - nach Verlustpunkten gerechnet sogar an zweiter Stelle der Tabelle - hinter der Überraschungsmannschaft dem Aufsteiger Ritzing, der nach 4 Spielen als einziges Team noch ohne Punkteverlust ist.
Mit den kommende Woche stattfindenden Auswärtspartien gegen Columbia in Favoriten und die Admira Amateure in der Südstadt könnte sich der SV Horn bereits eine gute Ausgangsposition in der oberen Tabellenregion sichern.
FK Austria Wien Amateure: Arnberger, Takougnadi (66. Vukajlovic), Koblischek, Dilaver, Oberortner, Harrer David, Mally, Harrer Martin (93. Demic), Freitag, Dos Santos, Tiffner (66. Tadic)
In einer flotten Partie verliert man gegen die Austria Amateuren durch ein spätes Tor in der 92. Minute 2 Punkte durch das 2:2 Unentschieden
Nach der vorwöchigen Nullnummer gegen die Baumgartner Defensivtaktik mit einem Spieler weniger trotz klarer Überlegenheit hoffte man diesmal gegen den Zwangsabsteiger aus der Ersten Liga die Austria Amateure wieder auf mehr Tore und natürlich einen vollen Erfolg.
Der wiedergenesene Torhüter Miki Harhovsky übernahm die Kapitänsschleife vom noch angeschlagenen Kapitän Richi Wemmer, der vorerst noch auf der Ersatzbank Platz nahm. Walzer und Dimic waren nach ihren Sperren wieder spielberechtigt.
Man spielte mit Gsellmann, Cehajic, Friess und Hevera in der Verteidigung, Musil, Djordjevic, Walzer und Mihaljica im Mittelfeld, und Dimic und Ozegovic als Sturmduo.
Ivica Vastic, der vorjährige Meistertrainer mit Waidhofen an der Ybbs, der die Austria Amateure in dieser Saison übernommen hatte beginnt mit Tiffner, der auch schon in der Bundesliga debütiert hatte und aktueller U19 Nationalspieler ist, als einziger nominellen Spitze. Ansonsten stehen außer dem Routinier und Legionär Dos Santos mit seinen 26 Jahren, der Vastic von Waidhofen gefolgt war, nur österreichische Spieler Jahrgang 1990 oder jünger im Kader.
Miki Harhovsky führt die Mannschaft als kapitän aufs Feld
Die Austria Amateure versuchen von Beginn an mit schnellen Aktionen über die Flügel zum Erfolg zu kommen verstolpern aber oder die Schüsse werden abgeblockt. In der 10. Minute hat dann Dimic mit einem in den Corner abgewehrten Schuss die erste Horner Chance. In Minute 18 Muss nach einer Spielerei in der Verteidigung Harhovsky erstmals klären, als Cehajic ausrutscht. Wenig später gibt der Schiedsrichter nach einem Aufstützen von Friss einen Freistoß zentral 25 vor dem Tor. Der Amateure Kapitän Christoph Freitag trifft mit dem darauffolgenden Freistoß ins Kreuzeck unhaltbar für Miki Harhovsky zum 0:1.
Glücklicherweise erfolgt der Ausgleich nur wenige Minuten danach, als nach einem Out über rechts Musil Ozegovic am 5er bedient und dieser zum Ausgleich trifft - 1:1 in der 25. Minute.
Elvis Ozegovic erzielt den Ausgleich zum 1:1
Gleich darauf kann der Gästetorhüter Arnberger einen Schuss von Djordjevic nach einem Corner halten.
In der 28. Minute ein sehenswerter Horner Angriff: Ozegovic bringt den Ball zu Dimic, der eine der spielbestimmenden Person ist - doch der knallt den Ball aus ca. 16m über das Tor.
Dragan Dimic gegen seine ehemalige Mannschaft
In der Folge entwickelt sich ein flottes Spiel mit zwar mehr Ballbesitz für den SV Horn, aber die wirklich gefährlichen Szenen bleiben aus.
Pausenstand 1:1
Beide Teams haben zur Pause nicht gewechselt und die erste richtig gefährliche Aktion kann Dragan Dimic nicht verwerten, als er in der 48. Minute frei vom 5er drüber schießt.
Nach einigen Minuten ohne zwingende Szenen nimmt Trainer Rupert Marko Musil und Mihaljica heraus und tauscht dafür Miesenböck und den etwas angeschlagenen Wemmer ein um die Offensive wieder zu stärken und Horn wird jetzt auch wieder gefährlicher. In der 61. Minute ahndet der Schiedsrichter ein Foul an Ozegovic im Strafraum nicht und lässt weiterlaufen.
Doch wenig später ist es soweit: nach einem weiten Freistoß von links kann Djordjevic und Gsellmann irritieren eine Verteidiger der Gäste, der den Abstauber Djordjevics ins eigene Tor lenkt - 2:1 Führung für Horn in der 63. Minute verwerten.
Aleksandar Djordjevic - defensiv wie offensiv stark.
In Minute 64 putzt Gsellmann nach einem Gestocher im Horner Strafraum aus. Auch Ivica Vastic bringt nun frische Kräfte mit Verteidiger Vukajlovic für Takougnadi und Stürmer Tadic für Tiffner. Jetzt verabsäumt es der SV Horn nachzusetzen und ein weiteres Tor zu erzielen. Horn hat das Spiel im Griff, doch die Austria kommt auch immer wieder gefährlich vor das Tor von Miki Harhovsky. Rupert Marko ersetzt in der 78. Minute nochmals Ozegovic durch Valentin Marko um eventuell nochmals Schwung in den Angriff zu bringen. Für die meisten Zuseher scheint das Spiel gelaufen und man wird wohl die 3 Punkte erreichen.
Doch die Austria Amateure geben nicht auf und werfen in den letzten Minuten der regulären Spielzeit alles nach vorne. Der Schiedsrichter zeigt 3 Minuten Nachspielzeit an. Durch ein vermeintliches Foul bereits in der Nachspielzeit von Valentin Marko, der den Ball abdeckt verliert Horn den Ball, der über die rechte Seite in die Mitte von Freitag geflankt wird. Dort kann der eingewechselte Dario Tadic per Kopf den Ausgleich erzielen.
Horn wirft nochmals alles nach vorne und Richard Wemmer kommt im Strafraum der Austrianer zu Fall, aber abermals lässt der Schiedsrichter weiterlaufen und so endet das Spiel mit einem Unentschieden durch ein Tor in der Nachspielzeit.
Endstand 2:2
Fazit: In der Verlängerung hat man ein Spiel unglücklich noch aus der Hand gegeben, in dem man schon mehr als eine Viertelstunde vor Schluss wie der sicher Sieger aussah. Nach einem Freistoßtor von Freitag konnte man erste Halbzeit nach wenigen Minuten durch Ozegovic den Ausgleich erzielen. Als man durch den an diesem Tag wieder defensiv starken Djordjevic schließlich in Führung ging, sah alles schon nach einem Sieg gegen die Amateure aus, doch man konnte vor allem in den letzten 5 Minuten kaum den Ball in den eigenen Reihen halten und kassierte noch den Ausgleich. Somit muss man sich mit 2 Zählern aus den letzten 2 Heimspielen begnügen und hat nach 3 gespielten Runden ungeschlagen weiterhin 2 Punkte Rückstand auf Parndorf.
Kommenden Dienstag geht es abermals mit Columbia zu einem Neuling der Liga - diesmal nach Wien. Mit Weiss und Dogan haben bei den Aufsteigern heuer 2 ehemalige Horner Spieler unterschrieben - und man ist ebenso mit 5 Zählern überraschenderweise nach 3 Runden noch ungeschlagen Tabellennachbar des SV Horn.
Nachdem bis dahin wohl alle angeschlagenen Spieler wieder voll fit sein werden und auch kein Spieler gesperrt ist, darf man darauf hoffen, dass der SV Horn die vollen Punkte mitnehmen kann.
In einer Partie, in der man 60 Minuten in numerischer Unterlegenheit spielen musste, konnte man die Baumgartner Defensivtaktik nicht bezwingen
Im ersten Heimspiel der neuen Saison trifft der SV Horn auf den ASK Baumgarten. Im ersten Spiel dieser Herbstsaison in der vorgezogenen 15. Runde hatten es beide Teams gleich zu Beginn mit einem Aufsteiger in einem Landesderby auswärts zu tun bekommen. Doch während der SV Horn diese Partie mit 1:2 auch verdient in Sollenau gewonnen hatte, so musste der ASK Baumgarten trotz Überlegenheit ohne Punkte aus Ritzing heimkehren.
Der SV Horn beginnt mit dem erst 17jährigen Cican Stankovic im Tor, der den verletzten Miki Harhovsky ersetzt - in der linken Verteidigung spielt für den noch immer verletzten Siegfried Rasswalder Christoph Hevera mit Rene Gsellmann, Salmin Cehajic und Thomas Friess gemeinsam. Im Mittelfeld fehlen die beiden gesperrten Dimic und Walzer - der etwas angeschlagene Pranjic sitzt vorerst nur auf der Bank - somit spielen Musil, der junge erst 18jährige Brlenic (von ASK Baumgarten diese Saison gekommen), Djordjevic und Kapitän Wemmer. Das Sturmduo sind Kreimer und Miesenböck.
Der ASK Baumgarten spielt zwar nominell mit 2 Spitzen, doch meist ist Günther Gabriel alleine auf weiter Flur.
Der SV Horn gilt als heimstarke Mannschaft und versucht auch gleich das Kommando zu übernehmen. Baumgarten stellt sich mit 9 Spielern zumeist dicht am Sechzehner und davor auf und sucht nur immer mit weiten Bällen und schnellen Kontern auf Günther Gabriel gefährlich zu werden.
Horn hat auch gleich die erste Chance durch einen Schuss von Marco Miesenböck und in der Tonart geht es weiter - Horn ist spielerisch klar überlegen - Baumgarten steht tief und die Horner Spieler versuchen mit Schüssen aus der zweiten Reihe zum Erfolg zu kommen. Da es beinahe kein Eindringen in den Strafraum gibt aufgrund des disziplinierten Abwehrverhaltens der Baumgartner, so sind es Djordjevic und Wemmer die es mit Weitschüssen probieren aber leider nicht zum Erfolg kommen.
In der 27. Minute erhält Luka Brlenic, der gegen seinen ehemaligen Verein besonders motiviert ist die erste gelbe Karte.
Ein Schuss von Cehajic wird in den Corner abgefälscht und der Schuss von Miesenböck nach der Ecke geht am Tor vorbei.
Luca Brlenic zieht in der 31. Minute einen Baumgartner nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte am Leibchen und muss dafür mit Gelb-Rot vom Platz.
Luca Brlenic etwas übermotiviert gegen seinen ehemaligen Verein muss mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz
Der SV Horn muss jetzt 60 Minuten mit einem Mann weniger auskommen, aber am Spielverlauf ändert sich absolut nichts - Baumgarten spielt weiterhin extrem defensiv und lässt sich nicht herauslocken. Der SV Horn tut sich schwer zu echten Torchancen gegen den burgenländischen "angerührten Beton" (lt. Trainer Rupert Marko) zu kommen und Horns Kapitän Richi Wemmer probiert es wieder mit einem Schuss.
In Minute 43 kann Marco Miesenböck ein Loch mit seiner Schnelligkeit in die Baumgartner Defensive reißen, aber Musil scheitert in aussichtsreicher Position am Torhüter.
Marco Miesenböck kann zwar mehrmals Löcher in die Baumgartner Defensive schlagen, zum Torerfolg reicht es aber nicht
Pausenstand 0:0
Beide Teams beginnen die zweite Hälfte unverändert und auch jetzt versucht der ASK Baumgarten offensichtlich das Ergebnis zu halten und sich nicht aus der Reserve locken zu lassen. Der SV Horn ist sehr bemüht nach vorne - hat mehr Ballbesitz und kommt jetzt Beginn zweite Halbzeit auch besser durch die Abwehr, doch der letzte entscheidende Pass ist zu ungenau. Ein Freistoß aus gut 30 Metern getreten von Salmin Cehajic streicht nur knapp neben der Stange vorbei. Baumgarten reagiert und bringt im Mittelfeld mit Fleck für Reinprecht eine frische Kraft.
Man hat den Eindruck, dass Baumgarten mit dem Punkt zufrieden ist und nichts riskieren will. Der SV Horn hingegen ist auch mit 10 Spielern die spielbestimmende Mannschaft.
Bei einer unglücklichen Aktion, bei der ein Baumgartenspieler über den Ball auf Richi Wemmers Knie stürzt, verletzt sich der Horner Kapitän. Nach einigen Minuten muss er deshalb mit schmerzverzerrtem Gesicht nach einem Behandlungsversuch ausgetauscht werden - für ihn kommt der ebenfalls noch von der Cup-Partie gegen Sturm etwas angeschlagene Pranjic.
Kapitän Richi Wemmer muss nach einer Knieverletzung ausgetauscht werden
Baumgarten bringt mit Sütcü für Grafl einen Stürmer für einen Mittelfeldspieler - wird deshalb am Spielfeld aber nicht offensiver. Wenig später tauscht auch Trainer Rupert Marko Mihaljica für Kreimer.
In der 69. Minute versucht Musil mit einem Dribbling in den gegnerischen Strafraum einzudringen und kommt zu Fall, doch Schiri DI Vodik lässt weiterlaufen - dafür erhält Gsellmann die gelbe Karte. Baumgarten kommt trotz einem Spieler mehr kaum zu Torchancen und wenn dann hält Cican Stankovic bombensicher.
In der 75. Minute bringt Baumgarten eine frische Kraft im Mittelfeld und auch der SV Horn tauscht. Für Marco Miesenböck kommt jetzt der erst 17jährige talentierte Stürmer Valentin Marko, Sohn des Trainers Rupert Marko, zu seinem Pflichtspieldebut für den SV Horn.
Horn ist klar überlegen, doch der letzte Pass ist entweder zu ungenau, oder die Schüsse sind zu unplatziert. Die Ideenlosigkeit der Gäste aus Baumgarten in der Offensive trotz Überzahl zeigt sich als ein beinahe unbedrängter Pass ins Out geht.
So schwach Baumgarten in der Offensive ist, so stark stehen sie am eigenen Sechzehner und lassen beinahe nur Distanzschüsse zu.
Torhüter Höppel lässt sich mit seinen Abstößen immer sehr viel Zeit und die Minuten vergehen ohne Tor.
Die wohl beste Chance auf die Horner Führung vergibt Petr Musil in der Nachspielzeit, als er im Sechzehner frei zum Schuss kommt, aber der Torhüter mithilfe der Stange das Unentschieden für die Gäste rettet - auch den Nachschuss von Marko kann er halten.
Petr Musil scheitert in der Nachspielzeit an Torhüter Höppel
Endstand 0:0
Fazit: Nachdem der etwas übermotivierte 18jährige Luca Brlenic bereits nach einer halben Stunde durch zwei unroutinierte Fouls innerhalb weniger Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wird, so können die defensiv eingestellten Burgenländer einen Punkt aus dem Waldviertel retten.
Der SV Horn war zwar bemüht und hatte wohl zweit Drittel Ballbesitz, doch richtig zwingende Torchancen konnten gegen den Burgenländischen Beton mit einem Mann weniger nur wenige herausgespielt werden.
Da man auch mit den zahlreichen Schussversuchen aus der zweiten Linie immer wieder scheitert und dann auch die wohl beste Chance in der Nachspielzeit von Musil vergeben wird, so bleibt es beim torlosen Unentschieden.
Wohl noch schmerzhafter als die vergebenen 2 Punkte wiegt der mögliche längere Ausfall von Kapitän Richi Wemmer, der mit einer Knieverletzung ausgetauscht werden muss.
Kommende Woche im nächsten Heimspiel gegen die Austria Amateure werden die beiden gesperrten Dimic und Walzer wieder einsatzberechtigt sein und auch Außenverteidiger Rasswalder sollte wieder fit werden. Hingegen werden Brlenic wegen der gelb-roten Karte fix und der angeschlagene Wemmer möglicherweise ausfallen.
Wenn nächste Woche mit den Austria Amateuren unter Trainer Ivica Vastic eine spielstärkere und nicht so extrem defensiv ausgerichtete Mannschaft zu Gast ist, so darf man hoffen, dass in der SV Horn Arena wieder Tore fallen werden.
1:2 Sieg in einem turbulenten Spiel bei Aufsteiger Sollenau
In einer äußerst turbulenten Partie gewinnt der SV Horn verdient, wenn auch letztendlich knapp, im ersten Spiel der neuen Saison 2010/11
Der SV Horn muss in dieser ersten Partie bei Aufsteiger Sollenau gleich 3 Spieler im Gegensatz zur knappen Cupniederlage gegen Sturm Graz vorgeben: der verletzte linke Verteidiger Siegfried Rasswalder wird von Christoph Hevera und der ebenfalls angeschlagene Mario Pranjic im Mittelfeld wird durch die Spitze Marco Miesenböck ersetzt. Für den gesperrten Dragan Dimic rückt Andreas Walzer in die Startformation.
Das bedeutet, dass man im Gegensatz zum Sturm-Spiel, in dem man krasser Außenseiter war, diesmal als Favorit auch mit 2 Stürmern von Beginn antritt - Miesenböck und Kreimer.
Der Aufsteiger aus der niederösterreichischen 1. Landesliga Sollenau beginnt exakt mit derselben Formation, mit der vorigen Freitag der FavAC in der ersten Runde des Cups besiegt werden konnte - auch Sollenau spielt mit 2 Offensivkräften Knaller und Klemen.
Beim SC Sollenau sind seit dem Aufstieg in die Regionalliga Ost 2 ehemalige Horner Spieler unter Vertrag: Mario "Funke" Feurer in der Innenverteidigung und Philipp Katzler als linker Verteidiger - weiters wurden noch Udo Siebenhadl von Waidhofen/Ybbs als Torhüter und Christian Banovits vom Absteiger SV Würmla geholt.
In den ersten Minuten des Spieles versuchen die Sollenauer gleich mit einigen Schüssen auf sich aufmerksam zu machen, während die Horner Spieler noch etwas vorsichtig versuchen den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Nach 10 Minuten gibt es dann die erste richtige Horner Offensivaktion, aber Sollenau versucht postwendend im Konter zum Erfolg zu kommen, wobei der Stanglpass von links keinen Abnehmer findet. In der 13. Minute hätte der SV Horn erstmals in Führung gehen können, doch nach einem Kreimer Vorstoß über links kann ein Verteidiger auf der Linie per Kopf den Schuss von Walzer an die Querlatte ablenken.
Es entwickelt sich ein flottes Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten, denn beinahe im Gegenzug hat Klemen mit einem Kopfball eine gute Chance aber Miki Harhovsky hält sicher. In der 16. Minute ist es dann soweit nach einem Pass von Musil über rechts flankt Kapitän Richi Wemmer mit seinem schwächeren rechten Fuß und Marco Miesenböck kann den Ball am 5er zum 0:1 im Tor unterbringen.
Der zweifache Horner Torschütze Marco Miesenböck
Der SV Horn übernimmt jetzt ganz klar das Kommando und erarbeitet sich gute Chancen: ein Musil Schuss wird vom Torhüter gehalten, Mario Kreimer scheitert alleine vor Goalie Siebenhandl und ein Schuss in aussichtsreicher Position von Wemmer geht daneben. Doch auch Sollenau versteckt sich nicht - so erhält Cehajic bei einem taktischen Foul die gelbe Karte und ein Kopfball nach einer weiten Flanke auf Knaller geht nur knapp am Tor vorbei. Nach einem Gestocher am Horner 5er kann der Ball im 3. Anlauf aus der Gefahrenzone befördert werden. Für den SV Horn ergeben sich jetzt zahlreiche Räume und Chancen wobei Richi Wemmer sogar einmal völlig alleine vor dem Torhüter vergibt. In Minute 42 fällt dann das 2. Tor für den SV Horn: der schnelle Marco Miesenböck kann im zweiten Versuch den Heimgoalie bezwingen.
Eine abwechslungsreiche Partie mit zahlreichen Horner Top-Chancen, in der sich der Aufsteiger aus Sollenau in seinem ersten Spiel in der Regionalliga überhaupt nicht versteckt und immer wieder im Gegenstoß gefährlich werden kann, geht mit einer Horner-0:2-Führung in die Kabinen.
Pausenstand 0:2
Aufgrund einer Verletzung muss zu Beginn der 2. Halbzeit Torhüter Harhovsky durch den erst 17jährigen Ersatztormann Cican Stankovic ersetzt werden. Die Partie ist jetzt sehr kampfbetont und Schiedsrichter Aiginger verteilt jetzt gelbe Karten an Eberhard, Samec und Klement nach eine rüden Attacke. Auch Andreas Walzer erhält nach einem Foul dieselbe Verwarnung. Für Marco Miesenböck kommt jetzt Djuro Mihaljica ins Spiel. Einige Entscheidungen des jungen 26jährigen Schiedsrichters, der im Talentekader ist, können nicht immer nachvollzogen werden - so gibt er auch in der 70. Minute nachdem Walzer der Ball nach einem hohen Ball den der Spieler vor ihm verfehlt und dieser ihm dann an die Hand springt etwas überzogen Elfmeter für die Gastgeber. Knaller lässt sich diese Chance nicht entgehen und knallt den Ball unhaltbar für Torhüter Stankovic ins rechte Kreuzeck. Wenige Minuten später erhält Andreas Walzer die Gelb-Rote Karte, obwohl das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgeführt wird. Trainer Rupert Marko reagiert auf die numerische Unterlegenheit und bringt für den Stürmer Kreimer jetzt den jungen zentralen Mittelfeldspieler Luka. Brlenic. Gsellmann bekommt wegen Spielverzögerung die gelbe Karte und nach einer groben Attacke von Stürmer Klement am herauslaufenden Torhüter Stankovic ist der numerische Gleichstand durch die gelb-rote Karte wieder gegeben. Sollenau bringt jetzt im Mittelfeld für Samec Angeler. Luka Brlenic will den aus dem Tor herausgelaufenen Heimtorhüter Siebenhandl mit einem Schuss aus gut 40 Metern überheben, doch der Ball geht knapp am Tor vorbei. Nach einem schönen schnellen Spielzug eingeleitet durch Richi Wemmer wird Djuro Mihaljica im Sechzehner gefoult. Kapitän Richi Wemmer wird zum Elfmeter antreten, doch vor dessen Ausführung gibt es noch einige Aufregung, da Schiedsrichter Aiginger Trainer Bjerregaard wegen wiederholter Schiedsrichterkritik von der Trainerbank verweist. Nach einiger Zeit kann leider Wemmer den nun doch ausgeführten Elfmeter nicht verwandeln, da der Torhüter die Ecke errät und pariert - weiterhin 1:2.
Nun kommt die Zeit des Cican Stankovic, der einen abgefälschten Weitschuss ganz sicher hält. Sollenau versucht jetzt immer wieder mit weiten hohen Bällen zum Erfolg zu kommen, doch der junge Horner Ersatztorhüter entschärft diese einige Male im Stile eine Routiniers. Der SV Horn kann die Räume in den Kontern nicht nützen und spielt die Angriffe jetzt nicht konzentriert genug fertig.
Mit einer Glanztat in der Nachspielzeit, indem er einen Weitschuss aus dem Kreuzeck holt, sichert Cican Stankovic schließlich dem SV Horn die 3 Punkte in Sollenau.
Cican Stankovic lieferte eine ausgezeichneteTalentprobe ab
Endstand 1:2
Fazit: In einer ereignisreichen Partie kann der SV Horn knapp aber nicht unverdient 3 Punkte im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison holen.
In einem Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten kommt man nach einer komfortablen und sicheren Führung nach der ersten Halbzeit auch aufgrund eines vergebenen Elfmeters in den letzten Minuten des Spieles nochmals unter Druck und der Aufsteiger aus dem südlichen Niederösterreich versucht nochmals mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. In dieser Situation erweist sich der erst 17jährige Ersatztorhüter Cican Stankovic, der aufgrund einer Verletzung von Miki Harhovsky ins Tor muss, ebenfalls als grandioser Rückhalt, der alle Angriffsbemühungen der Einheimischen zunichtemacht und somit zum Matchwinner für Horn avanciert.
Gegen Ende des Spieles hätte es sich beinahe noch gerächt, dass man vor allem erste Halbzeit einige Male alleine vor dem Sollenauer Torhüter gescheitert war. Cican Stankovic konnte an diesem Tag nur durch einen Handselfmeter bezwungen werden. Nachdem die numerische Unterlegenheit des SV Horn nach dem Ausschluss von Andreas Walzer nur 6 Minuten gedauert hatte, so wurde die Endphase des Spieles unnötigerweise nochmals spannend, aber schließlich konnte der SV Horn in einer für die Zuschauer tollen Partie die ersten 3 Punkte der neuen Saison mit nach Hause nehmen.
In den nächsten Runden warten mit dem ASK Baumgarten und danach mit den Austria Amateuren gleich zwei Heimspiele auf die Horner Fans und man darf gespannt sein auf diese Spiele.
3:0 Heimsieg gegen eine überaus motivierte Neusiedler Mannschaft, die nichts zu verschenken hatte
Klarer Heimsieg wird erst in der 2. Halbzeit fixiert
Die Ausgangslage vor dieser 29. und zugleich letzten Runde ist für den SV Horn im Kampf um die Relegation beinahe aussichtslos, da man in der Vorwoche überraschenderweise gegen eine mit Profis versetzte Amateurtruppe von Mattersburg (die in dieser Runde dann wieder, als der Klassenerhalt gesichert war, nur mit jungen Amateuren spielte) unglücklich und dem Spielverlauf nicht entsprechend mit 2:1 verloren hatte und somit punktegleich mit dem Konkurrenten Parndorf am 4. Tabellenplatz liegt. Dies ist umso bitterer, da man am grünen Tisch im Herbst aufgrund eines Fehlers des Online-Systems die 3 im Spiel gewonnenen Punkte in der Südstadt abgezogen bekommen hat, mit denen man an diesem Spieltag aus eigener Kraft die Relegation erreichen hätte können.
Eine kleine theoretische Chance bestand vor diesem Spiel zwar noch - sollte Parndorf im gleichzeitig stattfindenden Spiel gegen den Fixabsteiger Gaflenz noch einen Punkteverlust erleiden, so könnte man bei einem Heimsieg trotzdem noch das Ziel Relegation erreichen.
Für den SC Neusiedl am See ging es, da man sich in der gesicherten oberen Hälfte der Tabelle befand, nur mehr um die Ehre und, so wie gegen Tabellenführer Waidhofen im vorwöchigen Spiel, bei dem man 1:1 spielte, um nicht zu verlieren.
Der SV Horn beginnt diesmal offensiver mit den beiden jungen Spitzen Miesenböck und Ozegovic, dem Mittelfeld Wemmer, Djordjevic, Walzer und Musil und der Standardverteidigung Rasinger, Prilasnig, Gsellmann und Duran, sowie dem sicheren Rückhalt Harhovsky als Torhüter .
Erste Halbzeit entwickelt sich ein Spiel, bei dem Neusiedl defensiv stark steht und man in schnellen Kontern versucht, zum Erfolg zu kommen. Horn ist klar dominierend, doch man tut sich schwer, echte Torchancen herauszuarbeiten - so sind es vor allem Standards, mit denen man gefährlich wird. Es dauert es bis in die 18. Minute, als Wemmer mit einem Freistoß übers Tor die erste echte Chance vorfindet. Die Neusiedler zerstören immer wieder das Spiel der bedächtig aufbauenden Horner geschickt bereits im Mittelfeld mit zahlreichen Fouls. So erhalten sie in den Minuten 20, 23 und 27 jeweils gelbe Karten für die harte Gangart - man hat in keinster Weise den Eindruck, dass man den überlegenen Hornern Punkte lassen möchte. Horn spielt zwar großteils in der Neusiedler Hälfte, kann aber zunächst kaum gefährlich in den Strafraum kommen. Die wenigen schnellen Konter mit harmlosen Schüssen der Burgenländer sind für Torhüter Miki Harhovsky kein Problem - ansonsten versammelt man sich massiv vor dem Strafraum der Burgenländer.
Vor allem mit Standards kommt man 1. Hälfte gefährlich in den generischen Strafraum
Gegen Ende der ersten Hälfte wird Horn stärker. Ein elfmeterverdächtiges Foul an Marco Miesenböck wird nicht geahndet, und ein guter Schuss von Milan Rasinger kann von Torhüter Kaiser letzendlich zur Ecke gelenkt werden. Viele Fouls, die sogar weit in der Hälfte der Horner immer wieder begangen werden, lassen kaum weitere Torszenen entstehen, und so geht man mit einem torlosem Unentschieden in die Halbzeitpause.
Der SV Horn tut sich zunächst 1. Hälfte gegen die hart einsteigenden Neusiedler schwer.
Pausenstand 0:0
Die zweite Halbzeit beginnen beide Team unverändert. Horn wird noch dominanter, und Elvis Ozegovic wird wegen Abseits zunächst noch zurückgepfiffen. Wenig später in der 52. Minute kann er sich schließlich durchsetzen und trifft mit einem schönen Schuss außerhalb des 16ers zum 1:0.
Elvis Ozegovic erzielt das 1:0 durch eine schöne Aktion
Neusiedl bringt mit Bruck für Silberbauer und Macho für Seywerth neue Kräfte, doch auch Horn Trainer Rupert Marko ersetzt Miesenböck durch Mihaljica. In der 66. Minute foult Bagoly den durchbrechenden Walzer schwer und wird dafür mit der roten Karte vom Platz geschickt. Der Freistoß bringt dann nichts ein. Die bisherige Überlegenheit wird nun auch durch die numerische Überzahl noch deutlicher und führt jetzt zu Chancen beinahe im Minutentakt - ein Schuss von Ozegovic wird in den Corner gelenkt, ein Knaller von Rasinger geht einmal rechts und dann wieder links neben das Tor. Horn wechselt Bokalic für Musil. Ein Ball von Elvis Ozegovic alleine vor dem Tor kann von einem Verteidiger hinter dem bereits geschlagenen Goalie noch in den Corner gerettet werde. Der nächste Weitschuss geht dann wieder über das Neusiedler Tor. Neusiedl bringt im letzten Tausch nochmals eine Defensivkraft - Horvath für Gangl. Und auch Andreas Walzer verlässt den Platz, nachdem er Sekunden davor unnötigerweise eine gelbe Karte wegen Ballwegschießens kassiert. - für ihn kommt Salmin Cehajic, der frischen Schwung bringt. Horn kommt jetzt oftmals über links. Mihaljica forciert Ozegovic, und dieser legt uneigennützig zur Mitte ab, wo Cehajic den Ball nicht richtig trifft, aber Richard Wemmer, bis zu diesem Zeitpunkt nicht o eindrucksvoll wie in den letzten Spielen, den wegspringenden Ball in der 81. Minute zum 2:0 verwerten kann. Nur wenige Minuten später kann erneut Wemmer nach einem Pass, der wieder über links von Mihaljica kommt, das 3:0 erzielen. Neusiedl kann kaum noch Entlastungsangriffe starten, und vor allem Wemmer hat nun sichtlich Spaß an der Partie und tanzt einige Male die Verteidiger der Burgenländer aus, doch es bleibt beim 3:0.
Richard Wemmer ist mit seinen 2 Toren auch an diesem Tag mit insgesamt 11 Treffern der beste Horner Torschütze in dieser Saison
Endstand 3:0
Fazit: Vor allem erste Hälfte tat man sich gegen die manchmal mit übertriebener Härte und etwas überambitioniert zur Sache gehenden Neusiedler sehr schwer und konnte nur wenige Torchancen herausarbeiten. Nachdem aber Elvis Ozegovic mit einer schönen Aktion das 1:0 erzielte und in der 65. Minute Bagoly berechtigterweise die rote Karte erhalten hatte, konnte Neusiedl offensiv immer weniger Akzente setzen, und so waren die weiteren Horner Treffer eine Folge dieser klaren Überlegenheit, die sich dann auch zweite Halbzeit in zahlreichen Torchancen zeigte.
Der SV Horn kann mit diesem Heimpflichtsieg zwar 3 Punkte holen, doch da gleichzeitig Parndorf Gaflenz mit 5:1 abfertigt, so ist der Relegationsplatz nicht zu erreichen. Nach der Riesenenttäuschung in der vorletzten Runde beim unglücklich gelaufenen Auswärtsspiel in Hirm gegen Mattersburg 1b hat man in diesem Spiel zwar die Pflicht erfüllt und einen Sieg geholt, doch das war zu wenig, um die erhofften Relegationsspiele gegen St. Andrä zu erreichen.
Man hätte mit den 3 ungerechtfertigter weise aberkannten Punkten gegen die Admira Amateure nur einen Punkt hinter Meister Waidhofen unter Trainer Ivica Vastic in dieser Meisterschaft der Regionalliga Ost 2009/10 erneut nach dem Vorjahr den Vizemeistertitel errungen, doch so steht man als Tabellenvierter hinter Parndorf mit 54 Punkten mit leeren Händen da.
Die Horner Spieler bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison
70 Prozent Ballbesitz und zahlreiche Torchancen - am Ende 1:2
Der SV Horn verliert gegen die Mattersburg „Amateure“ gespickt mit den Bundesligaprofis Sedloski, Schmidt, Salamon und Wagner in Hirm im Regen mit 2:1
Die Ausgangslage vor der 28. Runde in Hirm gegen die Amateure ist eine durchaus schwierige, da das Spiel von Freitag auf Sonntag verschoben worden ist und der Gegner um die Relegation, Parndorf, auswärts beim Wiener Sportklub glücklich gewonnen hat und somit Horn mindestens einen Punkt auswärts machen muss, um weiter im Rennen um das erklärte Ziel - den möglichen Aufstieg - zu bleiben.
Für die Mattersburger ist die Ausgangslage im Abstiegskampf durchaus noch gefährdet - und so bieten sie einige gestandene Bundesligaprofis auf. Die 3 Routiniers Sedloski - aktueller 97facher Mazedonischer Rekord-Nationalspieler - in der Abwehr, Markus Schmidt 32jähriger Bundesliga-Routinier im Mittelfeld und Thomas Wagner - der unter anderem noch bei der letzten Partie der Bundesliga von Mattersburg am 13. Mai gegen Rapid im Einsatz war - im Angriff, und dazu kommt noch der ehemalige Jugendnationalspieler Thomas Salamon vom Profikader - sie alle sollen verhindern, dass die Mattersburg Amateure nächstes Jahr eventuell eine Klasse tiefer spielen müssen. Schmidt und Wagner spielen überhaupt erstmals heuer in der Regionalliga und Sedloski verstärkt nach den Matches gegen Neusiedl und Waidhofen im 3. Spiel die Abwehr um den Klassenerhalt noch zu sichern!
Man könnte durchaus von ungleichen Bedingungen für Horn gegenüber den anderen Regionalligamatches von den Mattersburg Amateueren sprechen!
Trotz des starken Mattersburger Kaders beginnen die Horner überaus ambitioniert und erarbeiten sich gleich zahlreiche gute Torchancen. Vor allem über die linke Seite kommt Wemmer immer wieder durch - in Minute 2 rutscht Musil bei einem Stanglpass am 5er vorbei und in der 9. Minute nach einer Hereingabe von links findet sich in der Mitte wieder kein Abnehmer. Danach gehen 2 Schüsse von Andreas Walzer am Tor vorbei. Weiters geht ein Freistoß von Salmin Cehajic zu direkt auf den Torhüter, und eine Rasingerflanke von links kann Abwehrchef Sedloski entschärfen. Eigentlich spielt nur eine Mannschaft - der SV Horn - Mattersburg verlegt sich nur aufs kontern, wobei man aber zunächst nicht einmal zu einer echten Torchance kommt, doch die hat es in sich: In der 23. Minute trifft Andreas Walzer in Folge eines Eckballes per Kopf unglücklich nur die Querlatte.
Richard Wemmer ist immer wieder gefährlich kann aber kein Tor erzielen
Nach einem weiteren Eckball jagt Milan Rasinger den Ball über das Tor, und ein Schuss von Salmin Cehajic geht knapp links an der Stange vorbei. In Minute 28 jubeln erstmals die zahlreichen mitgereisten Horner Fans, doch der Treffer von Marco Miesenböck wird wegen Abseits nicht anerkannt. Nach einem weiteren Freistoß von Milan Rasinger an der Strafraumgrenze geht der Kopfball von Sargon Duran knapp am Tor vorbei.
In der 37. Minute erzielt dann der Bundesligastürmer Thomas Wagner - erstmals in der Regionalliga im Einsatz- nach einer Flanke von rechts bei einem Konter für die Burgenländer mit der ersten Torchance den Führungstreffer zum 1:0 für Mattersburg - völlig entgegen dem Spielverlauf
Der SV Horn gibt aber nicht auf und drängt weiter auf ein Tor gegen die Burgenländer, doch es will kein Treffer fallen - möglicherweise auch, da der nötige Strafraumstürmer fehlt - mit Miesenböck und Wemmer sind nur Spieler, die eher aus dem Mittelfeld kommen auf dem Platz. Dazu erzeugt ein massives Mittelfeld mit Musil, Cehajic, Walzer und Djordjevic gehörigen Druck und lässt den „Amateuren“ aus Mattersburg wenig Raum, doch trotz weiterer Chancen bleibt es beim 1:0 für die Heimmannschaft.
Andreas Walzer trifft nur Aluminium
Pausenstand 1:0
Die zweite Halbzeit beginnen beide Mannschaften mit derselben Formation - allerdings setzt jetzt starker Regen ein. Wieder ist es Horn, das klar das Spiel diktiert und einen hohen Ballbesitzanteil hat, doch Mattersburg steht tief in der eigenen Hälfte und so sind es vor allem zahlreiche Standardsituationen die die größte Gefahr für das Mattersburger Gehäuse bedeuten. Meist sind es Flanken von Wemmer oder Eckbälle, die der burgenländische Torhüterroutinier Gerdenitsch per Faustabwehr oder in den Corner abwehren kann. Mattersburg verlegt sich völlig aufs Kontern - und nach einem Freistoß ergibt sich eine Torchance - wieder durch einen Kopfball.
Horn-Trainer Marko bringt nun Mihaljica für Musil und wenig später für Mittelfeldspieler Salmin Cehajic den ersten echten Stürmer Elvis Ozegovic. In der 62. Minute nutzt Jürgen Mansberger in einem Konter die nach den Wechseln noch nicht wieder ganz orientierte Defensive der Horner und kann alleine den Ball über den herauslaufenden Miki Harhovsky ins Tor heben - 2:0 wieder völlig aus dem Nichts. Der SV Horn ist drückend überlegen und wird durch eine Unachtsamkeit eiskalt ausgekontert.
Die Horner Bank wechselt abermals - diesmal kommt für Marco Miesenböck Boris Bokalic ins Spiel. Am Spielverlauf ändert sich nicht viel - Horn mit viel Ballbesitz - Mattersburg steht tief in der eigen Hälfte - und wieder wehrt der Torhüter nach Freistoß von Wemmer zum Corner ab. In der 73. Minute gibt es Handsalarm, als Sedloski zweimal von Duran im 16er an der Hand getroffen wird, doch Linienrichter und Schiedsrichter lassen weiterspielen. Die Mattersburger verteidigen jetzt meist mit 10 Mann vor dem eigenen 16er - und für Mittelfeldspieler Mansberger kommt noch Verteidiger Yavuz. Horn läuft sich oft in den Abwehrreihen der Mattersburger fest und muss dann bei den seltenen schnellen Kontern aufpassen. Schließlich gelingt doch noch der Anschlusstreffer für Horn durch Elvis Ozegovic, der einen abspringenden Ball in der 83. Minute verwerten kann.
Elvis Ozegovic (hier neben Bundesligaprofi Sedloski) kann noch zum 2:1 verkürzen
Mattersburg versucht mit allen Mitteln Zeit zu schinden - und so gibt es nach einem Gerangel um den Ball im Tor Gelb für Prilasnig, der den Ball holen will und Sedloski, der den Ball nicht hergeben will. Mattersburg wechselt jetzt noch zweimal, Torhüter Gerdenitsch braucht übermäßig lange für die Abstöße und Spieler bleiben verletzt lange liegen, doch es gibt nicht einmal eine Ermahnung für die Burgenländer durch Schiri Ruiss- sondern nur für die Horner, die das ganze beschleunigt haben möchten. Schiri Ruiss lässt 4 Minuten nachspielen, aber Horn läuft vergebens auf das Mattersburger Tor an und kann keinen Treffer mehr erzielen. Somit verliert man dieses Spiel in Hirm mit 2:1.
Endstand 2:1
Fazit: Nach dieser unglücklichen Niederlage ist die Ausgangslage im Kampf um die Relegation gegen Parndorf vor der letzten Runde beinahe aussichtslos.
Man hat in dieser Partie auswärts gegen die Mattersburger wenigstens einen Punkt vergeben, da man wieder drückend überlegen war, doch aufgrund der Abschlussschwäche wieder vor allem erste Hälfte es verabsäumt hat, ein Tor zu erzielen - und so trifft schließlich der Bundesligaprofi und Routinier Thomas Wagner in der einzigen erstzunehmenden Aktion der Burgenländer erste Hälfte bei einem Konter ins Horner Tor. Zweite Hälfte ergibt sich ein ähnliches Bild: Drückende Horner Überlegenheit - wenn auch jetzt weniger Chancen aus dem Spiel heraus entstehen, da Mattersburg noch tiefer steht, so ergeben sich aus Standards doch wieder manche Einschussmöglichkeiten - aber wieder gelingt den „Amateuren“ aus dem Burgenland das zweite Tor entgegen dem Spielverlauf. Der einzige gelernte Horner Stürmer am Platz - Elvis Ozegovic, der in der 60. Minute eingewechselt wird, kann zwar noch zum 2:1 verkürzen, doch es reicht gegen die geschickt zeitverzögernden (was Schiri Ruiss nicht einmal eine Ermahnung wert ist) und verteidigenden Mattersburger nicht mehr zu einem Punktegewinn.
Damit scheint die Chance auf die Relegation und den möglichen Aufstieg bereits vorzeitig vergeben zu sein, da man auf einen sehr unwahrscheinlichen Umfaller der Parndorfer im letzen Spiel gegen Fixabsteiger Gaflenz hoffen muss und selbst noch ein Heimspiel gegen die wiedererstarkten Neusiedler, die gegen Tabellenführer Waidhofen ein Unentschieden erreicht haben, bestreiten muss.
Gelbe Karte: SV Horn: Gelb: 44. Miesenböck (Unsportl.), 67. Prilasnig (Foul); FAC Team für Wien: Gelb: 77. Bauer (Foul)
Ein weiterer Schritt in Richtung Relegation
Der SV Horn spielt in der 27. Runde der Regionalliga Ost diesmal im Heimspiel gegen FAC Team für Wien, bei dem interimsmäßig Damir Canadi mit Co-Trainer Thomas Flögel die Mannschaft betreut, nachdem Andreas Ogris, dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre, nach der Niederlage in Schwechat vorzeitig beurlaubt wurde. Nächste Saison wird den FAC, der im Frühjahr bisher unter den Erwartungen geblieben war, der ehemalige Rapid-U19-Trainer Christian Prosenik als Cheftrainer übernehmen und eine möglich Kooperation mit Rapid Wien steht im Raum.
Für den SV Horn haben alle noch ausstehenden Runden Finalspielcharakter, um noch aus eigener Kraft die Relegation zu schaffen. Denn Verfolger Parndorf lauert nur 3 Punkte dahinter.
Man beginnt mit derselben Mannschaft, die vorige Woche in Zwettl zu Beginn der zweiten Hälfte am Rasen gestanden war. Die jungen Marco Miesenböck und Elvis Ozegovic sind als Sturmspitzen aufgeboten - dahinter agieren Petr Musil, Andreas Walzer, Aleksandar Djordjevic und Richard Wemmer - und die Verteidigung vor Stammtorhüter Harhovsky bilden Sargon Duran, Rene Gsellmann, Kapitän Gilbert Prilasnig und Milan Rasinger. Für Eduardo Ndjodo, der nur auf der Tribüne Platz nimmt, kehrt Nikola Nesic in den Kader zurück.
Die Horner Spieler übernehmen gleich von Beginn an das Kommando und kommen auch zu einigen Chancen - vor allem in der 9. Minute vergeben in einer Großchance Wemmer und Miesenböck hintereinander alleine vor dem Torhüter. In Minute 11 wird ein Schuss von Elvis Ozegovic geblockt aber auch die Gäste aus Wien kommen mit einem abgefälschten Schuss zu ihrer ersten Einschussmöglichkeit. In dieser Phase des Spieles ist man klar überlegen, aber man kombiniert vielleicht manchmal ein bisschen zu viel. Doch auch die Gäste können im Konter durch einen Schuss gefährlich werden.
Ein Freistoß von Richard Wemmer streicht zunächst noch knapp über das Tor, aber in der 33. Minute kann dann Gilbert Prilasnig nach einem erneuten Freistoß von Wemmer und idealer Kopfvorlage von Rene Gsellmann per Kopf die erlösende Führung zum 1:0 erzielen.
Gilbert Prilasnig erzielt per Kopf das 1:0 für den SV Horn
Kurz darauf geht ein Schuss von Elvis Ozegovic nur knapp an der rechten Stange vorbei.
Die Gäste aus Wien verstecken sich nun keinesfalls, und so muss der in großartiger Form agierende Miki Harhovsky bei zwei Großchancen der Floridsdorfer mit tollen Reaktionen den Ausglich verhindern.
Elvis Ozegovic scheitert kurz vor Seitenwechsel als er allein auf das gegnerische Tor zuläuft zunächst noch an Torhüter Jausner, doch nach einer Maßflanke von Rene Gsellmann kann er per Kopf wuchtig zum wichtigen 2:0 noch vor dem Pausenpfiff erhöhen.
Elvis Ozegovic mit Richie Wemmer beim Jubel über sein erstes Tor für Horn in der Regionalliga kurz vor der Pause
Pausenstand 2:0
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechseln zunächst die Gäste Maschler gegen Vockathaler. Die erste Chance hat der SV Horn, doch in weiterer Folge beschränken sich die Hausherren allzu sehr darauf, das Ergebnis zu halten, und der FAC Team für Wien kommt zu einigen Gelegenheiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. In dieser Situation erweist sich einmal mehr Miki Harhovsky als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Trainer Rupert Marko reagiert und bringt für den leicht angeschlagenen Milan Rasinger jetzt Djuro Mihaljica ins Spiel. In der 64. Minute hätte Marco Miesenböck die Partie vorzeitig entscheiden können, als er alleine auf Torhüter Jausner zuläuft, aber scheitert. Beinahe im Gegenzug geht ein Freistoß der Wiener nur knapp am Tor Harhovskys vorbei.
Die Gäste aus Floridsdorf tauschen nun für Juric Baginski, und auch Trainer Rupert Marko reagiert mit einem Doppeltausch auf die jetzt aufkommenden Wiener, bringt rechts im Mittelfeld Boris Bokalic für Petr Musil und Elvis Ozegovic wird durch Salmin Cehajic ersetzt, der das Mittelfeld verstärken soll und sich gleich mit einem Schussversuch einstellt. Richard Wemmer rückt somit mehr in die Spitze auf. Das Spiel des SV Horn wird nun wieder merklich besser und man kommt vermehrt zu Torchancen. Einige strittige Entscheidungen des Linienrichters Cosic bringen die Horner Fans nun einigermaßen in Rage.
Marco Miesenböck erneut stark - im Abschluss glücklos
In der 77. Minute wird ein gefährlicher Schuss von Salmin Cehajic in den Corner abgelenkt und in der darauffolgenden Szene wird Sargon Duran knapp innerhalb des Sechzehners regelwidrig von den Beinen geholt.
Den verhängten Elfmeter verwandelt Richard Wemmer ganz souverän zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung für die Horner.
Richard Wemmer beim Elfmeter zum 3:0
Der FAC wechselt noch einmal und bringt mit Daniel Weber einen offensiveren Spieler für Andreas Bauer, doch der SV Horn ist jetzt souverän und klar überlegen.
So hätte das Ergebnis nach einem schönem Zuspiel von Cehajic, wobei Richard Wemmer nur das Außennetz trifft und einem nicht gegebenem Abseitstor von Wemmer nach Lochpass von Bokalic durchaus noch deutlicher ausfallen können. Die letzte Aktion im Spiel hat dann Marco Miesenböck, der wieder einmal allein auf das gegnerische Tor zieht, aber abermals an Torhüter Jausner scheitert.
Endstand 3:0
Fazit: In einem gutem Spiel ist der SV Horn vor allem erste Halbzeit klar überlegen und erzielt auch die nötigen Tore durch den aufgerückten Kapitän Prilasnig per Kopf zum 1:0 und durch Elvis Ozegovic gerade zum richtigen Zeitpunkt kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 - ebenfalls per Kopf.
Nach der Pause scheint es, als wolle der SV Horn das Ergebnis verwalten, und so kommen die Gäste aus Floridsdorf kurzzeitig zu einigen guten Chancen, die aber allesamt durch den wieder in bestechender Form agierenden Torhüter Harhovsky zunichte gemacht werden.
Nach einigen Wechseln kommt der SV Horn wieder in die Gänge und erspielt sich zahlreiche Chancen, die auch dann im 3:0 durch einen Foulelfmeter von Richard Wemmer münden.
In diesem Spiel sind es vor allem die beiden ausgezeichneten Torhüter Jausner und Harhovsky, die nicht mehr Treffer zulassen.
Mit diesem klaren Heimsieg gegen den FAC Team für Wien liegt der SV Horn nun vor den letzten beiden entscheidenden Runden weiterhin 3 Punkte vor dem direkten Konkurrenten Parndorf im Kampf um die Relegation.
Man kann diese weiterhin aus eigener Kraft in den noch ausstehenden Partien gegen die Mattersburg Amateure auswärts in Hirm und schließlich im letzten Spiel daheim gegen Neusiedl schaffen.
Von der Papierform her müsste dieses Spiel eine klare Sache sein: Der SV Horn als Tabellendritter hatte zuletzt spielerisch im Heimspiel überzeugen können, während der Tabellenletzte Zwettl auswärts gegen Waidhofen mit 5:0 unter die Räder gekommen war. Die beste Frühjahrsmannschaft, der SV Horn trifft auf das schlechteste Team der Frühjahrstabelle -doch Derbys haben immer auch eigene Gesetze, und es sollte für den SV Horn ein äußerst schwieriges Spiel beim diesjährigen Fixabsteiger aus der Regionalliga werden...
Horn beginnt wieder unverändert zum letzten Spiel mit Miesenböck und Ndjodo in der Spitze - Musil, Walzer, Djordjevic und Wemmer im Mittelfeld und der Standardverteidigung Duran, Gsellmann, Prilasnig und Rasinger und Torhüter Harhovsky soll Treffer verhindern.
Bei Zwettl steht mit Daniel Bayer ein ehemaliger Horner in der Startformation und der zweite Ex-Horner Mesud Dogan nimmt vorerst nur auf der Ersatzbank Platz.
Es entwickelt sich vorerst ein eher verhaltenes Spiel, bei dem der SC Zwettl die Räume eng macht und sich die Gäste aus Horn schwer tun, den Abwehrriegel zu durchbrechen. Die erste Chance hat zwar Horn nach einem Eckball, doch auch Zwettl kommt gefährlich vor Harhovskys Tor: Iin der 11. Minute geht ein abgefälschter Schuss des Zwettler Kapitäns Plocek nur knapp am Gehäuse vorbei – ein erster Warnschuss. Die Horner sind dadurch aufgeweckt worden und erarbeiten sich allmählich ein Übergewicht an Chancen ...Walzer mit einem Schuss aus der Distanz, Rasinger mit einem Freistoß über das Tor und Wemmer mit einem Schussversuch nach einer Ecke. In der 21. Minute tankt sich Milan Rasinger über links durch - seine Flanke in der Mitte kommt über Ndjodo zu Marco Miesenböck und dieser kann außerhalb des 16ers zum 0:1 Führungstreffer für Horn einschießen.
Marco Miesenböck - einer der aktivsten Horner - erzielt das 0:1
Zwettl versucht immer wieder zu kontern, und gleich darauf hält Miki Harhovsky einen Schuss von Jankovic sicher.
Ein Freistoß von Miesenböck ist kein Problem für den jungen Zwettler Torhüter Decker und wenig später schießt Wemmer nach einer Vorlage vom heute wieder sehr aktiven Miesenböck über das Tor. Auch der SC Zwettl kann 2 Chancen aus schnellen Kontern herausarbeiten, wobei die erste ohne Abschluss bleibt und die zweite von Torhüter Harhovsky im Herauslaufen vereitelt wird. So geht man mit einer 0:1 Führung, aber durchaus offenem Spiel, in die Pause.
Ein nachdenklicher Trainer Rupert Marko auf dem Weg in die Pause
Pausenstand 0:1
Nach der Halbzeit bringt Horn-Trainer Rupert Marko für Eduardo Ndjodo, der sich kaum in Szenen setzen konnte, den jungen Stürmer Elvis Ozegovic und Zwettls Noch-Trainer Lamatsch ersetzt Plocek durch Mesut Dogan.
Horn ist jetzt zu Beginn der 2. Hälfte weitaus aktiver - und gleich nach Wiederbeginn kann ein Schuss von Ozegovic, der einigen frischen Wind in den Angriff bringt, nur zur Ecke abgewehrt werden – der darauffolgende Eckball bringt nichts ein.
Horn gibt jetzt klar das Tempo vor und erspielt sich immer wieder Chancen - vor allem durch Vorstöße von Marco Miesenböck - so geht in der 49. Minute ein Schuss von ihm über das Tor und kurz darauf kann Richard Wemmer seine Vorlage nicht verwerten. Nur kurze Zeit später wird ein Schuss von Wemmer aus 20 Metern vom jungen Zwettler Torhüter Decker abgewehrt. Nach einem Ozegovic-Vorstoß kommt Walzer beim Stanglpass etwas zu spät.
Bei Zwettl kommt für den angeschlagenen Schrenk Prasil zum Einsatz. In der 67. Minute kann dann Zwettl nach einem Ballverlust im Mittelfeld von Wemmer in einem Konter entgegen dem Spielverlauf plötzlich durch einen Weitschuss von Zahuranec den Ausgleich zum 1:1 erzielen.
Horn wird jetzt noch spielbestimmender und drängt wieder auf den Führungstreffer - eine Musil-Vorlage kann Ozegovic am 5er nicht verwerten und gleich darauf wird ein Wemmer-Schuss in den Corner gelenkt.
Der SV Horn bringt jetzt Djuro Mihaljica für Petr Musil links ins Spiel, und Marco Miesenböck wechselt auf rechts.
Horn drängt im jetzt einsetzenden Nieselregen auf den Führungstreffer, doch immer wieder scheitert man knapp - so auch Marco Miesenböck in der 76. Minute nach idealem Lochpass, als er aus 5 Metern knapp verzieht. Die nächste Chance vom 5er hat dann wieder Ozegovic. In der 82. Minute jagt Milan Rasinger einen Gewaltschuss nach einem Freistoß über das Tor. Zwettl kommt jetzt kaum noch aus der eigenen Hälfte, doch der Siegestreffer für Horn will einfach nicht fallen. Nach einem Solo von Miesenböck fällt dann sein Schuss zu schwach aus. In der 86. Minute gibt es dann nach einem Foul von Daniel Bayer an der Strafraumgrenze an Marco Miesenböck die gelbe Karte. Zum Freistoßt tritt Richard Wemmer an, doch der Ball springt von der Querlatte wieder ins Feld und auch der Nachschuss geht am Tor vorbei.
Doch in der 88. Minute ist es dann endlich soweit - Konter von Horn: Ozegovic legt im Strafraum ideal auf Wemmer abder lässt einen Gegenspieler ins Leere fahren und erzielt überlegt das 2:1 für Horn. Zwettl kann nichts mehr nachlegen und so endet die Partie mit einem vergebenen Kopfball von Elvis Ozegovic.
Richard Wemmer nach dem erlösenden und verdienten 1:2 kurz vor Spielende
Endstand 1:2
Fazit: Obwohl der SV Horn als haushoher Favorit in dieses Spiel gegangen ist, kann der SC Zwettl zumindest erste Hälfte die Partie offenhalten, obzwar Horn 0:1 durch den wieder gut spielenden Miesenböck in Führung geht. In der zweiten Halbzeit macht Horn nach der Hereinnahme von Ozegovic für den enttäuschenden Ndjodo gehörig Druck auf das zweite Tor, doch man erhält aus einem Weitschuss etwas unglücklich und nicht dem Spielverlauf entsprechend den Ausgleich. Wieder erhöht man den Druck, doch der Führungstreffer will zunächst nicht gelingen trotz zahlreicher Chancen und einem Lattenschuss von Richard Wemmer aus einem Freistoß. Schließlich fällt dann endlich kurz vor Schluss der erlösende Siegestreffer - wieder einmal erzielt Richi Wemmer ein entscheidendes Tor.
Für den SV Horn sind das 3 weitere wichtige Punkte im Kampf um die Relegation, und so liegt man weiterhin am 3. Tabellenplatz - jetzt vor dem direkten Konkurrenten Parndorf, das die Admira Amateure mit 3:0 klar besiegt hat.
Der Kampf um die Relegation bleibt weiterhin spannend, und jedes Spiel bleibt für den SV Horn ein Endspiel, so auch das kommende Heimspiel nächste Woche gegen den FAC.
Jubel der beiden Torschützen nach dem Sieg im Waldviertelderby
Nachdem der SV Horn vorige Woche mit dem Auswärtssieg in Gaflenz als Tabellenfünfter mit den Rapid Amateuren und Neusiedl an Punkten gleichziehen konnte, waren natürlich in diesem Heimspiel wieder 3 wichtige Punkte in Richtung Relegationsplatz im Visier.
Horn beginnt in diesem Spiel mit derselben Formation, die auch vorige Woche in Gaflenz erfolgreich war. Im Angriff spielen Ndjodo und Miesenböck - im Mittelfeld die Musil, Walzer und Wemmer mit Djordjevic als Defensivmann - der nach seiner Gelbsperre wieder einsatzberechtigte Cehajic bleibt vorerst noch auf der Bank.
Die Marko-Elf ist von Beginn an aggressiv in den Zweikämpfen und übernimmt ab der ersten Minute das Kommando - Miesenböck prüft Gästetorhüter Poyraz mit einem Distanzschuss. Immer wieder ist es Marco Miesenböck, der über links gefährlich wird und Lücken in die Verteidigung von Wienerberg reißt. Der SV Horn ist klar überlegen, schnürt den Gegner in der eigenen Hälfte ein und kommt auch wieder zu guten Chancen
In der 15 Minute scheitert Sargon Duran mit einem Schuss ins Außennetz noch knapp. Wenige Minuten später kann Richard Wemmer eine gute Flanke von Kapitän Prilasnig nicht verwerten.
Kurz darauf ist es dann so weit – Freistoß aus ca. 18 m von halbrechts: Richard Wemmer verwandelt unter Mithilfe des Gästetormanns zur verdienten 1:0 Führung für die Heimmannschaft.
Richie Wemmer verwandelt einen Freistoß zum 1:0
In der Folge entwickelt sich jetzt ein sehr ansehnliches Spiel, wobei aber Wienerberg zu keinen Chancen kommt, da die Horner Verteidigung sicher steht und die Bälle frühzeitig abfängt. Nach Foul und einer gelben Karte für Maak kann der Gästetorhüter den Freistoß durch Miesenböck nur mit Mühe in den Corner lenken und so einen weiteren Treffer verhindern.
Plötzlich - und dem Spielverlauf völlig entgegen - erzielt in der 36. Minute Thomas Helly nach einem schnell vorgetragenen Konter mit der ersten gefährlichen Szene der Wienerberger den Ausgleich, als er die aufgerückte Verteidigung – die Abseits fordert - durch die Mitte überläuft und dann dem herauslaufenden Miki Harhovsky keine Chance lässt – 1:1.
Horn versucht gleich wieder nachzusetzen, aber Wienerberg kontert erneut und nur 2 Minuten nach dem Ausgleich muss Miki Harhovsky bei einem weiteren Konter der Gäste eingreifen und den Ball in den Corner abwehren. Die Spieler des SV Horn erholen sich allmählich vom Schock des unerwarteten Ausgleichs und in der 40. Minute kann ein gefährlicher Schuss von Eduardo Ndjodo, der in aussichtsreicher Position an den Ball kommt, abgewehrt werden – das hätte das 2:1 bedeuten müssen. Wenig später findet eine Flanke über rechts wieder keinen Abnehmer.
Eine schöne Aktion über links, in der Marco Miesenböck die Flanke vor das Wienerberger Tor bringt, findet schließlich in der 43. Minute den Weg ins Netz: Andreas Walzer verwertet die Hereingabe vom 5er - 2:1.
Adreas Walzer erzielt noch vor der Pause das 2:1
Pausenstand 2:1
Beide Mannschaften kommen unverändert aus den Kabinen. Die zweite Halbzeit beginnt der SV Horn etwas unkonzentriert, und die erste Torchance haben die Gäste. Magna Wienerberg stellt sich im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften, die in der SV Horn Arena gastieren, jetzt nicht hinten hinein, sondern versucht mitzuspielen. Dadurch kommt der SV Horn immer wieder zu guten Chancen. So kann Ndjodo eine Musil-Hereingabe von rechts alleine vor dem Tor erneut nicht verwerten. Ein Schuss von Miesenböck wird vom guten Gästetorhüter in den Corner gelenkt.
Angriff um Angriff rollt auf das Gästetor zu und in der 61. Minute ist es dann wieder so weit - Richard Wemmer erzielt mit seinem 2. Freistoßtreffer über das Tor die Mauer der Gäste aus etwa 20 Metern das 3:1 - und damit scheint die Partie entschieden zu sein.
Jubel nach der Vorentscheidung
Salmin Cehajic, der an diesem Tag seinen 26. Geburtstag feiert, wird für Aleksandar Djordjevic eingetauscht. Auch Wienerberg Trainer Schönberger bringt mit Gavrilovic und Hala für Maak und Stocker zwei frische offensive Kräfte. An der Überlegenheit von Horn ändert das aber wenig. So wird ein toller Schuss von Cehajic zur Ecke abgewehrt und wenig später kann Miki Harhovsky einen Freistoß der Gäste ganz sicher fangen. Der SV Horn ist mit seinen Aktionen vor allem über rechts mit Petr Musil jetzt weitaus gefährlicher – nach einem Sturmlauf über rechts und toller Hereingabe verschießt Salmin Cehajic. Eine Minute später wird bei einem Miesenböc-Kopfball nach Cehajic-Flanke zurecht auf Abseits erkannt.
In der 74. Minute hätte Richard Wemmer beinahe sein 3. Freistoßtor an diesem Abend erzielen können, doch die Stange rettet Wienerberg.
In der 78. Minute kommt für den heute erneut ohne Torerfolg gebliebenen Ndjodo Djuro Mihaljica. Wienerberg gibt trotz des Spielstandes nicht auf und versucht mitzuspielen - die sich ergebenden Torchancen kann aber Miki Harhovsky allesamt sicher parieren.
In der 88. Minute schießt Petr Musil vom 11er nach Mihaljica Sammelpass auf Tor und Verteidiger Micanovic wehrt mit den Händen den Ball über das Tor ab. Schiri Schneider gibt zwar Elfmeter, aber schließt den Verteidiger wegen diesen klaren Torraubs unverstädnlciherweise nicht aus, sondern verhängt nur die gelbe Karte. Den Strafstoß für Horn kann das Geburtstagskind Salmin Cehajic ganz sicher zum 4:1 verwerten.
Salmin Cehajic, der an diesem Tag seinen 26. Geburtstag feiert erzielt per Elfmeter das 4:1
In den letzten Minuten kommt dann noch für den guten Marco Miesenböck Elvis Ozegovic zu einem Kurzeinsatz und ist auch gleich im Mittelpunkt als er zu lasch attackiert und der SV Wienerberg kann das Ergebnis mit einem Treffer von Verteidiger Micanovicauf 4:2 verbessern.
Endstand 4:2
Fazit:
Der SV Horn konnte mit dem Druck, dass im Hinblick auf die angestrebte Relegation jedes Spiel ein Finalspiel ist, gut umgehen und feierte einen klaren und verdienten Heimsieg. Man drängte von Beginn an die Gäste vehement in die Defensive, ging rasch 1:0 in Front und musste allerdings mit der ersten gefährlichen Aktion der Wienerberger den Ausgleich hinnehmen. Doch Andreas Walzer gelang noch vor der Pause der wichtige 2:1 Führungstreffer. Mit dem zweiten Freistoßtreffer von Wemmer, war die Partie dann entschieden, und Horn kontrollierte auch in der zweiten Hälfte das Spiel ganz klar.
Mann des Spieles war sicherlich Richard Wemmer, der mit seinen beiden Freistoßtoren maßgeblich am klaren Ergebnis beteiligt war - die Stange verhinderte seinen 3. Treffer. Daneben bot Youngster Marco Miesenböck eine ausgezeichnete Leistung.
Nachdem zeitgleich Neusiedl gegen die Mattersburg Amateure und Parndorf in Hütteldorf nur 1:1 gespielt haben, hat der SV Horn wieder mit dem 3. Tabellenrang den erhofften Relegationsplatz vorerst eingenommen.
Nach der ansteigenden Formkurve kann man mit Zuversicht in die noch ausstehenden 4 Runden gehen. Nächste Woche wartet das Waldviertelderby auswärts beim bereits feststehenden Absteiger SC Zwettl - und wenn auch solche Spiele oftmals eigenen Gesetzen folgen, so dürfte auch dieses Spiel bei der nötigen Konzentration kein Stolperstein sein.
Die Horner Spieler feiern den Sieg und bedanken sich bei den Fans
Nachdem man in der Vorwoche unglücklich gegen den Wiener Sportklub - eine der besten Frühjahrsmannschaften - verloren hatte, so ging es diesmal auswärts zum oberösterreichischen SV Gaflenz - eine der schwächsten Mannschaften nach dem Herbst. Und man wollte klarerweise wieder dem Relegationsplatz mit einem Sieg näher kommen.
Änderungen zur Vorwoche: der wegen der 5. Gelben Karte gesperrte Salmin Cehajic fehlte und der nach einer Handverletzung wiedergenesene Miki Harhovsky stand wieder im Tor.
Mit Ndjodo und der hängenden zweiten Spitze Marco Miesenböck, sowie den beiden offensiven Walzer und Wemmer im Mittelfeld war die Aufstellung von Beginn an offensiver ausgerichtet als im Heimspiel der vorigen Runde.
Der SV Horn nimmt auch gleich von Beginn an das Spiel in die Hand und erarbeitet sich klare Vorteile.
Gaflenz stört immer wieder mit Fouls den Spielfluss der Horner. So dauert es trotz klarer Überlegenheit bis in die 14. Minute zur ersten echten Torchance, bei der Marco Miesenböck nach Duran-Zuspiel scheitert. Wenn Gaflenz gefährlich vor das Horner Tor kommt, so geschieht das aus weiten Freistößen, die vors Horner Tor getreten werden, wie auch in der 16. Minute, als Miki Harhovsky zunächst abwehren kann, der Nachschuss aber dann daneben geht.
Anders der SV Horn - man erarbeitet sich jetzt vor allem über links zahlreiche Chancen durch den aktiven Miesenböck und den immer stärker spielenden Richard Wemmer, der meist nur durch Fouls zu stoppen ist.
In der 28. Minute wird der aufgerückte Gilli Prilasnig nach einem Freistoß im Sechszehner niedergerisssen - der Pfiff bleibt aber aus. Wenig später erhält Eduardo Ndjodo wegen Kritik die Gelbe Karte.
Horn konzentriert sich aber aufs Fußballspielen und wird jetzt immer gefährlicher. Und so ist es schließlich Richard Wemmer in der 36. Minute, als er nach einem sehenswerten Alleingang im Mittelfeld mehrere Gegenspieler aussteigen lässt und dann schließlich vom 16er zum 0:1 einschießt.
Richard Wemmer kurz vor dem Schuss zum 0:1
Jetzt hat Gaflenz mit einem Konter, bei dem Miki Harhovsky aber rechtzeitig aus seinem Tor kommt und so ein Chance verhindert, die letzte gute Aktion vor der Pause.
Ab nun spielt nur mehr der SV Horn. Wemmer vergibt leichtfertig alleine vor dem Torhüter die Chance auf das vorentscheidende 0:2 - Walzer und Miesenböck scheitern ebenfalls in aussichtsreicher Position - so geht man in die Pause.
Pausenstand 0:1
Gaflenz-Trainer Kalinsky bringt zur Pause mit Buder und Stradner für Bichlbauer und Dengg zwei frische Kräfte.
Damit hofft man, das Spiel offen halten zu können, doch bereits in der 48. Minute sorgt Richard Wemmer mit einem Traumfreistoßtor aus über 20 Metern nach Foul an Walzer ins rechte Kreuzeck für die wohl endgültige Entscheidung für den SV Horn – 0:2.
Jubel nach dem 0:2 durch einen Freistoß ins Kreuzeck von Richard Wemmer
Der SV Gaflenz kann kaum zu nennenswerten Chancen kommen. Horn diktiert das Spielgeschehen, ist spielerisch klar überlegen und gewinnt auch die meisten Zweikämpfe. Dadurch ergeben sich auch zahlreiche Chancen, aber die guten Schüsse auf das Tor durch Ndjodo oder zweimal Musil werden entweder abgewehrt oder gehen am Tor vorbei.
In der 63. Minute erhält dann Spiranac nach einem Entlastungsangriff, wegen einer klar offensichtlichen Schwalbe die Gelb-Rote Karte.
Eine Minute darauf geht ein Kopfball von Gsellmann nach einem Corner nur knapp über die Latte. Wenig später verzieht Ndjodo, nachdem er zwei Gaflenzer aussteigen lässt, knapp neben das Tor.
In der 68. Minute ersetzt Djuro Mihaljica den angeschlagenen Milan Rasinger.
Ein Tor vom an diesem Tag bemühten aber glücklosen Eduardo Ndjodo wird wegen Abseits aberkannt und er scheitert wenige Minuten später noch zweimal.
Eduardo Ndjodo im Zweikampf
Für ihn wird in der 83. Minute Nesic ins Spiel gebracht.
Gaflenz verzeichnet jetzt zwei Fast-Chancen, als ein Freistoß von Scharnreitner aus gut 30 Metern klar übers Tor geht und ein Schussversuch im 16er durch Horn-Kapitän Prilasnig geblockt wird.
Kurz vor dem Ende wird Richard Wemmer - zweifacher Torschütze und wohl bester Spieler an diesem Tag - ausgetauscht, um sich seinen verdienten Abschiedsapplaus abholen zu können - er wird durch Matthias Gabler ersetzt.
Die letzte Chance im Spiel hat dann wieder der SV Horn mit einem Freistoß aus 20 Metern.
Endstand 0:2
Fazit:
Der SV Horn war in diesem Auswärtsspiel den Oberösterreichern in allen Belangen überlegen und hätte bei durchaus besserer Chancenauswertung vor allem zweite Hälfte durch Ndjodo oder Musil noch klarer gewinnen können.
Überragender Spieler an diesem Tag war Richard Wemmer, der mit seinen beiden die Partie entschieden hat.
Danach und wohl auch ohne den darauffolgenden Ausschluss eines Gaflenzers ging es nur mehr darum, den Sieg über die Runden zu bringen. Man verabsäumte aber, weitere Treffer zu erzielen.
Mit diesem klareren Pflichtauswärtssieg hat man in der Tabelle mit den Rapid-Amateuren und Neusiedl an Punkten als Tabellensechster gleichgezogen, doch auch Parndorf, dessen Lizenzantrag für die Erste Liga ebenso wie der des SV Horn in der Vorwoche in erster Instanz anerkannt wurde, liegt nur einen Zähler zurück.
Der Kampf um den Relegationsplatz für den Aufstieg bleibt weiterhin in den noch verbleibenden 5 Runden spannend, und der SV Horn darf am kommenden Freitag dem 7. Mai wieder auf zahlreiches Publikum hoffen, das die Mannschaft gegen Wienerberg in der SV Horn-Arena kräftig unterstützen sollte.
Nach dem vorwöchigen Auswärtssieg gegen Parndorf stand Horn vor dieser 23. Runde erstmals am ersehnten Relegations- und 4. Tabellenplatz, und man hoffte natürlich nach der ansteigenden Formkurve und als beste Mannschaft der letzten 5 Runden auch gegen den Wiener Sportklub auf einen vollen Heimerfolg. Der Sportklub hingegen hatte in diesem Spiel nicht viel zu verlieren - man war immerhin 6 Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt und wollte im Waldviertel sicherlich nicht mit einem Offensivkonzept glänzen.
Beim SV Horn fehlte in dieser Partie der wegen der 9. gelben Karte gesperrte Aleksandar Djordjevic - und der erst 17- jährige Cican Stankovic ersetzte den wegen einer Verletzung nur auf der Ersatzbank Platz nehmenden und zuletzt in bestechenden Form spielenden Torhüter Miki Harhovsky.
Marco Miesenböck beginnt wieder als einzige Sturmspitze, und das massive Mittelfeld besteht diesmal aus Petr Musil, Mario Pranjic, Salmin Cehajic, Andreas Walzer und Richard Wemmer.
Der SV Horn beginnt auch als aktivere Mannschaft - tut sich aber gegen die massiv stehende Defensive der Gäste aus Dornbach äußerst schwer.
Trotzdem hätte es es bereits nach 8 Minuten 1:0 stehen können, da ein Freistoß des ehemaligen Sportklubspielers Salmin Cehajic nur an die Latte geht.
Salmin Cehajic scheitert mit einem Freistoß an die Latte nur knapp
Der SV Horn versucht, das Spiel zu gestalten, und die Gäste verlegen sich von Beginn an auf Konter. Nach 14 Minuten kommt Marco Miesenböck zu seiner wohl besten Chance, als er alleine auf Torhüter Harrauer zuläuft, aber an diesem scheitert. In Folge kann der Sportklub das Spiel zwar ein bisschen offener gestalten, aber keine einzige echte Torchancen in der ersten Hälfte herausarbeiten - lediglich einige ungefährliche Schüsse sind zu verzeichnen. Da die Dornbacher defensiv gut organisiert agieren, versuchen die Horner mit Schüssen aus allen Lagen zum Erfolg zu kommen - die beste Chance davon hat kurz vor der Pause Petr Musil, der nach einem Eckball völlig frei beim Elfmeter zum Schuss kommt, aber übers Tor schießt. So geht man torlos in die Pause.
Marco Miesenböck alleine auf Torhüter Harrauer zu
Pausenstand 0:0
Zu Beginn der zweiten Hälfte bringt Trainer Rupert MarKo für Marco Miesenböck den Stürmer Nikola Nesic und für den unauffälligen Mario Pranjic kommt Djuro Mihaljica auf der linken Seite zum Einsatz. Mihaljica ist es auch, der über links jetzt gehörigen Druck macht, doch entweder finden seine Stanglpasses keinen Abnehmer, oder er scheitert selber mit seinen Schüssen ganz knapp.
Djuro Mihaljica bringt 2. Halbzeit gehörigen frischen Wind, scheitert aber mit einigen guten Chancen
Der Sportklub ist jetzt zweite Hälfte noch weiter in die Defensive gedrängt, doch er kann immer wieder mit gefährlichem Konterspiel zu Chancen kommen, bei denen aber der junge Horner Torhüter Stankovic einen sicheren Eindruck hinterlässt. In Minute 73 hat der SV Horn eine Doppelchance, als Djuro Mihaljica nach einen Heber von Gilli Prilasnig alleine im letzten Moment an Torhüter Harrauer scheitert und auch Richard Wemmer den Nachschuss nicht verwerten kann. Zwei Minuten später verzieht Mihaljica nur um Zentimeter. Der Sportklub kann aber - obwohl oft minutenlang am eigenen Sechzehner eingeschnürt - in dieser Phase trotzdem immer wieder schnelle gefährliche Konter fahren. Bei einem dieser Konter kann Torhüter Cican Stankovic zunächst noch in den Corner abwehren. Eine Minute später erzielt dann Csandl entgegen dem Spielverlauf nach einer weiten Flanke von rechts per Kopf völlig freistehend das 0:1 für den Wiener Sportklub.
Der SV Horn versucht jetzt mit der Brechstange zum Ausgleich zu kommen, aber die hohen Bälle in den Strafraum der Gäste können nicht verwertet werden. In der 86. Minute bringt Trainer Rupert Marko noch den großen Stürmer Eduard Njodo - auch der Sportklub wechselt nochmals Ontürk für Berkovic im Mittelfeld.
Schön langsam macht sich Resignation bei den Horner Spielern breit - die zahlreichen Flanken können nicht verwertet werden und die Schüsse verfehlen allesamt das Ziel - es bleibt beim 0:1 für die Wiener, die in der 92. Minute noch den Stürmer Günes für den Mittelfeldspieler Komarac wechseln.
Die abschließende Chance in einem Konter hat der eben erst eingewechselte Ontürk in der Nachspielzeit.
Endstand 0:1
Ein nachdenklicher Salmin Cehajic - Ex-Sportklub-Spieler - beim Flash-Interview nach dem Spiel
Fazit:
Wie bereits die gesamte Saison tut sich der SV Horn mit dem Toreschießen äußerst schwer - und so kann es dann passieren, dass man, obwohl man ganz klar das Spiel gemacht hat und vor allem zweite Halbzeit den Wiener Sportklub die meiste Zeit am eigenen 16er einschnürt und zahlreicher Chancen herausgearbeitet hat, leider das Spiel mit 0:1 verliert.
Der Wiener Sportklub kann in Kontern immer wieder gefährlich werden, und aus einem dieser Gegenstöße passiert auch das einzige Tor des Spieles.
Während der WSK trotz dieser 3 wohl eher unerwarteten Auswärtspunkte in Horn keine Rangverbesserung erreicht, ist er damit bereits 9 Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und hat sich im Tabellenmittelfeld etabliert.
Der SV Horn ist mit dieser Niederlage wieder hinter Neusiedl zurückgefallen und hat wieder wichtige Punkte liegen gelassen im Kampf um den Relegationsplatz.
In der 22. Runde der Regionalliga Ost trifft der SV Horn im Auswärtsspiel auf den direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz Parndorf.
Nachdem die Burgenländer in der Vorwoche auswärts in Waidhofen gegen den Tabellendritten 0:3 gewonnen hatten und der SV Horn gegen den Tabellenführer Admira Amateure daheim 1:1 spielte, so liegt man nun mit einem Spiel mehr nur mehr 2 Zähler vor den Parndorfern.
Bei Parndorf sind mit Lalic und Pomper zwei ehemalige Horner Spieler im Kader, und mit Andreas Walzer steht bei Horn ein Ex-Parndorfer in der Startformation. Salmin Cehajic ist diesmal von Beginn an wieder im Mittelfeld aufgeboten und die einzige Spitze zunächst ist der junge Marco Miesenböck.
Die Parndorfer mit den zwei echten Spitzen Pittnauer und Jailson sind anfangs etwas offensiver und Horn-Torhüter Miki Harhovsky kann sich gleich zu Beginn einige Male auszeichnen. In der 7. Minute wird Marco Miesenböck erstmals mit einem Schuss gefährlich, und wenig später verzieht Richi Wemmer nach einem Vorstoß von Kapitän Prilasnig. Die Heimmannschaftwird mit einigen Standardsituationen gefährlich und Horn verlegt sich aufs Kontern.
19. Minute: Nach einem Vorstoß von Miesenböck über links, kann der Parndorfer Torhüter Böcskör den gut angetragenen Schuss des jungen Miesenböck vorerst noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Richard Wemmer ist er machtlos - 0:1 für Horn.
Marco Miesenböck leitet mit einem Konter das 0:1 durch Richi Wemmer ein
Wenige Minuten später hat Wemmer, als der Schiedsrichter nach einem groben Foul an Musil weiterlaufen lässt, die Chance auf das 0:2 - vergibt aber. In Minute 24 sehen Aleksandar Djordjevic nach einem Foul und Michael Pittnauer, der im Fallen nachtritt, die Gelbe Karte –mit Folgen für beide Spieler…
Parndorf gibt nicht auf und kommt nach Vorarbeit von Lalic durch Jailson zur nächsten gefährlichen Aktion - dessen Schuss fällt aber zu schwach aus. Torhüter Miki Harhovsky hat einen großartigen Abend erwischt und erweist sich als ein sicherer Rückhalt. In der 30. Minute hat dann Slaven Lalic - im Herbst noch bei Horn - mit einem Lattenschuss, der vom Rücken des Horner Torhüters glücklich in den Corner springt, wohl die größte Möglichkeit zum Ausgleich. Einige brenzlige Situationen im Horner Strafraum kann der in bestechender Form spielende Harhovsky entschärfen.
Nach einem ganz dummen und derben Foul am Horner 16er an Aleksandar Djordjevic muss Michael Pittnauer mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche - und die Burgenländer sind somit ein Mann weniger am Platz. Parndorf Trainer Simon Knöbl bringt für den verletzten Jank den Ex-Horner Pomper als Verteidiger ins Spiel.
Parndorf versucht trotz numerischer Unterlegenheit ein Tor zu erzielen und kommt auch nach eine Faustabwehr von Harhovsky durch einem Weitschuss von Novak fast zum Ausgleich, der Ball streicht nur knapp über die Latte. Nach 3 Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte geht man mit einer 0:1 Führung für Horn in die Halbzeit.
Pausenstand 0:1
Die zweite Halbzeit zeigt dann eine routiniert spielende Horner mannschaft, die mit einem Mann mehr den Gegner und den Ball laufen lässt. Für den ausschlussgefährdeten Djordjevic kommt mit Eduardo Ndjodo ein zweiter Stürmer - und Horn hat das Spiel jetzt klar im Griff.
Wemmer verzieht zunächst einen Schuss und erhält wenig später bei einem Tackling, bei dem er Lalic gar nicht berührt unverständlicherweise die gelbe Karte. Jetzt spielt fast nur mehr Horn, und Parndorf kann sich nur mehr auf gelegentliche Konter verlegen. Zunächst verpasst Ndjodo noch knapp eine Flanke von Miesenböck, doch in der 55. Minute ist es dann so weit, als Andreas Walzer nach einem Zuspiel von Ndjodo alleine den Ball unter Torhüter Böcskör zum 0:2 ins Tor schiebt.
Torschütze Andi Walzer mit Richi Wemmer, dem Schützen des ersten Treffers
Da Horn den Ball jetzt immer wieder geschickt in den eigenen Reihen hält, kassieren die Parndorfer in der zweiten Hälfte auch einige gelbe Karten - vor allem Petr Musil wird öfters hart gefoult. Die vereinzelten Kontermöglichkeiten der Parndorfer durch Lalic oder Jailson hält Miki Harhovsky souverän.
In der 66. Minute muss dann der angeschlagene linke Verteidiger Milan Rasinger durch Djuro Mihaljica ersetzt werden. Bei einer Cornerserie und gleich darauf bei einem Solo von Jailson ist wieder Harhovsky zur Stelle, der an diesem Tag nicht zu bezwingen ist.
Parndorf versucht es nun mit Härte: Der für Novak eingewechselte Seckel meldet sich gleich mit der gelben Karte, und Aydogdu kommt ebenfalls kurz darauf mit Gelb noch gut davon. Und der nicht ganz sattelfeste Schiedsrichter? Er ahndet manche Fouls der motivierten und in manchen Szenen sogar übermotivierten Parndorf Kicker zum Teil gar nicht (Lalic) oder nur mit Gelb (Helm). Doch die Horner Spieler bleiben ruhig und lassen sich auch nicht durch Fehlpfiffe aus dem Konzept bringen.
Wechsel bei Horn in der 77. Minute: Für den völlig ausgelaugten Marco Miesenböck – der weite Wege ging und die gesamte Parndorfer Verteidigung beschäftigte - kommt Boris Bokalic.
In der 80. Minute wird Djuro Mihaljica, der sich bis zum 5er durchgedribbelt hat, nach einer Schwalbe mit Gelb bestraft. Die letzte Chance auf den Anschlusstreffer in der 81. Minute hat Lalic, dessen Schuss in den Corner abgelenkt wird.
Für Horn ergeben sich in den Schlussminuten noch einige Möglichkeiten - ein verunglückter Heber Walzers oder ein scharfer Stanglpass von ihm von der rechten Seite, den Wemmer nicht verwerten kann Auch Richard Wemmer und Boris Bokalic, die alleine auf den Parndorfer Torhüter zulaufen, können den Spielstand nicht mehr erhöhen.
Endstand 0:2
Die Horner Spieler feiern mit den mitgereisten Fans nach dem Schlusspfiff
Fazit:
Mit einer gewieften Taktik, kontrolliertem Spiel und einem alles überragenden Torhüter Miki Harhovsky hat sich der SV Horn in dieser Auswärtspartie in Parndorf gegen den direkten Konkurrenten um den Aufstieg eine hervorragende Ausgangsposition für die noch ausstehenden Partien geschaffen. Nachdem der SC/ESV Parndorf erste Halbzeit das Spiel auch nach dem gerechtfertigten Ausschluss noch offen halten konnte, so war zweite Halbzeit der SV Horn die klar spielbestimmende und dominierende Mannschaft und hätte aufgrund der sich bietenden Möglichkeiten auch durchaus höher gewinnen können. Marco Miesenböck brachte in der ersten Hälfte frischen Wind in das Horner Angriffsspiel und hat mit seinem Konter auch das erste Tor eingeleitet. Zur Pause entschied Trainer Rupert Marko mit dem Wechsel des Gelb-Rot-gefährdeten Djordjevic durch einen weiteren Stürmer die Partie zugunsten Horns.
Nun hat der SV Horn - mit ansteigender Formkurve - in den nächsten Spielen alle Möglichkeiten selbst in der Hand, das angepeilte Ziel Relegation und Aufstieg in die Erste Liga aus eigener Kraft schaffen zu können!
Torfolge: 0:1 (28.) - Laudanovic 28., 1:1 (70.) - Duran
Gelbe Karte: 36. Pantic, 75. Auer, 92. Schachner
1:1 Unentschieden gegen den Tabellenführer Admira Amateure
In der 21. Runde der Regionalliga Ost trifft der SV Horn im Heimspiel auf den Tabellenführer die Admira Amateure unter Trainer Dietmar Kühbauer. Die Amateure führen mit 4 Punkten Vorsprung auf Waidhofen die Tabelle an und haben bisher insgesamt 5 zusätzliche Punkte am grünen Tisch bekommen. Der SV Horn liegt auf Rang 4.
Im Gegensatz zum letzten Spiel standen Trainer Rupert Marko die vorwöchig verletzten offensiven Mittelfeldspieler Richard Wemmer und Petr Musil wieder zur Verfügung, wobei letzterer von Beginn an auf der Ersatzbank Platz nehmen muss. Im Mittelfeld beginnen diesmal wieder die jungen Mario Pranjic und Boris Bokalic mit Andreas Walzer. Salmin Cehajic ist diesmal Ersatz, und Nikola Nesic spielt als alleinige Sturmspitze. Der zuletzt nicht überzeugende Eduard Ndjodo ist nicht im Kader.
Doch trotz der offensiveren Aufstellungsvariante in diesem Heimspiel sind es die Gäste der Admira, die in der ersten Hälfte zunächst den Ton angeben.
Andreas Walzer diesmal von Beginn an im Mittelfeld
Nach dem Ankick durch TV-Star Armin Assinger hat die Admira zunächst die erste Chance. Danach wird Mario Pranjic wegen Abseits zurückgepfiffen, und ein Schuss von Boris Bokalic verfehlt nur knapp das Ziel. Nun übernehmen aber die Gäste immer mehr das Kommando sind spitziger in den Zweikämpfen und aggressiver. Während Miki Harhovsky einen Eckball in der 23. und einen gefährlichen Schuss von Schachner in der 27. Minute noch bombensicher halten kann, so ist er in der 28. Minute chancenlos: Laudanovic, der völlig frei im 16er zum Ball kommt, trifft zum 1:0 für die jungen Südstädter.
Die Gäste sind auch weiterhin gefährlicher in dieser Phase des Spieles, und Harhovsky verhindert einen noch größeren Rückstand. Horn macht sich mit vielen Eigenfehlern das Leben schwer und steht zu weit vom Gegner weg. Allmählich ab der 40. Minute finden die Heimischen wieder ins Spiel und kommen zu Chancen. In der 42. Minute wird ein Treffer von Horn - Andreas Walzer - wieder wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt. In Minute 44 geht ein Schuss von Wemmer drüber und eine Flanke von Pranjic endet bei Tormann Tischler. Die größte Chance noch vor dem Seitenwechsel hat Richard Wemmer mit einem Freistoß aus 30 Metern, den der Gästekeeper mit viel Glück im Nachfassen parieren kann.
Pausenstand 0:1
In der Pause reagiert Rupert Marko auf den Rückstand und bringt mit Petr Musil im rechten Mittelfeld einen frischen Mann. Doch obwohl Horn jetzt dominanter wird, bringt man sich mit weiteren vielen Abspielfehlern um die Früchte der Arbeit. In der 61. Minute bringt Trainer Marko mit Djuro Mihaljica im linken Mittelfeld eine weitere Offensivkraft. Jetzt ist der SV Horn klar tonangebend und drängt auf den Ausgeleich. Djordjevic hat eine 100-%-ige Chance, doch er verzieht am 5er, und Nesic scheitert mit einem Kopfball. Trainer Dietmar Kühbauer reagiert und bringt mit Stürmer Trobollowitsch für Pantic und Mittelfeldspieler Auer für Erel frische Kräfte. Doch das änder nichts an der Überlegenheit der Horner. Während in der 69. Minute ein Schuss von Wemmer, der abgelenkt wird, nur Zentimeter neben der Stange vorbei streicht, kann Sargon Duran nach der darauffolgenden Ecke den Ball vom 5er zum 1:1-Ausgleich verwerten.
Sargon Duran der Schütze des Ausgleichs
Jetzt spielt nur mehr eine Mannschaft - der SV Horn. In der 77. Minute kann Keeper Tischler einen Schuss von Andreas Walzer gerade noch in den Corner abwehren. In der 79. eine weitere Grotßat des ausgezeichneten Keepers. Ein Kopfball nach der Ecke von Duran geht am Tor vorbei. Die Gäste kommen jetzt mit Entlastungsangriffen kaum mehr gefährlich vors Horner Tor. In der 86. Minute streicht ein Schuss von Richard Wemmer knapp am Tor vorbei. Horn drängt jetzt in einer Schlussoffensive auf den Siegestreffer, und die Admiraner versuchen durch Zeitverzögerung und harten Attacken das Ergebnis über die Runden zu bringen. So lässt der Schiedsrichter, nachdem minutenlang ein Admiraner am Spielfeld behandelt wird und es einige weitere Spielunterbrechungen gegeben hatte, einige Zeit nachspielen. In der 92. Minute erhält Bernhard Schachner nach einem ausschlussreifen Foul an Walzer nur die gelbe Karte. Der SV Horn wirft jetzt alles nach vorne kann, aber den entscheidenden Siegestreffer nicht mehr erzielen und die Admira rettet den Punkt über die Zeit.
Endstand 1:1
Fazit: Nach einer nicht überzeugenden ersten Halbzeit, in der der SV Horn zu weit weg vom Gegner gestanden war und sich auch mit vielen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht hat, liegt man in der ersten Hälfte nicht ganz unverdient mit 0:1 zurück. Erst gegen Ende der Halbzeit findet man in das Spiel. Die Einwechslungen Anfang zweiter Hälfte mit Petr Musil und Djuro Mihaljica an den Außenbahnen des Mittelfeldes geben dem Spiel schließlich eine entscheidende Wendung. Jetzt ist der SV Horn klar tonangebend, und nach dem Tor von Sargon Duran zum Ausgleich in der 70. Minute hat man endgültig das Spiel klar an sich gerissen. Aufgrund weiterer zahlreicher Chancen und einer starken Leistung in der 2. Hälfte wäre ein Sieg in diesem Spiel gegen den Tabellenführer durchaus verdient gewesen, aber wie schon zuletzt scheitert man an der mangelnden Chancenauswertung - und somit können die Admira Amateure einen Zähler aus Horn mitnehmen. Damit hat man wieder 2 wichtige Punkte gegenüber dem Tabellendritten Neusiedl, der gegen Gaflenz mit 4:1 gewinnt, verloren und steht nun im nächsten Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten Parndorf, das in Waidhofen mit 0:3 erfolgreich war, gehörig unter Druck.
Der SV Horn muss in dieser vorgezogenen 30. Runde am Ostermontag auf die verletzten Richard Wemmer und Petr Musil verzichten. Djuro Mihaljica und Boris Bokalic ersetzen die beiden Mittelfeldspieler. Auch Mario Pranjic bleibt nach der guten Leistung bei den Rapid Amateuren in der Anfangsformation, und der vorwöchig nach der 5 gelben Karte gesperrte wieder einsatzberechtigte Andreas Walzer muss zunächst auf der Bank Platz nehmen. Eduard Ndjodo ist von Beginn an wieder einzige Spitze, und Salmin Cehajic spielt erneut im Mittelfeld.
Salmin Cehajic diesmal wieder im Mittelfeld
Nachdem der SV Schwechat voll im Abstiegskampf steckt und als 14. in der Tabelle jeden Punkt zum Klassenerhalt brauchen kann, wäre man seitens Schwechat wohl mit einem Punkt gegen Horn schon zufrieden. Für den SV Horn gilt es in diesem Spiel, den Rückstand auf den SC Neusiedl nicht größer werden zu lassen - und so entwickelt sich das Spiel auch. Der SV Horn beginnt offensiv und Schwechat steht defensiv relativ gut, trotzdem eröffnen sich Chancen für die Horner, die in der Anfangsphase zumeist über rechts kommen. Zunächst ist Kapitän Gilbert Prilasnig mit einem Weitschuss knapp neben das Tor gefährlich. Danach Alexandar Djordjevic mit einem Kopfball und schließlich verzieht Salmin Cehajic einen Schuss. Niefergall bei Schwechater muss frühzeitig verletzt ausgetauscht werden.
In Minute 39 ist wieder Djordjevic mit dem Kopf gefährlich - und jetzt eröffnen sich noch vor dem Wechsel Chancen im Minutentakt. Ndjodo per Kopf - jeweils Pranjic, Mihaljica und Duran scheitern mit Schüssen. Schwechat kommt glücklich mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Sargon Duran und Boris Bokalic vor dem Ex-Horner Max Blauensteiner
Pausenstand 0:0
Beide Mannschaften kommen unverändert aus der Kabine, und Horn hat weiterhin mehr vom Spiel. Schwechat kommt nur selten bis in Tornähe: Der einzige richtige Torschuss der Heimischen, den Miki Harhovsky parieren muss, ist ein Freistoß aus ca. 30 Metern von Thomas Darazs mitten auf das Tor...
In der 61. Minute reagiert Trainer Rupert Marko auf die Abschlussschwäche und bringt für den unglücklich agierenden Stürmer Ndjodo mit Nicola Nesic einen weiteren Angreifer.
Horn wird jetzt immer überlegener und Kalogeridis kann einen Schuss von Cehajic zur Ecke abwehren.
In der 63. Minute setzt Djordjevic nach einem Stangelpass von Mihajlica von links den Ball knapp neben das Tor. Nur 2 Minuten später zieht Nesic nach tollem Zuspiel von Cehajic alleine aufs Tor, wobei er den herauseilenden Kalogeridis, der den Ball knapp außerhalb des Sechzehners wegschlagen kann, am Fuß erwischt. Der Torhüter der Schwechater muss daraufhin ausscheiden und wird vom jungen Meznik ersetzt.
Wenig später kommt für den farblosen Ex-Horner Max Blauensteiner Pascal Ortner. Auch Horn wechselt nun: Für Pranjic kommt Andreas Walzer im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.
Die Schwechater steigen jetzt ziemlich hart ein und erhalten auch einige gelbe Karten. Ein daraus resultierende Freistoß von Rasinger geht nur knapp am Kreuzeck vorbei. Eine der größten Chancen vergibt Djuro Mihaljica, der zentral aus ca. 12 m im Sechzehner zum Ball kommt, aber über das Tor schießt.
In der starken Horner Schlussoffensive kann dann einige Male der junge Schwechater Torhüter Meznik retten und den Punkt für Schwechat in Sicherheit bringen.
Djodjevic hier gegen Ex-Horner Blauensteiner und Darazs kann leider einige Torchancen nicht nutzen
Endstand 0:0
Fazit: Trotz der eklatanten Horner Überlegenheit und leider aufgrund einer gewissen Abschlussschwäche kann man in diesem Spiel schließlich nur einen Punkt mitnehmen. Zwar kann man mit diesem Auswärts-Unentschieden in der Tabelle mit dem SC Neusiedl gleichziehen, hat somit an diesem Osterwochenende in 2 Auswärtspartien 4 Punkte gutmachen können und liegt nur mehr aufgrund des Sternchens der Strafverifzierung trotz einem besseren Torverhältnis hinter den Burgenländern und ist somit dem erhofften Relegationsplatz ein wesentliches Stück näher gerückt – dennoch wäre aufgrund des Spielverlaufs mehr drinnen gewesen.
Einer extrem starken Defensivleistung, in denen man kaum Chancen zugelassen hat, steht noch eine verbesserungswürdige Offensivdarbietunggegenüber.
Sollte man im Heimspiel nächste Woche offensiv etwas erfolgreicher - wohl wieder mit den fitten Wemmer und Musil - agieren, sollten auch gegen den Tabellenführer Admira Amateure Punkte möglich sein…
Wichtige und verdiente 3 Auswärtspunkte in Hütteldorf
Beim Spiel Tabellenvierter gegen Tabellenfünfter kann der SV Horn in dieser Auswärtspartie auf dem Nebenplatz des Hanappistadions in einem hart geführten Spiel gegen die Amateure von SK Rapid Wien 3 wichtige Zähler mit nach Hause nehmen. Gegen die jungen Rapidler, bei denen kein Spieler älter als 21 Jahre ist, kann man sich schließlich durch ein tolles Tor von Petr Musil nach schöner Vorarbeit des jungen Mario Pranjic in der 63. Minute verdient mit 0:1 durchsetzen.
Die Amateure des SK Rapid Wien haben im Winter einige Spieler abgegeben, und Trainer Andreas Reisinger musste den Kader auch aufgrund der Verletzung von Kapitän und einzigem Routinier Jusic extrem verjüngen.
Beim SV Horn wird heuer erstmals Salmin Cehajic im Mittelfeld aufgeboten, während seinen Platz in der Innenverteidigung Kapitän Gilbert Prilasnig einnimmt.
Zu Beginn spielen die Hütteldorfer extrem kampfbetont und können aufgrund einiger Standardsituationen ein leichtes Übergewicht erzielen. In dieser Zeit ist es Torhüter Miki Harhovsky, der die wenigen gefährlichen Chancen zunichtemachen kann. Während der SV Horn vor allem über die rechte Seite aus dem Spiel einige Male durchkommt, dann aber entweder zu schwach schießt oder keinen letzten entscheidenden Pass anbringt, so sind die Hütteldorfer hauptsächlich aus Standards gefährlich. In Minute 30 ist der bereits 8. Corner für die Rapidler noch der gefährlichste, bei dem der junge Weißrusse Lebedzeu übers Tor schießt. Nach dieser letzten kleinen Torchance der Wiener im Spiel übernehmen ganz klar die Horner das Kommando. So scheitert unter anderem Petr Musil knapp vor der Pause mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Torhüter Uzun.
Sargon Duran - ehemaliger Rapidler
Pausenstand 0:0
Beide Mannschaften beginnen unverändert in der zweiten Halbzeit. Nach einem Eckball für Horn leitet der Schiedsrichter unglücklicherweise einen Konter für die Hausherren ein, , indem er vom Ball getroffen wird. Bei dieser Aktion verletzt sich Richard Wemmer und muss durch Mihaljica ersetzt werden.
Die Gäste aus dem Waldviertel sind jetzt klar spielbestimmend, und die jungen Hütteldorfer können sich mehrmals nur mit harten Attacken, bei denen sie einige gelbe Karten sehen, helfen. In der 50. Minute scheitert Mario Pranjic- der 20-jährige liefert vor allem zweite Halbzeit sein bisher bestes Spiel im Horner Dress ab - mit einem Schuss, der knapp links am Tor vorbei geht, noch knapp.
Pranjic ist es auch, der nach einem Angriff über die linke Seite mit einem Pass in den Rückraum, das 0:1 einleitet: Petr Musil nimmt den Ball knapp innerhalb des Sechzehners direkt und bezwingt Keeper Uzun mit einem wunderschönen unhaltbaren Schuss ins Kreuzeck ,.
Die Horner Offensivkräfte beim kollektiven Jubel: Torschütze Musil, Vorbereiter Pranjic, Ndjodo und Salmin Cehajic
Der Torschütze Petr Musil muss wenig später ebenfalls verletzt vom Platz – für ihn kommt Bokalic. Auch Trainer Reisinger wechselt – freiwillig – und bringt nun in Folge mit Bergmann für Jelenko, Cetinkaya für Stürmer Luzunaris und Nagy für Ildiz jeweils frische Kräfte, um dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Aber Horn spielt nun sehr abgebrüht und hat die Partie jetzt klar unter Kontrolle. Ein flacher scharfer Schuß von Ndjodo geht knapp rechts neben das Tor.
Der Verletzungsteufel schlägt weiter zu: Nach einem Foul an Pranjic muss auch dieser angeschlagen durch Miesenböck ersetzt werden.
In der 83. Minute sieht Bokalic, dass der Tormann zu weit vor seinem Gehäuse steht und er will den Rapid-Torhüter aus 35 Metern überheben, der Ball geht aber knapp über das Tor.
Die jungen Rapidler können nichts mehr nachlegen und so bringt der SV Horn den verdienten - wenn auch vom Ergebnis knappen - Sieg klar über die Distanz.
Endstand 0:1
Fazit: Durch diesen wichtigen Auswärtssieg hat man in der Tabelle als Vierter Rapid jetzt überholt und nur mehr einen Punkt Rückstand auf den SC Neusiedl, der sich beim Wiener Sportklub mit 2:1 geschlagen geben musste. Parndorf kommt im Heimspiel über ein 1:1 Unentschieden gegen den SV Schwechat, dem nächsten Gegner in der auf Ostermontag vorgezogenen 30. Runde der Regionalliga Ost, nicht hinaus und hat somit bereits 3 Punkte Rückstand auf den SV Horn.
Mit nur einem Punkt Rückstand auf den SC Neusiedl, dem zweitbesten Nicht-Amateurverein nach Waidhofen/Ybbs hat man sich in den noch ausstehenden 10 Runden der Meisterschaft jetzt eine gute Ausgangsbasis geschaffen um die Relegation erreichen zu können.
Während Horn in einer weiteren Auswärtspartie nächsten Montag auf den SV Schwechat trifft, so spielt Neusiedl daheim gegen Ostbahn XI und Konkurrent Parndorf muß in Waidhofen/Ybbs antreten.
Aufgrund der Tatsache, dass beim Wiener Verein mit Witschka, Delic, Marinkovic und Pötzl gleich 4 Ex-Horn-Spieler in der Startformation stehen, erhält das Spiel zusätzlich einige Brisanz. Beim SV Horn kehren mit Torhüter Mikulas Harhovsky und Kapitän Prilasnig zwei Spieler wieder in die Stammformation zurück. Der Ostbahn XI-Platz gehört in der Regionalliga sicherlich nicht zu den „Schmuckstückerln“ - und deshalb ist es auch dort an diesem lauen Samstagnachmittag äußerst schwierig, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen.
Es entwickelte sich von Anfang an ein äußerst kampfbetontes Spiel. Die Horner Abwehr ist gegenüber dem letzten Spiel bis auf Torhüter Harhovsky unverändert. Mit Kapitän Prilasnig, der diesmal im Mittelfeld spielt, kehrt ein weiterer Spieler in die Startformation zurück.
Für den SV Horn beginnt die Partie wunschgemäß: 1:0 bereits in der 13. Minute nach einem von Wemmer getretenen Eckball durch Njdodo per Kopf.
Ndjodo erzielt das 1:0
Es scheint so, als ob der SV Horn das Spiel in den Griff bekommt, doch nach zwei diskussionswürdigen Situationen, bei denen 2 Horner Spieler -Djordjevic und Wemmer Gelb erhalten, bringt man den Ball nicht weg und muss in der 23. Minute durch einen Weitschuss von Jusits, den Ausgleich hinnehmen.
Horn braucht daraufhin wieder einige Zeit sich zu fangen, und so dauert es schließlich wieder 10 Minuten bis man zur nächsten guten Chance kommt. – Rasingers Ball kann nach einer Musil-Hereingabe von Grujic gehalten werden. In dieser Phase hätte auch der Ostbahner Protiwa, nachdem er kurz zuvor bei einem Foul an Gabler Gelb gesehen hatte, nach einem weiteren schweren Foul an Ndjodo vorzeitig unter die Dusche geschickt werden können.
Horn vergibt vor der Pause noch einige Chancen auf den Führungstreffer und die Gastgeber werden nur einmal gefährlich: Ostbahns Rühmkorf erhält nach einer Schwalbe im Strafraum die gelbe Karte.
Pausenstand 1:1
Trainer Rupert Marko wechselt und bringt für Matthias Gabler wieder einen zweiten Stürmer - Nikola Nesic - und verstärkt die Offensive weiter, indem er im linken Mittelfeld Djuro Mihaljica für Rene Gsellmann einwechselt. Prilasnig nimmt nun die Position in der Innenverteidigung ein.
Horn hat durch Mihaljica und Ndjodo zwei gute Chancen, kann diese aber nicht nutzen. Ostbahn bringt daraufhin für Delic Ivan Milosavljevic, und Markus Ernst kommt für den verletzten Ex-Horner Patrick Witschka.
In der 64 Minute muss der angeschlagene Petr Musil durch Boris Bokalic ersetzt werden.
Ostbahn-Trainer Jusits bringt noch für Protiwa Stefan Milosavljevic – das sollte sich als Glücksgriff für die Simmeringer erweisen.
Doch vorerst ist Horn am Zug: Obwohl die Hausherren auf den Führungstreffer drängen, erzielt Nesic in der 74. Minute aus 20 Metern den 2:1-Führungstreffer für den SV Horn.
Nikola Nesic, der Schütze des 2:1, zwischen den Ex-Hornern Marinkovic und Pötzl
Horn kontrolliert jetzt das Spiel, verabsäumt jedoch ein weiteres Tor zu machen und somit den Sieg nachhause zu spielen.
Und so kommt es zum bitteren Ende der Partie: In der 87. Minute - als schon die meisten Zuseher mit einem Sieg von Horn rechnen - kann der eingewechselte Stefan Milosavljevic ausgleichen: Mit einem flachen Schuss von der Strafraumgrenze ins linke Eck lässt er Harhovsky keine Abwehrchance - 2:2. Horn versucht nochmals Druck zu machen, doch mehr als eine Chance durch einen gefährlichen Freistoß schaut nicht mehr heraus.
Endstand 2:2
Fazit: Es war für den SV Horn das erwartet schwere Auswärtsmatch bei Ostbahn XI. Die Begegnunhg war auf dem schlechten Platz mehr von Kampf als von spielerischen Elementen geprägt. Gerade aufgrund einer zweimaligen Führung für den SV Horn muss man leider sagen, dass es 2 verlorene Punkte sind, zumal man den neuerlichen Ausgleich auch erst kurz vor Spielende einstecken musste.
Man hat zwar kurzfristig in der Tabelle den 6. Platz erreicht, aber auf Parndorf 2 Zähler verloren und auf den SC Neusiedl, der in der Südstadt gegen die Admira Amateure verloren hat,kaum Boden gut gemacht.
Somit gilt es in der nächsten Runde am Freitag den 26. März gegen Baumgarten mit einem Heimsieg den Rückstand auf Neusiedl und Parndorf, die beinahe zeitgleich gegeneinander antreten, zu verringern, um die Hoffnung auf einen Relegationsplatz aufrecht zu erhalten.
Am Ende klarer 3:0 Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV Würmla
Nach der 2:3-Niederlage vorige Woche gegen den Tabellenführer FC Harreither Waidhofen, so ist der SV Horn im zweiten Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Würmla natürlich voll auf Sieg eingestellt. Das ursprünglich für Freitagabend geplante Spiel musste aufgrund der Witterung auf Sonntagnachmittag verschoben werden, und so gibt es diesmal nach dem Tauwetter der vergangenen Nacht im Gegensatz zum gefrorenen Boden vorigen Freitag ganz tiefe Platzverhältnisse in der SV Arena.
Die Spieler des SV Horn wollen natürlich volle 3 Punkte um den Anschluss an die Tabellenspitze zu verkürzen. Mit dem defensiven Mittelfeld-spieler Aleksandar Djordjevic und dem offensiven Richard Wemmer kommen 2 wichtige Spieler in die Mannschaft - und Cican Stankovic ersetzt diesmal den noch gesperrten Standardtorhüter Miki Harhovsky. Routinier Milan Rasinger beginnt im Mittelfeld, und stattdessen spielt für ihn auf der linken Außenverteidigerposition der junge Alexander Gruber. Der SV Würmla, der wohl schon als Fixabsteiger gilt, kommt natürlich mit einer Defensivtaktik nach Horn und möchte hier nicht unter die Räder kommen.
Defensivallrounder Aleksandar Djordjevic: 100% Einsatz wie immer
So ist auch die erste Halbzeit bei den schwierigen Bodenverhältnissen leider geprägt von nur wenigen Chancen. Horn ist bemüht, tut sich aber sichtlich schwer, den Abwehrriegel der Tullnerfelder, die sich nur selten herauslocken lassen, zu knacken. Aus Standardsituationen, durch Eckbälle oder Foulfreistöße entstehen noch die gefährlichsten Situationen. Eduardo Ndjodo - der einzige echte Stürmer von Beginn an - wird zumeist von 2 Spielern attackiert und kann sich daher zunächst nur selten in Szene setzen. Die Gäste stehen tief und kämpfen beherzt, wenn sie auch selbst kaum gefährlich vors Horner Tor kommen. Der SV Horn kontrolliert zwar das Spiel klar, kann aber vielleicht auch, da zu sehr in die Breite gespielt wird und sich der SV Würmla gleich wieder formiert, nur wenige zwingende Torchancen herausarbeiten.
Wartet noch auf seinen 1. Treffer: Edi Ndjodo
Pausenstand 0:0
Trainer Rupert Marko reagiert zur Pause und bringt den zweiten Stürmer Nikola Nesic anstatt Andreas Walzer, und Djuro Mihaljica im linken Mittelfeld ersetzt Alexander Gruber, für den Milan Rasinger wieder in die Außenverteidigung geht. Horn spielt jetzt wesentlich offensiver und direkter und erhöht den Druck.
In der 52. Minute hat zunächst Ndjodo nach einem Dribbling und folgendem Schuss von der Strafraumgrenze eine gute Szene. Mihaljica auf der linken Seite im Mittelfeld bringt einigen frischen Wind und kann oftmals nur durch Fouls gestoppt werden.
In der 58. Minute hat Nesic eine gute Chance und gleich darauf scheitert Ndjodo nach zwei Direktabnahmen von rechts.
In der 63. Minute verzieht Mihaljica einen Schuss nur knapp neben das Tor und schließlich ist es dann Wemmer, der mit einem überlegten Schuss endlich das erlösende 1:0 erzielen kann.
Richie Wemmer erlöst den Horner Anhang
Würmla Trainer Mag. Johannes Anglmayer versucht durch einen Stürmertausch etwas Offensiventlastung zu erzwingen – den Treffer allerdings erzielt der SV Horn: Nach einem Freistoß von der rechten Seite ausgeführt von Wemmer erzielt Aleksandar Djordjevic, der nicht nur bekannte Defensivqualiten besitzt, per Kopf das zweite Tor für Horn.
Würmla bringt mit Stocklassa und Birdog zwei frische Kräfte und hat nun seine beste Phase, ist aber dabei zu harmlos. In den wenigen gefährlichen Szenen der Gäste ist der erst 17-jährige Torhüter Cican Stancovic ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.
Schließlich ist es dann wieder Richard Wemmer, der Man of the Match, der auch am 3. Tor beteiligt ist, der den Ball ideal für Nesic nach einem erneuten Mihaljica-Vorstoß schnell weiterleitet. Nesic erzielt daraufhin in der 90. Minute sein erstes Meisterschaftstor beim SV Horn zum 3:0-Endstand.
Fazit: Nach der Rückkehr einiger Stammspieler in die Stammformation konnte man schließlich nach einer nicht berauschenden ersten Hälfte gegen einen ziemlich defensiv agierenden SV Würmla den erwarteten klaren Heimsieg in der zweiten Halbzeit fixieren. Nachdem man erste Hälfte mit nur einem Stürmer gegen den Abwehrriegel der Tullnerfelder nur mit Standardsituationen oder Schüssen halbwegs gefährlich werden konnte, erhöhte man dann zweite Hälfte den Druck und auch das Tempo. Durch die Hereinnahmen von Mihaljica und dem zweiten Stürmer Nesic kam frischer Wind in das Angriffsspiel von Horn. So war es dann auch nur mehr eine Frage der Zeit, bis das erlösende erste Tor fallen würde. Mit dem zweiten Treffer durch Djordjevic war die Partie dann nach 72 Minuten entschieden, wenn sich auch der Tabellenletzte mit zwei Einwechslungen und frische Kräften nochmals zu wehren versuchte, so waren dessen Schüsse aus der Distanz dann doch wieder zu harmlos. Mit dem 3. Tor durch Nesic, erneut nach der Vorarbeit von Wemmer, war schließlich der Endstand hergestellt.
Tabellenmäßig hat der SV Horn zwar keine wesentliche Rangverbesserung erzielt, da alle direkten Konkurrenten ebenfalls voll punkten konnten, trotzdem ist damit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gelungen.
Im nächsten Auswärtsspiel am Ostbahn XI- Platz werden mit Kapitän Gilbert Prilasnig und Torhüter Mikulas Harhovsky schließlich nochmals 2 wichtige Spieler in die Kampfmannschaft zurückkehren - und so darf man abermals auf eine Leistungssteigerung hoffen, zumal sich auch die neuen Spieler allmählich besser einspielen können.
Mit dem wichtigen Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten, der nichts mehr zu verlieren hatte, war bereits ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen und somit wird nächste Woche das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Ostbahn XI ein wichtiger Maßstab, um weiter Punkte zu sammeln und sich in der Tabelle nach oben zu orientieren.
Revanche missglückt - Tabellenführer Waidhofen bleibt an der Spitze
Im ersten Spiel der Frühjahrsmeisterschaft 2010 trifft der SV Horn im Spitzenspiel der Runde auf den Tabellenführer aus Waidhofen. Während sich der SV Horn in der Winterpause von einigen Spielern getrennt hat und 8 neue Spieler verpflichten konnte, um das erklärte Saisonziel den Aufstieg in die Erste Liga doch noch erreichen zu können, so blieb die Stammformation des FC Waidhofen, der aufgrund mangelnder Infrastruktur um keine Lizenz für den Aufstieg angesucht hat, weitestgehend gleich. Bis kurz vor dem Spiel stand nicht fest, ob das Spiel bei diesen winterlichen Temperaturen überhaupt stattfinden kann.
Der SV Horn muß aufgrund von Sperren auf Standardtorhüter Mikulas Harhovsky, Kapitän Gilbert Prilasnig und Defensivallrounder Aleksandar Djordjevic verzichten. Zudem verletzte sich im letzten Testspiel noch der Neuzugang aus der Bundesliga von Kapfenberg Stürmer Arno Kozelsky schwer und wird leider voraussichtlich für die gesamte Frühjahrssaison ausfallen. Ein weiterer Ausfall für diesen Spieltag ist der erkrankte Richard Wemmer.
Trotzdem übernimmt zu Beginn der SV Horn sofort das Kommando - doch mit dem ersten Torschuß aus etwa 40 Metern steht es nach 8 Minuten plötzlich wie aus dem Nichts 1:0 für die Gäste durch Zemann, da sich der Ball hinter Keeper Kasprisin in die Maschen senkt.
Horn läßt nicht locker und beinahe im Gegenzug ist es dann der Neuzugang Eduardo Njodo, der vom Torhüter der Waidhofner Michael Loidl durch ein ungestümes Foul im Strafraum zu Fall gebracht wird. Die große Chance zum Ausgleich vergibt Routinier Milan Rasinger, mit einem unplaziert geschossenen Elfmeter, den Loidl abwehren kann.
Es dauert einige Zeit, bis die Horner Mannschaft diesen Schock verdaut hat, und so kommt man in Folge nur zu einigen wenigen Chancen.
Kurz vor der Pause aber gelingt demselben Spieler, der zuvor den Strafstoß vergeben hatte, nämlich Milan Rasinger, durch einen schönen Weitschuß von halbrechts ins lange Eck der verdiente 1:1-Ausgleich.
Torschütze Milan Rasinger
Pausenstand 1:1
Zu Beginn der 2. Hälfte ist es erneut der SV Horn, der zu guten Chancen kommt. Ein Ball von Petr Musil landet an der Querlatte, und bei einem Stangelpass von links fährt Andreas Walzer nur knapp daneben. Doch es sind wieder die Gäste, die in der 63. Minute per Kopf durch Engleder nach einer Ecke in Führung gehen - 1:2.
Aber auch diesmal dauert es nicht lange bis zum Ausgleich: Torhüter Loidl kann einen flachen Schuß von Mario Pranjic nach ein Hereingabe von rechts nicht festhalten - 2:2.
Torschütze Mario Pranjic
Nur 5 Minuten später kann Waidhofen durch Kogler abermals in Führung gehen, als die gesamte Horner Abwehr nach einem nicht geahndeten Foul an Petr Musil leider vergebens auf einen Pfiff wartet - es steht 2:3.
In der 74 Minute bringt Trainer Rupert Marko für den Mittelfeldspieler und Torschützen Mario Pranjic den Stürmer Nikola Nesic, wodurch sich aber am Spielverlauf nicht allzu viel ändert. Waidhofen steht defensiv relativ gut und versucht sein Heil immer wieder in schnell vorgetragenen Gegenstößen.
Neuzugang Nicola Nesic
In der 81. Minute kommen mit Miesenböck und Ozegovic für Mihaljica und Musil nochmals frische Kräfte an den Außenbahnen des Mittelfeldes, allerdings eröffnete sich bei einem Konter noch eine gute Chance für Thomas Zemann, der aber vergibt. Mit etwas Glück kann Waidhofens Keeper Loidl einen Schuß von Milan Rasinger zur Ecke abwehren und so bleibt es schließlich beim 2:3 für den FC Waidhofen.
Neuzugang Petr Musil
Fazit: Nach den hohen Erwartungen konnte der SV Horn im ersten Spiel der Frühjahrsmeisterschaft der Regionalliga Ost gegen den Tabellenführer die zahlreichen Ausfälle leider nicht so weit kompensieren, dass es gegen die Mannschaft aus Waidhofen zu einem Sieg gereicht hätte. Vor allem nach der frühen glücklichen Führung der Gäste durch einen Weitschuß konnte man einen Elfmeter nicht verwerten. So dauerte es bis knapp vor der Pause zum ersten Horner Treffer in dieser Frühjahrsmeisterschaft. Als man nach einer Standardsituation in der zweiten Hälfte abermals in Rückstand kam, konnte man zwar fast postwendend wieder ausgleichen, doch der FC Waidhofen stand defensiv recht gut - und so passierte dann auch noch das 3. Gegentor, bei dem die Horner Hintermannschaft auf einen Schiedsrichterpfiff wartete und so nicht konzentriert genug in der Abwehr war. Der SV Horn musste schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, daß der Gegner nicht umsonst an der Tabellenspitze steht und einen äußerst effektiven Fußball spielt.
Nach dieser Runde mit dem Spiel gegen den Tabellenführer ist das erklärte Ziel das Erreichen der Relegation natürlich nicht unbedingt leichter geworden, aber die 5 Punkte Rückstand auf Neusiedl und die jetzige Punktegleichheit mit dem direkten Konkurrenten Parndorf, die beide jeweils Unentschieden gespielt haben, lassen trotzdem die Hoffnung bestehen, dass man in den kommenden Runden, wenn wieder einige Stammspieler in die Startformation zurückkehren werden, dem erklärten Ziel doch näher kommen kann.
In der als letztes Spiel der Herbstrunde ausgetragenen eigentlichen 1. Runde muss der SV Horn zum FC Waidhofen/Ybbs. Beide Teams waren als Mitfavoriten in diese Herbstmeisterschaft gestartet, und rechnet man die 3 abgezogenen Punkte des auf dem grünen Rasen gewonnen Spieles bei den Admira Amateuren hinzu, so wäre es auch das Spitzenspiel 1. Waidhofen (29 Punkte) gegen 2. Horn (27 Punkte) um den Herbstmeistertitel, den voriges Jahr der SV Horn erringen konnte. So aber hat der SV Horn aufgrund der Strafverifizierung als Tabellensechster bereits 5 Punkte Rückstand auf Waidhofen, wie auf die punktegleichen Admiraner - und man möchte den Rückstand im Herbst nicht allzu groß werden lassen. In diesem Spiel treffen auch der Horner Trainer Marko und Kapitän Prilasnig auf einen alten Bekannten aus erfolgreichen Zeiten beim SK Sturm Graz: Ivica Vastic, den Trainer der Waidhofner.
Der SV Horn konnte zuletzt gegen Schwechat nur ein 0:0 erringen, während der FC Waidhofen/Ybbs, der sich bisher als auswärtsstärkste Mannschaft erwiesen hat, gegen Würmla mit einem 4:1 die Tabellenspitze zurückerobert hatte.
Horn geht hochmotiviert in die Partie und erarbeitet sich ein spielerisches Übergewicht. In der 14. Minute hat Marco Miesenböck Pech, als seine Flanke von links quer durch den Strafraum von der Stange wieder zurückspringt.
Stangenschuss durch Marco Miesenböck
Horn attackiert bereits früh und lässt Waidhofen nicht ins Spiel kommen, kommt aber selbst trotz Feldüberlegenheit auch nur zu einigen Weitschüssen. In der 38. Minute verdribbelt sich Stanisavljevic völlig unnötig im Mittelfeld. Den eingeleiteten Konter von Daniel Kogler kann Miki Harhovsky nur kurz abwehren, die Verteidigung bringt den Ball nicht weg und Manuel Plank stochert das leder irgendwie ins Horner Tor. Stanisavljevic wird kurz darauf von Mario Pranjic ersetzt. Waidhofen führt eigentlich überraschend und völlig entgegengesetzt zum Spielverlauf. Der SV Horn braucht jetzt einige Zeit um sich bis zur Pause vom Schock zu fangen.
Ein nachdenklicher Trainer Rupert Marko
Halbzeitstand: 1:0 für Waidhofen
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bringt Trainer Rupert Marko für Djuro Mihaljica auf der linken Seite im Mittelfeld Philipp Katzler. Horn ist weiter spielerisch überlegen, doch der Spielfluss wird durch viele Fouls der Waidhofner gebremst. Für den nach einer gelben Karte gefährdeten Daniel Kogler wird Thomas Zemann eingewechselt, der sich auch gleich mit einer Gelben Karte wegen Haltens anmeldet. Horn ist bemüht und feldüberlegen, die echten Torchancen sind aber auf beiden Seiten Mangelware. Auch der für Engleder bei den Mostviertlern eingewechselte Leovac fällt kurz darauf nur durch ein grobes Gelb-Foul an Gilli Prilasnig auf. In Minute 76. kommt für den Innenverteidiger Cehajic der Stürmer Elvis Ozegovic. In der 80. Minute hat Waidhofen abermals Glück als ein Freistoß von Aleksandar Djordjevic springt von der Querlatte wieder ins Feld zurück.
Der Freistoß an die Latte von Aleksandar Djordjevic
Waidhofen schießt in dieser Phase die Bälle meist nur weg - Horn versucht den Ausgleich zu erzwingen. In der 88. Minute reklamieren die Gäste Elfmeter, als einem Waidhofener Spieler der Ball im Strafraum an die Hand springt. Der ansonsten so besonnene Kapitän des SV Horn, Gilbert Prilasnig, bekommt die 2. gelbe Karte wegen zu heftiger Reklamationen und muss frühzeitig vom Feld. Horn drückt trotz Unterzahl auf den Ausgleich. Nach einem Konter der Waidhofner in der 94. Minute scheint die Situation bereits geklärt, als SV Horn Tormann Miki Harhovsky und Zeman aneinander geraten. Zemann hatte Harhovsky bei dessen Fangversuch zuvor unfair behindert wird vom Keeper umgestoßen. Der Horner Torhüter wird von Schiedsrichter Cerimagic nach Rücksprache bei seinem Assistenten mit Rot vom Feld geschickt, sein Kontrahent Zemann kommt ungeschoren davon. Aleksandar Djordjevic übernimmt beim dafür verhängten Elfmeter die Tormannrolle. Zemann verschießt den Strafstoß einige Meter neben und übers Tor. Nach 8 Minuten Nachspielzeit ist dann die Partie beendet.
Gelb-Rot für Kapitän Prilasnig
Endstand 1:0
Fazit: Nach einem Konter aufgrund eines Fehlers im Mittelfeld bekommt der SV Horn in der ersten Halbzeit entgegen dem Spielverlauf das einzige Tor dieses Spieles. Als feldüberlegene Mannschaft hat man bei zwei Aluminiumtreffern jeweils Pech, und zu alledem wird, nachdem der SV Horn in der Schlussphase alles nach vorne wirft, ein klarer Handselfmeter vom Schiedsrichter nicht gegeben, dafür aber Kapitän Prilasnig wegen Reklamierens vom Platz geschickt. Schiedsrichter Cerimagic ließ sich zweite Hälfte von einem Teil des Waidhofner Publikums beeinflussen, und auch Miki Harhovsky ließ sich zu einer unbedachten Handlung hinreißen.
Der SV Horn verliert somit nicht nur unglücklich die letzte Auswärtspartie dieser Saison gegen den Tabellenführer und Herbstmeister Waidhofen mit 1:0, sondern auch zwei Spieler durch Ausschluss!
Im letzten Heimspiel der Regionalliga Ost vor der Winterpause trifft der SV Horn diesmal bei nasskaltem Herbstwetter auf den Tabellenvierzehnten SV Schwechat.Horn als heimstarke Mannschaft möchte natürlich gegen den Tabellennachzügler voll punkten und den Abstand zur Spitzengruppe in der Tabelle nicht zu groß werden lassen. Der Aufsteiger Schwechat wäre hingegen mit einem Punkt bereits zufrieden - und so agieren die Gäste auch ziemlich defensiv.Die Horner Offensive kann den Abwehrriegel der Schwechater im gesamten Spiel nicht knacken, obwohl vor allem Elvis Ozegovic Chancen vorfindet.So endet die Partie mit einem torlosen Unentschieden.
Elvis Ozegovic - diesmal von Beginn an dabei
Nach der 1:4 Auswärtsniederlage in Neusiedl vergangene Woche und der Sperre von Slaven Lalic aufgrund der 5. gelben Karte stellt Trainer Rupert Marko die Mannschaft auf einigen Positionen um. So spielen von Beginn an Cehajic und Miesenböck für Feurer und Katzler in der Verteidigung. Im Mittelfeld beginnt Zhang für Lalic und Elvis Ozegovic spielt anstelle von Bytyci als einzige Sturmspitze. Der aus Kärnten stammende erst 19-jährige Ozegovic ist es auch, der bereits in der 6. Minute eine tolle Chance vorfindet, doch zu lange zögert.
Die neu formierte Defensive der Horner: Gsellmann, Cehajic, Prilasnig, Djordjevic und Miesenböck
Horn ist klar überlegen, aber die Gäste stehen defensiv gut gestaffelt. In der Horner Offensive setzt Aleksandar Stanisavljevic immer wieder Akzente und prüft mit einigen Schüssen Schwechats Torhüter Kalogeridis.
Nach 20 Minuten können die Schwechater durch 2 Weitschüsse erstmals mäßige Gefahr für das Horner Tor erzeugen.
Die besten Chancen findet aber der sehr bewegliche Ozegovic vor, doch er kann weder in der 26. noch in der 27. Minute gute Einschussmöglichkeiten nutzen.
Danach tragen die Gäste zwei Konter vor, doch die weiten Wechselpässe auf ihre rechte Seite finden aber keinen Abnehmer.
Horn diktiert weiterhin das Spiel ganz klar, doch die Gäste gehen trotz eines Stanisavljevic-Schusses und eines Kopfballs von Gsellmann ohne Gegentor in die Pause.
Halbzeitstand: 0:0
Nach der Pause bringt Trainer Marko für den hinter den Erwartungen gebliebenen Zhang Philipp Katzler. Mihaljica wechselt auf rechts – aber am Spielverlauf ändert sich wenig - Horn ist drückend überlegen, doch so richtig brenzlig wird es für die Schwechater Verteidiger nicht: Stanisavljevic kann mit einem direkt geschossenen Freistoß genauso wie Ozegovic mit einem Schuss den diesmal gut agierenden Torhüter Kalogeridis nicht bezwingen.
Die beste Chance des Spieles findet schließlich Elvis Ozegovic vor, der sich gut durchsetzen kann, aber dann alleine vor dem Torhüter scheitert.
Ozegovic scheitert hier knapp an Kalogeridis
Schwechat greift jetzt zu einer härteren Gangart und kassiert dafür nach Fouls - speziell an den immer wieder schwer zu stoppendem Stanisavljevic - insgesamt fünf Gelbe Karten.
Die Trainerbank der Horner reagiert abermals: Für Ozegovic kommt in der 64. Minute Diego Seoane - und der gelernte Innenverteidiger Feurer wird in der 75. Minute für Mihaljica als 2. Sturmspitze aufgeboten.
Schwechat steht nun ganz tief, und Horn läuft sich in der Defensive der Gäste immer wieder fest. Bei den wenigen Kontern der Gäste kassieren Andreas Walzer und Aleksandar Djordjevic 2 gelbe Karten. Das einzige Tor des Spieles fällt in der 89 Minute für die Horner: Doch leider erst nach einem Abseitspfiff des Schiedsrichters - und so können die Gäste das für sie doch etwas schmeichelhafte Unentschieden über die Distanz bringen
Endstand 0:0
Fazit: Der SV Horn kann im erwartet schweren Spiel gegen den Aufsteiger den Defensivriegel nicht knacken, da die Schwechater Mauer - allen voran Torhüter Kalogeridis - Tore verhindert. Elvis Ozegovic scheiterte mit guten Chancen. Schwechat verteidigte sich geschickt und konnte sich manchmal nur durch Foulspiel „retten“. Bei Kontern ist man zwar einige Male gefährlich, doch nicht wirklich zwingend und kann schließlich den Punkt – auch mit viel Glück - über die Distanz retten. Wie schon öfters tut sich der SV Horn gegen defensive Gegner sehr schwer ist. Mit dem Unentschieden ist man bereits 5 Punkte hinter dem nächsten Gegner FC Waidhofen auf Platz 6 der Tabelle abgerutscht.
Für Horn gilt es, sich in der Partie nächste Woche noch eine passable Ausgangsposition für das Frühjahr zu schaffen - und dann das Feld von hinten aufrollen...
Im Spitzenspiel der 14. Runde der Regionalliga Ost musste der SV Horn diesmal in Neusiedl gegen die Überraschungsmannschaft der heurigen Saison antreten. War der SC Neusiedl 2008/09 noch knapp dem Abstieg entronnen, so präsentierten sich die Burgenländer in dieser Saison als absolute Spitzenmannschaft, und konnten zuletzt 4 Siege in Folge verzeichnen, womit sie vorige Woche durch den Auswärtssieg in Waidhofen kurzzeitig sogar die Tabellenspitze erklommen hatten. Die Horner wollten hingegen nach dem Heimsieg gegen die Amateure aus Mattersburg diesmal auch auswärts wieder punkten um weiterhin mit der Tabellenspitze mithalten zu können. Doch der SV Horn musste in Neusiedl zur Kenntnis nehmen, dass die Burgenländer nicht unverdient in der Spitze der Tabelle stehen.
Mario Feurer rückt wieder nach seiner Sperre für Salmin Cehajic in der Innenverteidigung in die Startformation auf und die Burgenländer bringen im Mittelfeld diesmal von Beginn Andreas Bauer anstelle von Kopacka und für den gesperrten Christoph Kienzl spielt Daniel Gangl. SC Neusiedl beginnt mit aggressivem schnörkellosen Spiel bereits in den ersten Minuten die Horner Abwehr unter Druck zu setzen. Noch ehe man so richtig im Spiel ist, verzeichneten die Burgenländer einige hochkarätige Chancen. Beinahe im Minutentakt entsteht Gefahr vor dem Tor von Miki Harhovsky und nach 7 Minuten verwertet Julian Salomon per Stange zum 1:0 für den SC Neusiedl. Nach 12 Minuten steht es bereits 2:0 abermals nach einer Vorlage von Andreas Bauer für Julian Salomon über die linke Horner Seite. Horn hat den schnell vorgetragenen Angriffen vorerst wenig entgegenzusetzen. Nach 25 Minuten bekommt der SV Horn das Spiel allmählich in den Griff, doch die Einheimischen bleiben weiterhin gefährlich. Im Gegensatz zu den Burgenländern tut man sich mit den bedächtig aufgebauten Angriffen gegen die schnellen Burgenländer schwer und kommt nur durch Walzer aus Distanzschüssen und einem etwas unglücklichen Lattenpendler, der nach einem Freistoß von Stanisavljevic in der 30. Minute beinahe den Anschlusstreffer bedeutet hätte, zu Chancen.
Halbzeitstand: 2:0
Rupert Marko reagiert mit einem Dreifachtausch
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bring Rupert Marko in einem Dreifachtausch Seoane für den farblos gebliebenen Bytyci, Cehajic für Walzer und Zhang für den etwas angeschlagenen Stanisavljevic. Mihaljica wechselt nun auf links, Lalic geht in die Mitte und Zhang spielt rechts. Man versucht nun mit einer offensiveren und aggressiveren Spielweise noch den Umschwung zu erzielen, doch abermals sind es die Einheimischen, die ein Tor erzielen. Andreas Bauer, wohl der stärkste Mann der Neusiedler an diesem Tag ist wieder einmal aufgrund seiner Schnelligkeit nicht zu halten und erzielt das 3:0 in der 52. Minute . Horn gibt nicht auf und nach einer gelben Karte für Dombi setzt Cehajic den darauffolgenden Freistoß an die Querlatte. Jetzt kommt man einige Male gefährlich vor das Tor von Neusiedl, doch es dauert bis zur 71. Minute ehe Lalic einen Stanglpaß von Mihaljica zum 1:3 verwerten kann. Gleich darauf hätte Lalic den Anschlusstreffer wieder nach einer Aktion über links erzielen können, doch er köpfelt knapp über das Tor. Horn wirft jetzt alle Kräfte in die Offensive und bei schnellen Kontern rettet Miki Harhovsky zweimal vor Andreas Bauer. Schließlich ist es der aufgerückte Verteidiger Windisch, der nach einem Eckball und einer Kopfballvorlage völlig alleinstehend vom 5er unhaltbar für unseren Horner Schlussmann die endgültige Entscheidung zum 4:1 in Minute 84 erzielt.
Lalic erzielt das 3:1
Endstand 4:1
Fazit:
Der SV Horn konnte leider seine Auswärtsschwäche der letzten Partien nicht ablegen. Man verlor in einem Spiel gegen einen entschlossenen und mit schnellen schnörkellos vorgetragenen Angriffen immer wieder gefährlich agierenden SC Neusiedl auch in dieser Höhe gerecht aufgrund einer Vielzahl weiterer Chancen. Obwohl der SC Neusiedl überlegen war, so wäre doch mit etwas Glück ein weitaus knapperes Ergebnis möglich gewesen, da zwei Lattenschüsse in der ersten Halbzeit beim Stande von 2:0 und in der 2. Halbzeit bei 3:0 jeweils aus Freistößen ein Horner Tor verhinderten und nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Lalic gleich darauf eine weitere große Chance, das Spiel zu drehen, leider ausgelassen wurde. Mit dem 4. Neusiedler Treffer war dann die endgültige Entscheidung für die Burgenländer gefallen.
Im nächsten Spiel möchte der SV Horn mit der gewohnten Heimstärke und einem Sieg gegen Schwechat den Abstand im Herbst nicht zu groß werden lassen.
Die Spieler des SV Horn wollen diesmal vor eigenem Publikum mit der Heimstärke der vergangenen Spiele gegen die Amateure aus Mattersburg nach der Auswärtsniederlage vorige Woche einiges gutmachen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Für die Mattersburger Amateure - auf dem 10. Platz der Regionalliga Ost - hingegen gilt es zunächst einmal, Horn nicht ins Spiel kommen zu lassen und dann eventuelle Konterchancen zu nutzen.
So steht Mattersburg erste Hälfte ziemlich defensiv, doch Horn kommt trotzdem zu einigen guten Chancen. Es ist schließlich der Abwehrchef und Kapitän der Horner Prilasnig, der durch einen Vorstoß vom eigenen bis in den gegnerischen 16er, wo er vom Torhüter der Gäste gefoult wird, das erste Tor einleitet. Aleksandar Djordjevic verwandelt den Elfmeter ganz sicher zum 1:0.
In der zweiten Hälfte haben zunächst die Gäste starke 20 Minuten, doch nach einem Konter der Horner erzielt Walzer das vorentscheidende Tor zum 2:0 für die Heimmannschaft. Mit diesem wichtigen Heimsieg hat man den Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt und liegt vor den beiden noch ausstehenden Partien am Samstag nur einen Punkt hinter dem Überraschungstabellenführer SC Neusiedl.
Für den Gelb-Rot gesperrten Mario Feurer spielt diesmal Salmin Cehajic in der Innenverteidigung. Ansonsten beginnt der SV Horn mit der gleichen Formation, wie auswärts gegen den FAC.
Der SV Horn ist von Beginn an recht ambitioniert, doch die Mattersburger machen die Räume für die Horner Offensivkräfte heute ziemlich eng, und so ist es bezeichnend, dass die Defensivspieler immer wieder ihren Freiraum nützen und zu guten Chancen kommen.
Katzler kommt in Minute 4 zum Schuss, doch der Ball prallt von der Stange zurück. In der 16. Minute wird ein Tor vom defensiven Mittelfeldrackerer Aleksandar Djordjevic wegen Abseits nicht gegeben. Stanisavljevic kann mit einigen Schüssen gefährlich werden, doch man tut sich zunächst noch schwer den Abwehrriegel der Gäste zu knacken und diese sind in den Kontern immer wieder gefährlich.
Bot eine dominierende Leistung: Kapitän Gilbert Prilasnig
Schließlich ist es Kapitän und Innenverteidiger Gilbert Prilasnig, der in der 32. Minute mit einem Vorstoß vom eigenen 16er den Freiraum nützt und kaum attackiert in den gegnerischen Strafraum eindringt. Dort wird er von Torhüter Gerdenitsch regelwidrig zu Fall gebracht: Gelbe Karte und Strafstoß, Den verhängten Elfmeter verwandelt Aleksandar Djordjevic ganz sicher zur verdienten 1:0 Führung der.
1:0 durch Aleksandar Djordjevic
Horn ist in der 1. Hälfte weiter tonangebend, doch kann man nur mehr wenige zwingende Torchancen herausarbeiten und so geht man mit dieser nur knappen Führung in die Pause.
Halbzeit: 1:0
In der zweiten Halbzeit bringt der Trainer der Burgenländer Damir Todorovic den Stürmer Strondl für den Mittelfeldspieler Mansberger. Der Mattersburger Bichler, der einige Minuten später durch Sekulovic ersetzt wird, erhält nach einer groben Attacke an Lalic die gelbe Karte.
Die Gäste werden nun offensiver, aggressiver und stärker. Jetzt haben die Burgenländer ihre stärkste Zeit und kommen zu einigen Chancen, wobei diese aber vergeben werden oder die Horner Hintermannschaft klären kann.
Trainer Rupert Marko reagiert und bringt in einem Doppeltausch für Bytyci Seoane und für Stanisaljevic Pranjic. Die dadurch entstandene Unklarheit in der Zuordnung für die Gäste nützt Rene Gsellmann in der 73. Minute für einen Vorstoß auf rechts - die Flanke kann Andreas Walzer, der sich in der Mitte schön löst dann alleinstehend vor dem Torhüter zum 2:0 verwerten.
Brachte die Entscheidung: Andreas Walzer
Damit ist die Entscheidung gefallen, und der Angriffsschwung der Mattersburger erlahmt. Horn kommt noch zu einigen Chancen und spielt den wichtigen Heimerfolg sicher nach Hause. In der Schlussphase des Spieles wird noch der Elfer-Torschütze und Defensivallrounder Djordjevic, der sich einen Applaus des Publikums abholen darf, durch Zhang ersetzt.
Endstand 2:0
Fazit: Im erwartet schweren Spiel gegen die Amateure aus Mattersburg kann der SV Horn wieder seine Heimstärke ausspielen. Ist der SV Horn in der ersten Hälfte klar überlegen und führt schließlich verdient durch ein Elfertor herausgeholt von Kapitän Gilbert Prilasnig - die Gäste kommen nur zu wenigen Kontern - so fällt man nach der Pause etwas zurück. Auch aufgrund zweier Wechsel der Gäste und deren offensiveren Ausrichtung gerät man einige Male in brenzlige Situationen, doch Miki Harhovsky kann sein Tor rein halten. Trainer Rupert Marko reagiert darauf mit einem Doppeltausch, der schließlich die Entscheidung bringt, und Andreas Walzer erzielt sein nun bereits 5. Tor für den SV Horn. Danach ist die Luft bei den Gästen draußen, und man braucht in der Schlussphase nicht mehr um den verdienten Sieg zittern.
FAC Team f. Wien: Krell; Markovic, Djuricic, Weiss (26. Kurka), Plott; Dospel, Leuchtmann, Viertl, Kayhan (60. Akaslan), Bauer, Frank (86. Marschler)
Torfolge: 1:0 Akaslan (64.), 2:0 Frank (82.Elfmeter);
Gelbe Karte: FAC Team für Wien: 4. Markovic, 45. Djuricic, 52. Bauer; SV HORN: 19. Feurer, 52. Gsellmann (U.), 89. Seoane (K), 89. Lalic (K)
Rote Karte: Gelbrot: 83. Feurer
Die 12. Runde bringt für den SV Horn nach dem klar gewonnenen Waldviertelderby eine schwierige Auswärtspartie beim FAC. Der SV Horn war 5 Spiele hintereinander - rechnet man das am Rasen gewonnene Spiel gegen die Admira Amas dazu sogar 7 Spiele - ungeschlagen. Als 4. war man nur 2 Punkte hinter Tabellenführer Waidhofen. Der FAC hingegen war bereits seit 4 Spielen sieglos aber trotzdem 6. in der Tabelle.
In der Auswärtspartie in Floridsdorf, gegen die zuletzt nicht überzeugenden FACler beginnt der SV Horn etwas verändert: Aleksandar Djordjevic kommt nach seiner Sperre statt Salmin Cehajic und im Sturm spielt Rexhe Bytyci anstelle von Diego Seoane. Beim FAC steht diesmal entgegen dem verlorenen Spitzenspiel vorige Woche gegen Waidhofen/Ybbs Krell anstatt Jausner im Tor und anstelle von Stürmer Akaslan hat man diesmal den Verteidiger Plott von Beginn aufgeboten. Kapitän Leuchtmann spielt diesmal im Mittelfeld und somit ist man trotz Heimspieles defensiver als auswärts in Waidhofen zu Beginn aufgestellt.
Die erste Hälfte verläuft relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Horn, wenn auch das Spiel auf keinem hohen Niveau steht. Der FAC unterbindet bereits zu Beginn die Vorstöße der Horner immer wieder mit Fouls (vor allem an Stanisavljevic) und Horn kann aus den sich bietenden Freistößen kein Kapital schlagen. Bei dem Spiel auf rutschigem Terrain und nasskaltem Wetter passieren beiden Mannschaften immer wieder Fehler im Spielaufbau. Die beste Chance des SV Horn hat in der 25. Minute noch Djuro Mihaljica, der eine schöne Flanke von links knapp neben das lange Eck setzt. Der Ex-Horner Philippe Weiss muß nach 26 Minuten verletzt ausgetauscht werden. Der FAC wird nur durch einen Weitschuss, der daneben geht, nur einmal richtig gefährlich. Für einige unverständliche Akzente sorgt der nicht sehr sattelfeste Schiedsrichter Michael Gangl, der zahlreiche kleinliche Entscheidungen trifft, aber dann wieder schwere Fouls ungeahndet lässt. So geht es zunächst durchaus dem Spielverlauf entsprechend torlos in die Kabinen.
Halbzeit: 0:0
Die zweite Hälfte beginnt mit unveränderten Aufstellungen auf beiden Seiten. Der SV Horn ist jetzt etwas stärker, und ein Weitschuss kann von Torhüter Krell zur Ecke abgewehrt werden. Die Floridsdorfer gehen noch aggressiver zur Sache, und nach einem groben Foul an Feurer von Andreas Bauer sehen dieser und Gsellmann wegen einer Unsportlichkeit die gelbe Karte.
In der 60. Minute bringt Andreas Ogris für den schwachen Coskun Kayhan Halil Akaslan ins Spiel - dieser erzielt nur wenige Minuten nach einer Einzelaktion mit einem überlegten Schuss ins rechte lange Eck von halblinks außerhalb des Strafraumes das 1:0 für die Gastgeber.
Rupert Marko reagiert einem 3-fachen Wechsel, indem er Mihaljica, Walzer und Bytyci herausnimmt und Miesenböck, Cehajic und Seoane bringt. Horn ist bemüht, doch die Angriffen sind nicht effizient genug, und man eröffnet dem FAC immer wieder Konterchancen, die Miki Harhovsky aber zunichte machen kann.
Schließlich die spielentscheidende Aktion in der 86. Minute: Mario Feurer stößt Andreas Bauer mit den Händen nieder und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigt und schickt den Horner Innenverteidiger, der bereits in der ersten Hälfte Gelb gesehen hatte mit Geb-Rot vom Spielfeld. Den Elfer verwandelt der Führende in der Torschützenliste der Regionalliga Ost, Christopher Fran,k ganz sicher.
Horn versucht noch einmal alles, kommt aber kaum zu zählbaren Chancen. Eine der letzten Aktionen ist ein schweres Foul an Lalic von hinten in die Beine, das zu aller Verwunderung durch Schiedsrichter Gangl nur Freistoß, aber keine Verwarnung für den Übeltäter bringt, sondern für Lalic und Seoane je eine gelbe Karte wegen Kritik.
Endstand 2:0
Fazit:In einem Spiel auf nicht allzu hohem spielerischen Niveau war der SV Horn in der Offensive zu wenig effektiv, um den aggressiv spielenden FAC bezwingen zu können. Der eingewechselte Akaslan brachte den Umschwung für den FAC, der ab diesem Zeitpunkt die vorher optisch überlegenen Horner einige Male mit schnellen Gegenstößen in Verlegenheit brachte. Auch ein Dreifachwechsel von Trainer Rupert Marko brachte nicht die erhoffte Wende für den SV Horn, der schließlich noch nach einer ungeschickten Aktion von Feurer durch einen verwandelten Foulelfmeter zum 2:0 mit einem Mann weniger nichts mehr zusetzen konnte.
In der 11. Runde der Regionalliga Ost kommt es zum ersten Waldviertelderby dieser Saison in der SV Arena. Der Titelanwärter SV Horn geht nach dem Unentschieden bei Wienerberg und der Ablehnung der Proteste bei der gestrigen Sitzung der Paritätischen Kommission mit 2 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Waidhofen hoch motiviert gegen den SC Zwettl, der nur am vorletzten Platz liegt, in das heutige Spiel. Alles andere als ein klarer Heimsieg in diesem Spiel gegen die nach den ersten 10 Runden als Abstiegskandidaten gehandelten Zwettler wäre eine große Überraschung gewesen. Die Marko-Elf erfüllt die Erwartungen der 1700 Zuschauer und deklassiert den SC Zwettl mit einem klaren 6:1 (5:1).
Nach dem Unentschieden letzte Runde bei Wienerberg wollten die Horner mit einer guten Leistung eine Antwort auch auf die nach Meinung aller Insider krassen Fehlentscheidung der Ablehnung des Protestes gegen die Strafverifizierung des gewonnenen Spieles in der Südstadt auf dem Rasen geben! Aufgrund der aberkannten 3 Punkte und der noch zusätzlichen Bestrafung mit einem Sternchen, was Rückreihung bei Punktegleichheit bedeutet liegt man in der Tabelle aber trotzdem vor diesem Match mit nur 2 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Waidhofen, der den SC Zwettl vorige Woche in Edelhof klar mit 2:0 besiegt hatte, an 5. Stelle. Anders sieht es bei den Gästen aus - sie sind vor dieser Partie mit nur 6 Punkten an vorletzter Stelle.
Horn zeigte sich von Beginn an klar überlegen, und so führt man bereits nach 9 Minuten verdient durch ein schönes Tor von Lalic ins Kreuzeck - mit seinem „schwächeren“ rechten Fuß - nach einem herrlichen Zuspiel von Stanisavljevic mit 1:0.
Wenige Minuten darauf erhöht Aleksandar Stanisavljevic, der wie auch schon im letzten Spiel im Herbst beim 4:0 Auswärtssieg in Zwettl wieder eine tolle Leistung abliefert, selbst auf 2:0.
Kurz darauf passiert Miki Harhovsky sein einziger Fehler in diesem Match, als er bei einer Unkonzentriertheit den Ex-Horner Peter Balta nach einem Rückpass ausspielen will, aber hängenbleibt und so ein unglückliches Tor kassiert – 2:1.
Horn braucht nach diesem Geschenk an die Gäste einige Zeit, um seine klare Überlegenheit wieder in Tore umzusetzen. Die einzige „echte“ Chance der Gäste ist ein Weitschuss, den Miki Harhovsky zum Corner abwehrt.
Und so dauert es bis in die 31. Minute, als Andreas Walzer mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze den guten Zwettler Torhüter Fuka, wohl einen der besten seiner Mannschaft an diesem Abend, am falschen Fuß erwischt und das 3:1 erzielt.
Damit ist eine Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen, und Mihaljica erzielt in der 36. Minute wiederum nach Vorarbeit von Stani von links per Kopf das 4. Horner Tor – 4:1.
Nur 2 Minuten später erhöht Slaven Lalic mit seinem 2. Treffer an diesem Abend auf 5:1 - diesmal mit seinem linken Fuß nach einer Flanke von rechts von Rene Gsellmann. Mit diesem Ergebnis geht man auch in die Pause.
Halbzeit: 5:1
Nach der Pause bringt Trainer Rupert Marko für den Verteidiger Feurer den jungen 19-jährigen Mittelfeldspieler Mario Pranjic, der somit zu seinem ersten Einsatz in der Kampfmannschaft der Regionalliga kommt.
An der Überlegenheit der Horner ändert sich auch jetzt wenig, wenn auch die Zwettler nun tiefer stehen, um nicht in ein völliges Debakel zu rutschen.
In der 57. Minute bringt Marko für den jungen Stürmer Elvis Ozegovic den erfahrenen Strafraumstürmer Diego Seoane, und dieser erzielt in der 70 Minute nach sehenswertem Alleingang das 6:1.
Die Gäste wehren sich jetzt mit allen Mitteln gegen einen noch höhern Sieg Horns und müssen für ihren „Kampfgeist“ einige gelbe Karten in Kauf nehmen.
In der 78. Minute bringt Trainer Batricevic für den einzigen Stürmer Balta als frische Kraft den 17-jährigen Eigenbauspier Gregor Schmidt. Der dünne Kader der Zwettler ist auch daran ersichtlich, dass auf der Bank ausschließlich sehr junge Eigenbauspieler sitzen, die wohl noch keine Regionalligareife besitzen.
Horn verwaltet nun die komfortable Führung, kommt aber trotzdem immer wieder zu Chancen, die Fuka, der gute Tormann der Gäste, meist zunichte macht.
In der 83. Minute wird noch Miesenböck für Mihaljia eingetauscht, um nochmals frischen Wind zu bringen.
2 Minuten vor Ende des Spieles wird der Zwettler Tolga Yigit, der wenige Minuten vorher wegen eines Fouls die gelbe Karte gesehen hatte, mit Gelb-Rot wegen einer Dummheit vorzeitig unter die Dusche geschickt: Er betritt nach einer Behandlungspause, ohne sich beim Schiedsrichter zurückzumelden, das Spielfeld.
Endstand 6:1
Fazit: Man war den Gästen in allen Belangen überlegen, und der Sieg hätte bei einer noch besseren Chancenauswertung auch noch höher ausfallen können. Die Zwettler konnten nur durch einen Konzentrationsfehler von Miki Harhovsky ein Tor erzielen, sonst waren sie harmlos. Der SV Horn ist nach diesem klaren Sieg trotz der aberkannten Punkte im Titelrennen weiterhin nur 2 Punkte hinter Tabellenführer Waidhofen, der im Spitzenspiel Erster gegen Zweiten den FAC mit 4:2 bezwungen hat. Der Zwettler Trainer Batricevic wird es auch aufgrund von einigen Ausfällen und dem dünnen Kader wohl schwer haben, mit dieser Mannschaft den Klassenerhalt heuer zu schaffen.
Zu Beginn der ersten Halbzeit dominiert Horn das Geschehen ganz klar und lässt Ball und Gegner laufen. Dennoch bieten sich vorerst relativ wenige Chancen aus dem Spiel heraus. In einer sehenswerten Einzelaktion erzielt Aleksandar Stanisavljevic in der 33. Minute das 0:1.
Kurz vor der Pause hat Wienerberg eine tolle Chance, doch Miki Harhovsky ist auf dem Posten.
Nach der Pause werden die Gastgeber offensiver und erzielen in der 67. Minute den Ausgleich – diesmal hat Tormann Harhovsky keine Chance. Die Marko-Elf kann nicht mehr zusetzen, und so bleibt es beim 1:1-Unentschieden.
In der 9. Runde der Regionalliga Ost ist diesmal mit dem SV Gaflenz der Aufsteiger aus Oberösterreichin Horn zu Gast. Die Überraschungsmannschaft der diesjährigen Saison liegt nach einem hart erkämpften 1:0 Heimsieg gegen den großen Bruder und Mitfavoriten um die Meisterschaft FC Harreither Waidhofen/Y vor diesem Spiel mit 11 Punkten an 7. Stelle und zeigt auch in dieser Partie, dass sie ein starkes Kollektiv mit guter Defensivleistung ist.
Auch wenn Trainer Krystof Kalinski vor dem Match tiefstapelt und sich nicht viel gegen den vorjährigen Vizemeister Horn ausrechnet zeigen die Gäste gleich nach Anpfiff, dass sie durchaus in dieser Partie kein Schlachtopfer abgeben wollen.
Horn bekommt aber schließlich ein starkes spielerisches Übergewicht und erarbeitet sich im Laufe der Zeit zahlreiche Chancen. Der SV Horn ist zwar klar überlegen, aber die Gäste wehren sich teilweise mit überharten Mitteln gegen einen Treffer, wobei sie dafür einige gelbe Karten erhalten. Die Horner Chancen bleiben leider ungenützt - auch unter Mithilfe des Schiedsrichters, der 2 Kopfballtreffer von Djordjevic aberkannt - und so geht es torlos in die Pause. Der SV Gaflenz kann mit diesem Zwischenergebnis durchaus zufrieden sein, doch die meisten Horner Zuseher hätten sich mehr erwartet.
2 Tore aberkannt: Aleksandar Djordjevic
Halbzeit: 0:0
Die zweite Hälfte bringt ein ähnliches Bild wie schon die erste. Horn ist klar überlegen, doch man kann die gut und tief stehenden Gäste aus Oberösterreich nicht bezwingen. Den Zusehern wird immer klarer, dass es wohl an diesem Abend nicht zu dem erwarteten Kantersieg reichen wird. Horn ist zwar überlegen, aber kann die Chancen, die sich bieten, nicht nützen. Gaflenz ist in den wenigen Gegenangriffen immer wieder gefährlich - und Trainer Rupert Marko reagiert: Er bringt in der 62. Minute für Cehajic Miesenböck, der rechts im Mittelfeld einigen frischen Wind bringt, und schließlich auch noch in der 67. für Mittelfeldspieler Stanisavljevic den Stürmer Ozegovic.
Auch der SV Gaflenz wechselt und kurz darauf nimmt sich der rechte Verteidiger Rene Gsellmann ein Herz und erzielt mit einem Vorstoß in den Strafraum das erlösende 1:0.
1:0 - Rene Gsellmann
Jetzt hat der SV Horn die beste Zeit in diesem Spiel und es gibt Chancen im Minutentakt. Nachdem Scharnreiter bereits in der ersten Hälfte Gelb gesehen hatte und zunächst nach einem Ballwegschießen noch ungeschoren davongekommen war erhält er in der 75. Minute nach einem gestreckten Bein gegen Gsellmann die gelbrote Karte. Gaflenz reagiert sofort und bringt in einem Doppeltausch den Ex-Horner Hornig und Dengg für Gibala und Stangl und bremst so den Schwung der Einheimischen wieder. Die wohl größte vergebene Einschussmöglichkeit in der Endphase hat Elvis Ozegovic, der nach einer schönen Finte im Strafraum alleine vor Torhüter Heiml drüberschießt.
Die Gäste versuchen noch in der Nachspielzeit den Ausgleich zu erzielen, doch es bleibt beim verdienten und schwer erkämpften Heimsieg!
Endstand: 1:0
Kollektiver Jubel nach dem 1:0-Arbeitssieg
Fazit: Die Gäste aus Gaflenz die Überraschungsmannschaft dieser Herbstsaison bisher hat auch in diesem Spiel gezeigt, dass sie ein gut eingespielte Mannschaft sind und nicht zu Unrecht bereits zahlreiche Punkte gesammelt haben. Wenn der Schiedsrichter Horn in der ersten Hälfte eines der Tore von Djordjevic anerkannt hätte, so wäre der Sieg durchaus höher ausgefallen, doch man tut sich wie immer gegen defensive Mannschaften schwerer als gegen spielstarke Teams. Horn ist weiterhin daheim ungeschlagen trotz der (vorerst) 3 aberkannten Punkte in der Südstadt nur mehr 1 Punkt von der Tabellenspitze entfernt!
In dieser Runde muss der SV Horn nach Dornbach zum bisher daheim in dieser Saison noch ohne Punkteverlust gebliebenen Wiener Sportklub. Die Horner siegen in einer Partie, in der man über weite Strecken das Spiel diktiert absolut verdient mit 2:3 (1:1).
Für einige SV Horn-Spieler dürfte dieses Partie wohl nicht nur wegen der Kulisse der Friedhofstribüne ein besonderes Spiel gewesen sein: So haben nicht nur Cehajic, der im Sommer von den Dornbachern gekommen war, sondern auch Katzler, Djordjevic, Seoane, Feurer und der derzeit verletzte Neidhart eine schwarz-weiße Vergangenheit.
Nach der unglücklichen Entscheidung am Grünen Tisch am Mittwoch und dem Heimsieg gegen Parndorf wollte der SV Horn- um sich weiterhin Richtung Tabellenspitze orientieren zu können - auch gegen den Sportklub auswärts voll punkten und so agierte man auch. Horn übernahm von Beginn an das Kommando in diesem Spiel und ließ den Ball in den eigenen Reihen gut laufen.
Völlig entgegen dem Spielverlauf erzielte Günes mit dem ersten Torschuss der Heimischen das 1:0 nach 8 Minuten. Doch Horn lässt sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und schnürt den Sportklub regelrecht in der eigenen Hälfte ein, aber man kann aus der Feldüberlegenheit zunächst kein Kapital schlagen. In der 30. Minute nimmt sich Stanisavljevic ein Herz und zieht mit links außerhalb des Strafraums ab und überrascht damit Torhüter Harrauer, dem der Ball über die Finger rutscht und per Stange ins Tor geht. In Folge hat Horn noch einige gute Chancen aufgrund der Überlegenheit, doch man geht mit einem 1:1 in die Pause.
Halbzeit: 1:1
Nach der Pause zeigt sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte: Horn ist überlegen, und der Sportklub verlegt sich aufs Kontern.
Nach einem Tausch von Miesenböck für den heute nicht wie zuletzt so starken Walzer wird Horn noch offensiver, und Djordjevic erzielt in der 60. Minute per Kopf das Führungstor.
Aus einem schnellen Konter kann Wunderbaldinger per Kopf dann in der 69. Minute nach einer schönen Aktion zum 2:2 ausgleichen.
Horn erarbeitet sich weiterhin einige Chancen, doch entweder scheitert man knapp am Torhüter, an der Latte (Kopfball von Djordjevic) oder verschießt.
Bei einer tollen Aktion über rechts spielt Seoane den Ball mit der Ferse zu Lalic und dieser verwertet mit einem scharfen flachen Schuss ins kurze Eck zum 2:3 für Horn.
Das 2:3 durch Lalic
Nach einem Foul von Feurer, wobei dieser die Gelbe Karte sieht, hätte Ercan Kayhan vom bis dahin recht guten Schiedsrichter Lautischer mit Rot wegen eines völlig überzogenen Bodychecks vom Platz geschickt werden müssen, doch es folgt nur Gelb.
Der Sportklub wird offensiver um vielleicht doch noch den neuerlichen Ausgleich zu erzielen. Horn hat in den Kontern jetzt mehr Platz - so scheitert etwa Lalic wieder bei einem weiteren Lattenschuss nur knapp.
Endstand: 2:3
Fazit: Die Horner Mannschaft wächst immer mehr zu einem Kollektiv zusammen, das sich spielerisch in den letzten beiden Partien stark gesteigert hat. Sogar nach einem unglücklichen Rückstand zu Beginn des Spieles und einem Ausgleich aus einem Konter vertraute man auf seine Stärken und fährt dann doch noch einen verdienten Sieg ein. In einer interessanten Partie verlegen sich die Dornbacher während des gesamten Spiels nur aufs Kontern, wobei sie dabei durchaus gefährlich sind. Der Sieg für Horn hätte durchaus noch höher ausfallen können, da man noch zweimal Aluminium trifft und ein weiteres Tor wegen Abseits nicht gegeben wird.
Die Heimstärke des SV Horn zeigt sich auch diesmal wieder im Spiel gegen den Tabellenzweiten und Titelfavoriten Parndorf. Die Horner gewinnen in einem Spiel mit Chancen auf beiden Seiten mit 3:0 (2:0) durch ein Tor von Andreas Walzer und zwei Elfermeter durch Mario Feurer und Slaven Lalic.
Den entscheidenden Unterschied in dieser Partie macht wieder einmal Miki Harhovsy aus, der sein Tor trotz mancher Chancen auch auf Seiten der Parndorfer rein halten kann. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Horn sich leichter gegen offensive Mannschaften tut, als gegen mauernde Teams.
Horn überzeugt diesmal sowohl kämpferisch, als auch spielerisch, und die 1400 Zuseher sehen ein offenes, schnelles Spiel von beiden Seiten, wobei die Parndorfer gleich zu Beginn einige gute Chancen vorfinden, doch diese auch aufgrund unseres wieder einmal hervorragenden Tormannes Miki Harhovsky nicht nützen können. Im Laufe des Spieles werden die Horner immer stärker und gehen in der 28. Minute durch Walzer in Führung. Mario Feurer in der ersten (45.) und Slaven Lalic in der zweiten Hälfte (62.) verwandeln jeweils die gerechtfertigten Elfmeter bombensicher, wobei auch durchaus 1 Elfer auf Seiten der Gäste zu geben gewesen wäre.
Eine unrühmliche Szene des Spieles war die Verbannung der Parndorfer Trainer Roman Mählich und Tormanntrainer Peter Paluch durch Schiedsrichter Mag. Harald Ruiss auf die Tribüne wegen wiederholter Schiedsrichterkritik und Verlassens der Coachingzone.
Wenn auch der Sieg für den SV Horn vielleicht zu hoch ausgefallen ist, so war er doch nicht unverdient, da ein überragender Miki Harhovsky die Gegner zur Verzweiflung brachte und auch Horn noch zahlreiche weitere Chancen vorfand.
Der SV Horn muss um seinen 3:1-Sieg gegen die Admira Amateure in der RLO zittern. Man hatte das Spiel mit einer anderen Aufstellung, als zuvor an den Verband gemeldet, begonnen. Bereits letzte Saison geschah dem SC Neusiedl ähnliches.
Urteil in Erster Instanz: 3:0 für Admira Amateure
Urteil in Zweiter Instanz: Bestätigung des Urteils Erster Instanz - 3:0 für Admira Amateure
Das erwartet schwere Spiel gegen die jungen Hütteldorfer, die aggressiv und spritzig ans Werk gehen und neben Ballsicherheit vor allem über den Kampf ein Remis holen.
Die Heimischen beginnen sehr ambitioniert und erarbeiten sich in den ersten 20 Minuten eine klare Feldüberlegenheit, die jedoch zu keinem zählbaren Erfolg führt – entweder fehlt der letzte entscheidende pass oder es wird vor dem Strafraum zu sehr kombiniert, weil niemand den Abschluss riskiert.
Es bleibt zumeist bei Schussversuchen – Miesenböck, Mihaljica, Lalic - sodass die Angriffsversuche der Marko-Elf allmählich verkrampfter werden und wirkungslos verpuffen.
So können sich die Rapidler auch aus der Umklammerung lösen und gehen mit der ersten nennenswerten Angriffsaktion überaus glücklich in Führung: Nach einem Corner von links bringt die Horner Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum – und Holzmeier drückt den Ball nach einem Gestocher im Fünfer über die Torlinie – 0:1.
Die Unsicherheit bei den Heimischen wächst weiter, und die Reisinger-Elf kann sich sogar leichte Vorteile erkämpfen – im Angriff sind sie aber zu harmlos, um die Führung auszubauen.
Daraufhin erhöhen die Horner den Druck und kommen auch wieder vor das Tor der Rapid-Amateure. Als alles schon mit einem 0:1-Rückstand zur Pause rechnet, fasst sich der wieder sehr stark agierende Andreas Walzer ein Herz und zieht von weit außerhalb des Strafraums aus halbrechts mit dem linken Fuß ab - der Ball senkt sich über den verdutzten Tormann Königshofer ins Netz – 1:1.
Pausenstand: 1:1
Der Ausgleich so kurz vor der Pause scheint die Horner kurzzeitig beflügelt zu haben, doch es bleibt bei Angriffsbemühungen - Chancen sind weiter Mangelware - im Horner Angriffsspiel, weil man sich statt eines Schusses den Ball gegenseitig zuschiebt, und die Rapid-Mannschaft kommt gar nicht zum Abschluss..
Bei den jungen Rapidlern merkt man ihre gute Technikschule, durch ihre Ballsicherheit auf dem rutschigen Terrain – zu Beginn des Spiels ist ein Wolkenbruch niedergegangen - gelingt es ihnen immer wieder technische Mängel und Abspielfehler der Heimmannschaft für sich auszunutzen. Doch Torgefährlichkeit lassen auch sie vermissen.
Das Spiel der Heimmannschaft ändert sich trotz dreier Wechsel nicht. Die Horner Spieler erweisen sich als zu wenig konsequent und können keinen Druck erzeugen. Da auch die Gästemannschaft nicht zusetzen kann und keine nennenswerte Akzente vor dem Tor zustande bringt, müssen sich die Zuschauer mit Schmalkost zufrieden geben.
Am Ende bleibt es bei einem gerechten 1:1-Unentschieden.
Fazit: Ein starker Beginn bringt der Horner Mannschaft nichts Zählbares ein – sie müssen sogar einen 0:1-Rückstand hinnehmen. Durch einen glücklichen Ausgleich schaffen sie am Ende noch ein 1:1-Unentschieden, das zwar gerecht ist, aber den Titelambitionen der Marko-Elf nicht wirklich förderlich ist.
Das erwartet schwere Spiel gegen den Aufsteiger, der von Beginn an großen Druck erzeugt und letztendlich mit Kampfkraft zum Erfolg kommt.
Die Heimischen beginnen überfallsartig und haben bereits in der 1. Minute durch Markus Aigner eine Riesenchance: Seinen Schuss aus zirka 20 Metern kann Miki Harhovsky gerade noch parieren. Die Burgenländer fahren Angriff um Angriff ein und erzielen in der 9. Minute das 1:0: Eine hohe Flanke von links von Grafl verfehlt Feurer, und Günther Gabriel kommt vom Elferpunkt frei zum Kopfball – keine Chance für Harhovsky - 1:0.
Daraufhin erhöhen die Horner den Druck und kommen auch zu zahlreichen Möglichkeiten. So setzt Gsellmann in der 23. Minute nach Corner von Lalic den Ball per Kopf an die Querlatte. Diego Seoane vergibt nach Pass des überragenden Horner Mittelfeldmotors, Andreas Walzer, per Kopf.
In der 36. Minute will Thomas Gabriel mit dem Kopf einen Rückpass zu seinem Tormann spielen, der Ball senkt sich aber über den eigenen Tormann ins Netz – 1:1.
Der Ausgleich beflügelt die Horner weiter, Chancen bleiben jedoch ungenützt.
Pausenstand: 1:1
Nach dem Wechsel sind 10 Minuten lang Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Chancenauswertung ist auf beiden Seiten schlecht. Die Spieler erweisen sich als zu wenig konsequent beziehungsweise zu zögerlich im Abschluss.
Dann aber erweist sich Markus Aigner bei den Heimischen einmal mehr als Matchwinner: Sein Aussenristschuss aus mehr als 25 Meter senkt sich in der 70. Minute genau ins Kreuzeck – 2:1.
Trainer Marko reagiert sofort und bringt für Cehajic mit Bytyci einen zweiten Stürmer. Horn drängt auf den Ausgleich, kann aber aus den sich bietenden Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Auch der Wechsel des offensiveren Stanisavljevic für Djordjevic in der 77. Minute bringt nichts mehr ein. Die Horner rücken weit auf und bei einem Konter von Baumgarten in der 89. Minute kann Katzler nur mehr die Notbremse ziehen und wird mit Rot vom Feld geschickt.
Endstand: 2:1
Fazit: Den Beginn des Spiels verschlafen die Horner und müssen einen 0:1-Rückstand hinnehmen. Sie schaffen einen glücklichen Ausgleich und werden durch einen Traumschuss Aigners entzaubert. Chancen für Treffer auf Horner Seite wären vorhanden gewesen, doch allesamt wurden vergeben.
Dreifach-Wechsel zur Pause – Marko riskierte und gewann…
Der SV Horn feierte mit dem 2:1-(0:0)-Auswärtserfolg über den heimstarken SV Würmla den angepeilten Pflichtsieg – lange Zeit lief aber wenig zusammen. Erst als Trainer Rupert Marko zur Pause drei neue Spieler brachte, gelangte man auf die Siegerstraße.
In der ersten Halbzeit bekommen die Zuschauer Fußballschonkost serviert, das Spiel wurde von beiden Seiten sehr vorsichtig angegangen und spielte sich großteils nur im Mittelfeld ab.
Die Heimischen waren ganz klar ersichtlich mit einem Defensiv-Konzept ins Spiel gegangen und brachten wenig für die Offensive. Dennoch erarbeiteten sie sich leichte Vorteile und kamen zu den besseren Chancen, die aber allesamt nur in kläglichen Schussversuchen endeten – torgefährlich war man dabei aber nicht.
Beim Favoriten aus Horn klappte offensiv relativ wenig, und so waren Chancen vorerst Mangelware. Das sah auch Trainer Rupert Marko so – und verließ bereits Minuten vor dem Pausenpfiff die Trainerbank, um das Spiel für sich zu analysieren…
Pausenstand: 0:0
Und Trainerfuchs Marko reagierte in der Halbzeit: er brachte mit Mihajlica, Ozegovic und Seoane drei offensive Kräfte – und sollte damit wieder einmal sein Goldhändchen bei Wechseln beweisen.
Erste nennenswerte Aktion nach der Pause dann in der 47. Minute: Freistoß von Katzler hoch in den Strafraum - Feurer vergibt per Kopf.
Doch überraschend gehen die Gastgeber in Führung: In der 59. Minutegeht Birdog rechts auf und davon - Stanglpass zur Mitte und der völlig freistehende Marschall erzielt das 1:0
Doch die Würmla-Fans kommen gar nicht richtig zum Jubeln, denn bereits im Gegenstoß verfehlt Torhüter Milosevic einen harmlosen Ball – und Diego Seoane lässt sich so ein Geschenk nicht entgehen: 1:1 nur eine Minute später.
Dann jubeln die Horner Fans: Wirbelwind Lalic geht rechts unwiderstehlich durch – seine weite Flanke legt Mihajlica auf den anbrausenden Walzer zurück – 1:2
Horn schaltet nun etwas zurück, kontrolliert das Match und gibt sich mit dem Erreichten zufrieden. Die Heimischen können nicht mehr zulegen, sie sind ihrem Gegner unterlegen - und so erarbeiten sich die Gäste einige gute Chancen, scheitern aber am Abschluss: 74.Minute: Eckball Lalic - Seoane setzt den Kopfball knapp neben das Tor, 84. Minute: Herrlicher Pass von Mihajlica auf Ozegovic, der trifft den Ball nicht richtig und verzieht.
Zum Schluss sind es die Tullnerfelder, die auf den Ausgleich drängen, und Miki Harhavsky kann sich dreimal auszeichnen und rettet so den Sieg für den SV Horn.
Endstand: 2:1 für SV Horn
Fazit: Der Sieg des SV Horn in Würmla war hart erkämpft. Aber was zählt, sind die Punkte. Spielerisch muss man sich aber steigern, um den Level des letzten Jahres zu erreichen.
Im Spiel geht es zwar praktisch nicht mehr um den Meistertitel (Korr.), aber immerhin noch um den 2. Platz. 2196 Zuseher zeigen das starke Zuseherinteresse auch in Wien. Die Friedhofstribüne ist voll besetzt und erzeugt das ganze Spiel eine tolle Stimmung.
Horn zeigt von Beginn an, dass sie spielerisch das wahrscheinlich stärkste Team der Liga sind. Die Spieler kombinieren elegant und flüssig. Automatisch ergeben sich 2 Chancen für Stani schon in den Anfangsphase. In der 8. Minute die vorerst beste Chance durch Lalic der knapp an einem Stangelpass von Aleksic verbeiruscht. Das Tor wäre leer gewesen.
Die ersten 15 Minuten ist Horn wahrlich drückend überlegen, der Wr. Sportclub ist allein über rechts über Kayhan ab und zu entlastend tätig aber nicht gefährlich vor dem Tor. In der 14. Minute landet der Ball nach einem Gestocher im Strafraum als Folge eines Corners an der Stange. Lange hat man die Horner nicht so befreit spielen sehen. Erst in der 19. Minute gibt es einen vernünftigen Schuss, exakt einen Kopfball von Homm aufs Horner Tor. Nach 20 Minuten geht es ähnlich weiter, mehrere Chancen werden durch Lalic, Zhang und Stani schön herausgespielt, aber nicht genützt. In der 26. Minute schießt sich Günes bei einem Freistoß warm, Harhovsky halt glänzend. 1 In der 29. Minute es leider soweit, Günes zieht wieder vom Strafraum ab und Harhovsky ist geschlagen. 1:0 für Sportclub, das den Spielverlauf auf den Kopf stellt.
Horn braucht einige Zeit um wieder in Schwung zu kommen. Trotzdem hat Sportclub bei 2 Kontern gute Chancen, in der 42. mit einem schönen Schuss von Grozurek und zwei Minuten später geht der Ball als Flanke gedacht an die Horner Latte.
Mit 1: 0 geht es in die Pause, aber mit viel Hoffnung, dass aus dem guten Spiel auch ein Tor von Horn folgen muss.
So ist es auch, Horn wird von Minute zu Minute stärker. In der 52. spritzt Aleksic in einen leichtsinnigen Rückpass der Sportclub Verteidigung und hebt den Ball über den Keeper aber auch leider über das Tor. In der 60. Minute verstärkt Marko den Sturm weiter, bringt Ben Nasra für Gabler. Das Spiel gewinnt an Dynamik und auch an Härte. So duellieren sich Lalic und Wunderbaldinger in der 60. verbal und erhalten beide gelb. In der 63. Minute ist es endlich soweit. Aleksic kommt am Strafraum an den Ball und überwindet den guten Torwart Harrauer mit einem satten Schuss vom 16er.
1:1.
Horn wird darauf noch stärker, eigentlich spielt nur Horn, Sportclub reagiert durch hartes Einsteigen, was vom Schiedsrichter zu wenig geahndet wird und Sportclub weiter zu harten Attacken ermutigt. Feurer kommt für Pomper in der 62. Im Eishockey sagt man Powerplay was die letzten 20 Minuten folgt. Die Pfiffe bzw. Nichtpfiffe erregen die Horner Fans. Der Höhepunkt bildet ein schweres Rotfoul im Gegenangriff der Horner an Ben Nasra, welches nur durch gelb an Ruiss geahndet wird. Horn drückt und drückt. Manchmal durch die Mitte, manchmal von außen. Meist ist ein Sportclub Bein noch dazwischen. In der Offensive ist Sportclub praktisch nicht präsent. Trotzdem gelingt letztendlich keine zwingende Chance mehr und so trennen sich beide Mannschaften nach einem sehr guten Spiel der Horner 1:1.
Zusammenfassung:
Eine sehr versöhnliche Partie der Horner vor einer stimmungsvollen Kulisse in Dornbach. Die drückende Überlegenheit führt zu einigen zwingenenden Torchancen. Horn hat bewiesen, dass sie spielerisch die beste Mannschaft der Liga sind und wir freuen uns über den 2. Platz im 2. Jahr der Ostliga. Dies hatte im Herbst keiner in der Liga den Hornern zugetraut. Wir gratulieren der Vienna zum Aufstieg.
Nach dem vermeintlichen Führungstreffer nach nur 15 Sekunden wuchs die Verkrampfung der Marko-Elf immer mehr - und so wurde es am Ende ein mühevoller Sieg gegen den Tabellenletzten.
Horn startet furios und erzielt bereits mit dem ersten Angriff nach nur 15 Sekunden einen Treffer: Lalic tankt sich links durch, seinen Stanglpass verwertet Aleksic - doch der Linienrichter Meixner hebt die Fahne: Abseits! Der Assistent steht während des gesamten Spiels mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß und sollte später mehrfach Gelegenheit haben, seine Fehlentscheidungen zu untermauern…
Doch die Marko-Elf steckt das weg, und bereits in der 2. Minute wird Gabler von Witschka in schussreiche Position gebracht, doch sein Schussversuch wird in letzten Moment abgeblockt, den Nachschuss von Bokalic wehrt ein Stegersbacher Verteidiger in den Corner, der aber nichts einbringt.
In der 9. Minute die erneute Chance auf den Führungstreffer: Chiming Zhang legt ideal für Aleksic auf, der Goalgetter zieht allein auf Torhüter Novakovits los, doch der Gästetormann bleibt Sieger im Duell Tormann gegen Stürmer.
Damit ist der Angriffswirbel der Horner vorerst verebbt, und das Spiel verflacht zusehends – die Horner spielen zu unpräzise, Stegersbach ist harmlos. Bezeichnend: Der erste ernst zu nehmende Angriff der Burgenländer wird in Minute 22 notiert…
Nach 25 Minuten wieder ein schöner Angriff der Heimischen: Duran wird im Strafraum unsanft von den Beinen geholt – die Horner Fans fordern Elfmeter, doch der Schiedsrichter Thal lässt weiterspielen.
Trainer Marko reagiert auf die untauglichen Angriffsversuche seiner Mannschaft und bringt mit Ben Nasra anstelle von Bokalic in der 27. Minute einen offensiveren Spieler. Und es entwickeln sich nun wieder Torchancen: In der 43. Minute fordern die Horn-Fans erneut Elfmeter nach Foul an Lalic, doch wieder bleibt die Pfeife des Unparteiischen stumm.
In der 45. Minute wird Aleksic von Lalic freigespielt, der schießt sofort aus der Drehung, doch sein Schuss fällt zu schwach aus – Tormann Novakovits kann den Ball abwehren.
Halbzeit: 0:0
Nach Seitenwechsel ändert sich vorerst nichts am Geschehen, und das Spiel droht einzuschlafen. Dann bleibt den Horn-Fans der Torjubel in der 51.im Hals stecken: Lalic-Corner –Duran steigt am höchsten und setzt den Kopfball an die Stange.
Das Spiel der Marko-Elf wird immer verkrampfter Fehlpässe sind die Folge. Das ermutigt die Gäste und sie kommen zu einer großen Chance: Nach Flanke und Kopfball verfehlt Miki Harhovsky den Ball, doch Prilasnig bessert aus.
In der 65. Minute der erlösende Führungstreffer: Zhang knallt einen Freistoß aus gut 20m vor das Tor, Tormann Novakovits springt der Ball weg und Goran Aleksic genau vor die Beine, der staubt zum 1:0 ab.
Die Chance, diese Führung auszubauen, vergibt der Torschütze selbst in der 74. Minute. Nach tollem Pass von Lalic ist Aleksic allein vor Torhüter Novakovits – und vergibt zu lässig.
Horn will nun diese Führung heimspielen, und die abstiegsgefährdeten Gäste werfen alles nach vorn, um die Rückstand aufzuholen – was in der 76. Minute beinahe geglückt wäre: Strobl versucht sich nach Querpass von Ritter mit einem Fersler, der geht via Stange und Harhovsky in den Corner
Das war das Warnsignal für Horn, das nun wiederum Chancen herausarbeitet: 83. Minute - nach schnell abgespieltem Freistoß von Neidhart taucht Aleksic plötzlich allein vor Torhüter Novakovits auf, der wehrt den schwachen Schuss ab. Den folgenden Corner vergibt Duran per Kopf ganz knapp.
Ausgleichschance für die Gäste in der 88. Minute: Harhovsky haut über den Ball und auch die Veteidiger reagieren mit großer Unsicherheit, aber die Burgenländer sind in dieser Phase zu harmlos.
So gelingt Horn in der Nachspielzeit gar noch das 2:0: Nizar Ben Nasra wird ideal freigespielt und lässt dem Tormann nach schönem Einzeleinsatz aus kurzer Distanz keine Chance.
Fazit: Aleksic trifft wieder und Horn siegt. Horn gewinnt sein Heimspiel gegen Stegersbach, kann aber über weite Strecken nicht überzeugen – wen verwundert’s, wenn in den Köpfen der verpasste Meistertitel herumspukt. Dennoch hat die Marko-Elf eine starke Saison abgeliefert, wenn man bedenkt, dass Horn erst das 2. Jahr in der RLO ist und lange um die Meisterschaft mitgespielt!
Doppelpack für Stanisavljevic – das war der Unterschied
Der SV Horn feierte mit dem 4:0-(2:0)-Auswärtserfolg über den heimstarken SC Zwettl den angepeilten Pflichtsieg und schloss punktemäßig wieder zum Tabellenführer Vienna auf, der die Mattersburg Amateure nach deren Führung mit einem Doppelschlag und mit viel Glück besiegen konnte und nur noch über eine fünf Treffer bessere Tordifferenz verfügt.
Der nach seiner Verletzung überraschenderweise schneller als erwartet wiedergenesene „Stani“ zeigte, was er für die Mannschaft Wert ist: Zwei Treffer erzielt, dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt – die Marko-Elf bleibt im Kampf um den Meistertitel dran und kann sogar etwas für das Torverhältnis tun.
Damit ist das Defensiv-Konzept der Heimmannschaft zunichte gemacht. Der SV Horn marschiert durch den Treffer gestärkt weiter Richtung Gästetor und spielt in dieser Phase die Zwettler regelrecht an die Wand: Die Heimischen haben dem nur wenig entgegenzusetzen, außer Fouls. Und eine dieser Regelwidrigkeiten führt zum vorentscheidenden 2:0: Ein Foul halbrechts aus 18 m – Stanisavljevic schießt aus spitzem Winkel mit links auf die kurze Ecke, der Tormann ist sichtlich irritiert und muss den Ball passieren lassen.
Von den Gastgebern ist bis dahin nichts zu sehen, erst in der 26. Minute kommen sie vor das von Miki Harhovsky souverän gehütete Tor: Ein hoch in den Strafraum gezirkelter Freistoß-Ball ist sichere Beute des Horner Schlussmannes.
Sicherer Rückhalt: Miki Harhovsky
Das Horner Kollektiv kontrolliert nun die Partie nach Belieben und spielt die Führung trocken in die Pause.
Pausenstand: 2:0 für Horn
Nach wiederholten Fouls der Zwettler Spieler zückt Schiedsrichter Trunner in der 46. Minute erstmals die Gelbe Karte - Fitzbauer (SCZ) kann den spielstarken Stanisavljevic erneut nur durch eine regelwidrige Härteeinlage stoppen.
Erste nennenswerte Aktion nach der Pause ist in der 52. Minute ein Vorstoß von Routinier Gilbert Prilasnig, der Ball gelangt zu Stanisavljevic, der Lalic anspielt, doch um einen Moment kommt der wieder sehr lauffreudige Mittelfeldmotor zu kurz – das hätte das 3:0 bedeuten können.
In der 61. Minute Wechsel beim SVH: Aleksic geht hinaus - Ben Nasra kommt herein – und hätte eine Minute später bei seiner ersten Ballberührung das 3:0 erzielen müssen – doch statt aus 15 Metern ungehindert selbst den Abschluss zu suchen, spielt er den Ball ab und vereitelt so eine gute Möglichkeit.
Horn schaltet nun etwas zurück, kontrolliert das Match und gibt sich mit dem Erreichten zufrieden. Die Heimischen können nicht mehr zulegen, sie sind ihrem Gegner läuferisch und spielerisch klar unterlegen - und so erarbeiten sich die Gäste einige gute Chancen, scheitern aber am Abschluss.
In der 81. Minute ist es aber dann so weit: Corner von rechts - Lalic zirkelt das Leder gefühlvoll in den Strafraum - wuchtiger Kopfball Djordjevic: 3:0.
Traf per Kopf zum 3:0: Djordjevic
Und in der 87. Minute folgt gar das 4:0: Nach Foul an Ben Nasra im Zwettler Strafraum entscheidet Schiedsrichter Trunner völlig zu Recht auf Eflfmeter – und Lalic lässt sich diese Chance nicht entgehen – 4:0
Durfte wieder jubeln - Slaven Lalic
Endstand: 4:0 für SV Horn
Nach dem Spiel feierte die Mannschaft ausgiebig mit den zahlreich mitgereisten SV Horn-Fans. Trainer Marko sprach von „einem wichtigen Sieg. Stanisavljevic war heute sehr stark“. Somit nimmt die Mannschaft drei Punkte mit auf die Heimreise, das Torverhältnis konnte aufgebessert werden - und die Marko-Elf bleibt weiter auf Meisterkurs.
Fazit: Der Sieg des S V Horn in Zwettl stand eigentlich niemals in Frage. Nächste Woche geht es gegen die Rapid Amateure, die gegen Parndorf nun bereits das achte Spiel in Folge ohne Sieg blieben, der aber nach Meinung neutraler Beobachtern auf jeden Fall verdient gewesen wäre.
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Sargon Duran, Mario Feurer, Gilbert Prilasnig, Christoph Pomper I; Peter Neidhart, Aleksandar Djordjevic, Ivica Cosic (46. Nizar Ben Nasra), Zhang Chiming (62. Stefan Liebhart); Goran Aleksic, Slaven Lalic (89. Boris Bokalic).
SV Wienerberger: Oliver Kalogeridis; Marcel Derndorfer, Andreas Lipa, Thomas Kral; Thomas Schwarz (85. Zeljko Mitic), Thomas Raser (72. Lukas Ernstbrunner), Andreas Dospel, Tomislav Micanovic (78. Alexander Danninger), Djuro Mihaljica; Zeljko Radovic, Rene Felix.
Die Ausgangsposition vor dem Spiel war klar, der SV Horn benötigte drei Punkte, um nach der Nullnummer voriger Woche weiter im Titelrennen zu bleiben. Die Gäste vom Wienerberg legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive - und so war die erste Halbzeit geprägt von einem Mittelfeldgeplänkel und wenig Strafraumszenen.
Horn hatte zwar die Kontrolle über das Spielgeschehen, blieb aber immer wieder an der gut stehenden Wiener Hintermannschaft hängen, einzig Djordjevic und Zhang hatten vor der Pause gute Möglichkeiten auf die Führung – ein Kopfball unseres „Sechsers“ nach einer Ecke und ein guter Schuss aus 16m vom Wirbelwind verfehlten das Ziel.
So gingen beide Mannschaften ohne Tore in die Kabine.
Trainer Marko brachte zu Beginn von Hälfte Zwei Ben Nasra für Cosic, und der Horner Sportverein drückte nun vehement auf die Führung. Pomper konnte einen Eckball leider nicht verwerten, der Kopfball ging knapp übers Tor. Horn stürmte, Wienerberg versuchte zu kontern, meist zwar nicht wirklich gefährlich, aber in Minute 56 hatte Horn das Glück des Tüchtigen, als ein Ball den Weg nicht ins Tor fand. Weiterhin 0:0.
Dann war Schluss für Chiming Zhang, der Dribblanski hatte gute Szenen, aber leider selten genug Platz, um etwas Zählbares herauszubringen, für ihn kam Stefan Liebhart - und das brachte mehr Gefahren bei Standards. Was dieser gleich unter Beweis stellte, er kam nach einer Lalic-Flanke gut zum Kopfball, der Ball saust aber Zentimeter ab Torpfosten vorbei.
Minuten später war der Bann endlich gebrochen – in der 72. Minute wird eine der zahllosen Horner Ecken schnell ausgeführt, eine scharfe Hereingabe - und der Joker Liebhart stach! Er ließ Goalie Kalogeridis keine Chance und setzte den Kopfball zur Horner 1:0 Führung in die Maschen . Drei Minuten später, wiederum nach einer Flanke, hätte er auf 2:0 stellen können, diesmal war jedoch Kalogeridis der Glücklichere. Er hielt mit einer tollen Parade seine Mannen im Spiel.
Wienerberg sorgte erst in den letzten Spielminuten für Gefahr im Horner Strafraum zu, Harhovsky hatte aber etwas dagegen, und so näherte sich Horn seinen drei Punkten stetig. Quasi als letzte Aktion des Spiels, zugleich negativer Höhepunkt der Partie: Torschütze Liebhart kam bei einer Attacke zu spät und foulte seinen Gegenspieler Horak. Liebhart, der Mann der die Entscheidung brachte, bekam dafür Rot.
Fazit: Horn gewinnt dank Joker Liebhart eine Partie in der sie dank der defensiven Gäste praktisch fast nie Gefahr liefen, ein Tor zu kassieren. Nach einer Ecke für Horn fand der Ball schlussendlich den Weg ins Tor - und der Horner Sportverein legt im Titelrennen gegen die Vienna nach!
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Alois Prohaska, Boris Bokalic (73. Nizar Ben Nasra), Christoph Pomper I, Gilbert Prilasnig, Sargon Duran; Philipp Katzler (36. Zhang Chiming), Aleksandar Djordjevic, Peter Neidhart (61. Drazan Sekic); Goran Aleksic, Slaven Lalic.
SC Neusiedl 1919: Adolf Kaiser; Karl Windisch, Markus Dombi, Gabor Bagoly, Fabian Maier (25. Stefan Fuhrmann); Mario Glogowatz, Mario Linshalm, Stefan Denk, Andreas Bauer II (57. Manuel Pethö); Martin Bruck (71. Markus Macho), Juraj Skripec.
Gelbe Karte: Markus Dombi 31. (F), Martin Bruck 55. (F) / Gilbert Prilasnig 43. (F), Sargon Duran 85. (F), Aleksandar Djordjevic 86 (K)
Ideales Wetter für Surfer und Kiter, eine Herausforderung für Radler und Fußballer. Unsere Spieler werden von stürmischem Wetter am Neusiedler See empfangen und starten gleich stürmisch in den Strafraum. Bokalic wird schön von Aleksic freigespielt und im Strafraum zu Fall gebracht – klarer Elfmeter – aber was zählt´s- der entscheidende Pfiff bleibt aus. Angefeuert von einer kräftigen Anhängertruppe hängt sich Neusiedl voll ins Spiel und kämpft um jeden Ball. Horn offensiver auswärts als zuletzt diktiert das Spiel. Gute Chancen über Katzler in der 8. und 16. Zeigen weiter den Willen Horns das Spiel für sich zu entscheiden. Neusiedl ist speziell in ihren schnellen Gegenstößen gefährlich. Gefährlich sind an diesem Tage auch die Flanken und Freistöße mit stürmischen Wind noch unberechenbarer gemacht. Die größte Chance der ersten Halbzeit zeigt die 30. Minute, ein schnell abgespielter Freistoß bringt Katzler und Aleksic in freie Position vor das Tor. Katzler nimmt die Verantwortung und schießt dabei leider einen der beiden Spieler an, die das verwaiste Tor bewachen. Der frisch eingewechselte Zhang zeigt gleich beim ersten Freistoß (36.) seine Gefährlichkeit. Auch Lalic´s Schuss in der 39. Min. kann vom Keeper entschärft werden.
Noch klarer ist die Überlegenheit von Horn in der 2. Hälfte, zusätzliche Offensivkräfte mit Sekic und Ben Nasra schnüren die Neusiedler phasenweise minutenlang ein. Mit 11 Verteidigern rund um den Strafraum ist das durchkommen eng, meist ist noch ein gegnerisches Bein vor dem letzten Pass oder Schuss. Gefährlich ist Horn immer wieder mit Freistößen u.a. wehrt Keeper Kaiser in der 66. Min. einen Lalic Freistoß an die Latte ab.
Aber Neusiedl ist im Konter über den gefährlichen Skripec und die schnellen Bagoly und Glogowatz weiter gefährlich. Harhovsky kann sich mehrmals auszeichnen. In der 68. Min. kommt Bruck in aussichtsreicher Position im Strafraum zu Fall. Die letzten 15 Minuten wirft Horn alles nach vorne, mit sehr guten Chancen insbes. in der Nachspielzeit. In der 91. Minuten wird gleich 2x in aussichtsreicher Position vergeben, auch der Freistoß von Zhang in der 94. geht knapp am Neusiedler Tor vorbei.
Zusammenfassung:
Keine klassische 0:0 Party. Sehr gute Chancen für Horn, aber auch für Neusiedl im Konter. Ein Spiel das man sich gut ansehen konnte, Neusiedl freut sich über einen Punkt, aber Horn kann trotz des Powerplays seine Chancen noch nicht nützen.
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Patrick Witschka, Christoph Pomper I, Gilbert Prilasnig, Sargon Duran; Philipp Katzler, Matthias Gabler, Aleksandar Djordjevic, Aleksandar Stanisavljevic (65. Peter Neidhart), Slaven Lalic; Goran Aleksic.
First Vienna FC 1894: Sebastian Brandner; Predrag Bjelovuk, Gerhard Fellner, Predrag Ilic, Philipp Frenzl; Hakan Öztürk (63. Thomas Slawik), Alfred Niefergall, Richard Strohmayer (46. Alexandre Donizeti Dorta), Miroslav Milosevic (74. Markus Rühmkorf); Andreas Fading, Osman Bo
Wie schon in der letzten Heimpartie trafen sich in Horn der Erste und Zweite der Ostliga zum Kräftemessen. 2.200 Zuseher zog dieses Spitzenspiel an, darunter gut 200 stimmgewaltige Döblinger. Beide Mannschaften starteten relativ offensiv in die Partie, doch nach einer Viertelstunde verebbte dieser Offensivdrang, der bis dato nichts Zählbares hervorbrachte. Ein Weitschuss von Milosevic, auf Seiten Viennas, ging in der 18. knapp am Tor vorbei.
Danach bestimmte Horn zwar das Spiel, beide Mannschaften kamen aber jeweils nur bis zum 16er des Gegners, dann war Endstation. Lediglich ein Freistoß, knapp am Strafraum der Gäste, wurde von Djordjevic über das Tor gejagt. In der 35. Minute kann Stanisavljevic, bei seinem ersten Einsatz für Horn, nach einem Horner Powerplay am 16er der Vienna, Torhüter Brandner fordern, dieser hält aber mit Mühe die Kugel auf der Linie fest.
Stanisavljevic gehörte auch der nächste Aufreger in der SV Horn Arena, er sah Gelb wegen einer Schwalbe. Dies war auch die letzte nennenswerte Szene in Halbzeit Eins. Horn hatte mehr Spielanteile, stand bis auf 3-4 Konter der Wiener in der Verteidigung gut, Torchancen waren aber hüben wie drüben fast nicht vorhanden.
Gleich zu Beginn konnte Duran nur mit einem Foul an seiner Seitenlinie gestoppt werden, den Nachschuss des folgenden Freistoßes übernahm Lalic, der Ball ging knapp übers Tor. Man merkte, dass nun beide Mannschaften ihr Heil im Angriff suchten, viele Räume wurden offener als es in der ersten Hälfte der Fall war. So wogte das Spiel hin und her, ein Tor lag nun in der Luft.
Dann verlor Milosevic, in Minute 57, bei einem harten Zweikampf den Ball an Stanisavljevic, dieser fackelte nicht lange und zog an Ort und Stelle aus 20m, halblinks, ab, und überraschte Viennas Goalie Brandner. Der Torhüter rechnete mit einer Flanke und machte eine ziemlich unglückliche Figur als der Ball an ihm vorbei ins linke Eck vorbeisegelte. Die Horner gingen mit 1:0 in Führung.
Die nächste Szene gehörte leider ebenfalls Stanisavljevic, er verletzte sich in einem Zweikampf und wurde für Neidhart ausgewechselt, dessen erstes Einsteigen gleich eine gelbe Karte mit sich zog. Horn wartete nun auf Konter und lies die Vienna kommen, worauf sich die Gäste nicht lange bitten ließen… ein Freistoß ging erst an Freund und Feind und schlussendlich am Tor der Horner vorbei. Nun war die Vienna dem Ausgleich näher als Horn einer höheren Führung, die Blau-Weißen konnten nur noch Entlastungsangriffe starten. In Minute 83 kann einen davon Neidhart aus spitzem Winkel abschließen, Brandner stand aber richtig und klärte zur Ecke.
Als schon alles mit einem knappen Sieg der Horner rechnete, nahm die Partie plötzlich wieder an Fahrt auf, und es wurde noch einmal richtig spannend. Erst vergab Aleksic mit einem Kopfball die Chance auf die Entscheidung, kurz darauf stürmte Harhovsky, der bis dahin tadellos gehalten hatte, aus seinem Tor um einen Ball weg zu fausten, er verpasst diesen jedoch, der Ball segelte in Richtung Tor und so musste Prilasnig, in allerhöchster Not, auf der Linie, den Ball ins Torout köpfen.
Die Partie war nun praktisch gelaufen, Aleksadre Dorta hingegen fasste sich noch einmal ein Herz, ein rüdes Foul und darauffolgende Schmähungen in Richtung Schiedsrichter Kleinl später, durfte er Sekunden vor seinen Kollegen in die Kabine traben.
Fazit: Ein Spitzenspiel in Horn, das alle Erwartungen erfüllte...
Da sich beide Mannschaften auf gleicher Augenhöhe begegneten, und viel auf dem Spiel stand, kamen beide Teams zu wenigen Chancen. Aber in die stärkste Phase der Horner fiel auch die Führung für den Gastgeber, wenn auch unter kräftiger Mithilfe von Goalie Brandner. Erst zum Schluss wurde es richtig eng für den SV, er konnte aber diesmal die Führung über die Zeit bringen. So macht es Horn noch einmal spannend in der Regionalliga Ost, besiegt mit einer beherzten Leitung den bisherigen Tabellenführer, und schießt sich in den Titelkampf zurück.
Bei herrlichem Osterwetter kamen 450 Zuseher ins idyllische Würmla, mit Blick auf den Kirchturm. Horn begann im Vergleich zu Parndorf mit Prohaska statt dem gesperrten Pomper, Neidhart bekam statt Gabler die Chance.
Würmla gestärkt mit viel Selbstvertrauen aus den gewonnen Partien gegen Sportclub und Parndorf startete sehr aggressivam Mann gegen die Horner und es dauerte einige Zeit bis erste Kombinationen möglich wurden. Wirklich zwingende Chancen gab es für Horn in der ersten Hälfte keine Einzige.
Die anfänglich leichte Feldüberlegenheit von Horn konnte nicht in zwingende Chancen umgewandelt werden. Ab Minute 30 hatte Würmla die bessere Ansätze und echte Chancen. Grundsätzliches Spielmuster von Horn: vorne hoch auf Aleksic, der dabei auf sich alleine gestellt ist Manchmal gelingen Aktionen über Katzler auf links außen, die Flanken finden entweder keine Abnehmer oder sind zu ungenau. Der Schiedsrichter zeigte sich dem schönen Wetter nicht gewachsen und versäumte zum Teil harte Fouls der Würmler mit gelb zu ahnden.
In der 45. Minute hatte Dylewski sogar die beste Chance der 1. Halbzeit, nach einem abgewehrten Schuss kommt er verkehrt zum Tor zum Ball und verzieht.
Marko reagierte in der Pause auf die gezeigten Leistungen und brachte mit Zhang und Ben Nasra zwei Stürmer für Witschka und Neidhart. Die zweite Halbzeit sollte klar Horn gehören.
Gerade Zhang brachte Schwung ins Spiel, verdribbelte sich andererseits öfters. In der 50 Minuten setzt sich Aleksic im Gegenzug gut durch und 3 Horner ziehen gegen 2 Würmler aufs Tor. Der Pass auf Lalic gelingt , allerdings wird er abgedrängt und die gute Chance ist zu Nichte.
Schiedsrichter Laschober zeigt sich vermehrt dem Spiel nicht gewachsen und beginnt viel zu spät mit gelb für Tscharner undAcar auf die harte Gangart von Würmla zu reagieren. Die beste Phase der Horner, oft über Aleksic bringt nichts ein. Würmla hat in dieser Phase keine Möglichkeiten. Ab der 80 Minute dreht sich das Spiel wieder und Würmla hat 1- 2 gefährliche Chancen, insbesondere über deren Kapitän Hirzi. In der 89. Minute verabschiedet sich Mario Feurer mit einem unsportlichen Foul.
Trotzdem jubeln die Horner nochmals in der 93. Minute. Ein Freistoß von Lalic kommt zu Aleksic und der drückt ein. Der Linienrichter entscheidet auf Abseits - ein mehr als fragwürdige Entscheidung und damit bleibt es bei einem für Horn doch enttäuschenden aber letztendlich gerechtem Unentschieden.
PS: detaillierte Szenen sind für Interessierte im liveticker nachzulesen.
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Patrick Witschka, Gilbert Prilasnig, Mario Feurer, Sargon Duran; Philipp Katzler (61. Zhang Chiming), Matthias Gabler, Aleksandar Djordjevic, Christoph Pomper I; Slaven Lalic (86. Nizar Ben Nasra), Goran Aleksic (90. Drazan Sekic)
Parndorf: Markus Endress; Philipp Galee, Matthias Novak, Peter Jandrisevits (77. Viktor Melisik), Christoph Jank, Richard Stern; Michael Pittnauer (73. Hüseyin Sizgin), Philipp Kummer, Markus Pistrol, Martin Bartos; Severiano Alves Jailson (87. Thorsten Lang)
Gelbe Karte: Christoph Pomper I (22.,F), Mario Feurer (30.,F), Sargon Duran (62.,F)
Rote Karte: Richard Stern (44., F), Christoph Jank (67., F)
Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber
Spielbericht:
Wolkenloser Himmel, die letzten Sonnenstrahlen an einem lauwarmen Aprilabend, das Duell um die Tabellenspitze, Erster gegen Zweiter, steht auf dem Programm… Fußballerherz was willst du mehr? Horn nahm sich die letzten gezeigten Leistungen zu Herzen und versuchte diesmal von Anfang an das Heft in die Hand zu nehmen, in Minute 8 wurde dies mit einem Schuss von Aleksic belohnt, der Torhüter klärte aber zur Ecke.
Die Gastgeber kamen nun immer wieder nahe ans Tor der Parndorfer heran, gefährlich wurde es aber selten. So musste eine Standardsituation herhalten um Gefahr zu versprühen. Gesagt, getan… Minute 16. Freistoß für Horn, der Ball landet bei Duran im 16er, der flankt gefühlvoll in den 5er, der Goalie hält zunächst bravourös, nach dem Abstauber von Aleksic kann er aber nur noch den Ball aus dem Tor holen. 1:0 für Horn nach einer knappen Viertelstunde.
Danach verebbt das Spiel ein wenig, Parndorf und Horn kommen zwar in die Nähe des gegnerischen Strafraums, wirklich gefährlich werden aber beide Mannschaften nicht. So sehen Pomper und Feurer nach Foul jeweils Gelb, am Spielgeschehen ändert sich jedoch wenig. Erst in Minute 31. kommt, der diesmal von Anfang an Aufgebotene Gabler nach einem Einwurf von Dogan im 16er zum Schuss, findet aber in Endress seinen Meister, weiterhin 1:0 für die Heimmannschaft.
Ab der 35. Minute überlässt Horn den Gästen den Spielaufbau, und so kann sich bis zur Pause Harhovsky einige male auszeichnen, der Spielstand bleibt jedoch unverändert. Einzig und allein ein Foul von Stern an Witschka bringt noch energische Einwürfe des Publikums hervor, der Schiedsrichter hatte aber alles unter Kontrolle und schickte den Parndorfer verdienter Maßen frühzeitig unter die Dusche. Ein Ellenbogencheck war der roten Karte vorangegangen, zu Recht mussten die Gäste in Hälfte Zwei in Unterzahl beginnen.
Halbzeitstand: SV Horn – SC/ESV Parndorf 1:0
Horn begann mit viel Elan, gleich in den ersten Minuten hatte Aleksic die Möglichkeit die Führung auszubauen, er zog alleine auf Tor der Gäste, Torhüter Endress hatte aber etwas dagegen und hält die Parndorfer weiterhin im Spiel. Dies sollte aber die einzige Chance bis zur 60. Minute bleiben, die Burgenländler verlagerten, bedingt durch ihren Ausschluss, ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive, so wurden Chancen rar.
Das dennoch mit ihnen zu rechnen war bewies der Brasilianer Sveriano, der von seinen Mitspielern schön in Szene gebracht wurde, Miki Harhovsky aber machte sich enorm lang und stahl im den Ball vom Fuß bevor dieser treffen konnte. Es blieb bei der knappen 1:0 Führung.Nach dieser Aktion brachte Mag. Marko frisches Blut, Chiming Zhang kam für Katzler.
Nun ging es wieder etwas schneller hin und her, Gabler erkannte eine Situation am schnellsten und brachte Aleksic mit einem hohen Pass perfekt ins Spiel, dieser zog an seinem Gegenspieler vorbei, der sich als letzter Mann nur noch mit der Notbremse zu helfen wusste. Schiedsrichter Schüttengruber zögerte keine Sekunde und bescherte Stern in der Kabine Gesellschaft indem er Jank ebenfalls regelkonform des Platzes verwies. Den folgenden Elfer verwandelte Lalic gewohnt sicher, ein strammer Schuss unter die Latte brachte Horn 2:0 in Fürhung, in Minute 67.
Damit war das Spiel entschieden, Lalic, Aleksic und Duran vergaben noch Chancen auf einen höheren Gewinn des Spitzenspiels, Horn wechselte noch Ben Nasra und Sekic für die Torschützen ein, und brachte drei Punkte gegen 9 Burgenländler ins Waldviertel.
Endstand: SV Horn – SC/ESV Parndorf 2:0
Fazit: Es war wie erwartet nicht der offensive Schlagabtausch der Führenden der Ostliga, Horn hatte aber das Spiel fast über die gesamte Distanz unter Kontrolle, Parndorfs 2-3 gute Chancen entschärfte (mein) „Man of the Match“ Miki Harhovsky sicher, Horn hingegen verwertete seine erste große Chance und ließ danach Parndorf nicht mehr ins Spiel zurück. Die zwei gerechten roten Karten halfen dem Sportverein aus Horn natürlich, Parndorf darf aber nicht mit dem Unparteiischen hadern.
Es bleibt nur noch zu sagen: Der SV Horn ist wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt…
SV Horn: Oliver Bittner; Patrick Witschka, Mario Feurer, Gilbert Prilasnig, Sargon Duran; Philipp Katzler (76. Drazan Sekic), Aleksandar Djordjevic, Peter Neidhart, Zhang Chiming (63. Nizar Ben Nasra); Slaven Lalic, Goran Aleksic.
SKU Amstetten: Christoph Zwölfer; Markus Briza, Mario Holzer, Michael Achleitner, Leopold Reikersdorfer; Roland Puppenberger, Gerhard Berger-Steiner, Markus Holemar, Mario Deinhofer (77. Alin Paleacu); Marco Leovac, Zoltan Fülöp.
Gelbe Karte: Slaven Lalic - 40., (F), Mario Feurer - 56., (F) / Roland Puppenberger - 50., (F), Leopold Reikersdorfer - 55., (F), Zoltan Fülöp - 78., (F)
Entgegen den Wetterbedienungen vorangegangener Spiele bot der Frühling bestes Fußballwetter für die Mannschaften des SV Horn und des SKU Amstetten.
Horn bestimmte in den ersten 20 Minuten das Geschehen am Platz, Feurer und Katzler vergaben aber jeweils aussichtsreiche Chancen auf die Führung, beide Schüsse fanden nicht den Weg ins Ziel.
So blieb es den Gästen vorbehalten, in Minute 24 das erste Tor der Partie zu erzielen. Puppenberger flankte scharf und flach in die Mitte des 16ers, Leovac steht genau richtig und trifft trocken zum 0:1. Die Führung rüttelte aber den Sportverein erst richtig wach, und schon sechs Minuten später trafen die Horner zum Ausgleich. Lalic flankt in den Strafraum, Katzler köpft in den Fünfer und Aleksic drückt im Getümmel, am Boden sitzend, den Ball über die Linie. 1:1.
Die Gastgeber, die bis dato praktisch nicht das Heft aus der Hand gegeben hatten, drückten nun auf die Führung, Djordjevic bewies seine Fähigkeiten mit dem Ball bei einem sehenswerten Rückfallzieher nach einer Flanke, der Ball landete aber knapp neben dem Tor. In der nächsten Minute wurden die Horner dann aber für ihr offensives Spiel belohnt, Katzler wird in guter Position im 16er zu Boden gerissen, den fälligen Elfer verwandelt Lalic eiskalt zum 2:1.
In weiterer Folge kann sich der Neuzugang Chimng Zhang bei seinem ersten Einsatz gut in Szene setzten, seine Gegenspieler haben ihre liebe Not mit dem dribbelnden Chinesen, eine schöne Flanke von ihm auf Aleksic blieb unbelohnt. Den Kopfball vom Goalgetter kann Torhüter Zwölfer entschärfen.
Horn machte zwar das Spiel, die Gäste aus Amstetten blieben aber brandgefährlich, was folgende Szene bewies: Holemar hatte, bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, erst einmal, in einer Eins-zu-Eins-Situation, das Nachsehen gegen Bittner, kommt jedoch ein weiteres Mal an den Ball und spielt einen Stanglpass auf Ex-Mattersburger Zoltan Fülöp, dieser vergibt jedoch alleinstehend vor dem Tor der Horner kläglich eine 1.000%ige Chance auf den Ausgleich.
Praktisch im Gegenzug spielt der gesamte konternde Horner Sturm die zeitwiese abstiegsreife Amstettner Abwehr wunderschön aus, den One-Touch-Football in Perfektion schließt Lalic mit einem überlegten flachen Schuss ins lange linke Eck perfekt ab – Horn baute die Führung, in der 40. Minute zum 3:1 verdient aus.
Halbzeitstand: SV Horn – SKU Amstetten 3:1
Anpfiff zu Hälfte Zwei, aber wer nun schmähstade Gäste erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Amstetten gehörten die ersten Minuten des Spiels, es war aber eine Einzelleistung von Fülöp, die den Vorletzen der Liga wieder ins Spiel zurück brachte. Der Magyar ließ sich am 16er anspielen undseinen direkten Gegenspieler gekonnt aussteigen, anschließend schlenzte er den Ball ins linke Kreuzeck. Ein Traumtor zum 3:2 Anschlusstreffer.
Danach neutralisierten sich die Mannschaften gegenseitig, die Abwehreihen standen beiderseits gut, und Chancen waren spärlich gesät. Die Räume wurden enger, das Tackling härter. Von Minute 50. bis zu Minute 77. gab es zwar die einzigen gelben Karten im Spiel, dafür gleich deren Vier an der Zahl. Freurer bzw. Puppenberger, Reikersdorfer und Fülöp holten sich jeweils eine Verwarnung beim gut pfeifenden Schiri ab, vor allem aber Letztgenannter hatte nach einem überhartem Einsteigen an Neidhart Glück, noch am Spielfeld sein zu dürfen.
In dieser Phase des Spiels war ein Stanglpass von Aleksic auf den eingewechselten und frei stehenden Sekic, die einzig nennenswerte Chance im Spiel. Dieser wurde aber vom Goalie der Gäste mit letzter Kraft verhindert, ansonsten wäre es wohl die Vorentscheidung gewesen.
Und so waren nun erneut die Amstettner am Drücker. Das Spiel wurde hektischer, und in den Schlussminuten der Partie, 89., verwandelte Amstetten erneut die ihnen dargebrachte Chance eiskalt, und das wieder sehenswert: Ein Schuss nach einem Konter der Gäste, klatscht auf die rechte Stange, der Ball landet an der Strafraumgrenze, Mario Holzer erkennt das Gebot der Stunde und drischt den Ball emotionslos ins rechte Kreuzeck zum 3:3. Jubelnde Amstettner und gesenkte Köpfe bei den Horner Spielern blieben der letzte Eindruck des Spiels.
Endstand: SV Horn – SKU Amstetten 3:3
Fazit: Drei Chancen, drei Tore. Wenn Amstetten diese Chancenauswertung beibehält, haben sie garantiert nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Dem SV Horn reichten zehn gute Minuten, um sich eine komfortable Führung zu holen, spielten aber in der zweiten Hälfte zahnlos, wie in den vorherigen Partien. So brachten sich die Marko-Mannen selbst um die Früchte ihrer Arbeit und holen nur ein mageres, wenn auch torreiches 3:3.
Aufgrund der Niederlage Parndorfs und der Punkteteilung bei den Wiener Traditionsvereine kommt Horn jedoch mit einem blauen Auge davon.
Die Mattersburg Amateure beginnen voll motiviert und überaus aggressiv und versuchen mit vielen Fouls den Spielfluss der Horner zu stören. Der Schiedsrichter ist in dieser Phase des Spiels sehr inkonsequent und toleriert die überharte Gangart der Mattersburger.
Durch die Spielweise der heimischen, die nur auf Zerstörung des Spielflusses ausgerichtet ist, gelingen dem Tabellenführer wenig zusammenhängende Aktionen.
In der 12. Minute wird Trainer Marko nach energischen Protesten gegen die unfaire Spielweise der Mattersburg Amateure vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen.
Musste von der Betreuerbank auf die Tribüne: Trainer Rupert Marko
(Foto: svm.at)
In der Folge kontrolliert der Tabellenführer das Spiel und kommt zu einigen Chancen, davon zwei zwingende:
13. Minute: Nach einem langen Out-Einwurf von Duran in den Strafraum, verfehlt Aleksic aus der Drehung nur knapp das Tor.
27. Minute: Die größte Chance der Horner: Aleksic zieht von der Mittellinie alleine aufs Tor, doch der Tormann der Mattersburger Amateure, Gerdenitsch, kann gerade noch zum Corner retten.
Vergab die größte Chance: Goran Aleksic(Foto: svm.at)
Die Mattersburg Amateure kommen nur selten vors Tor der Horner - die einzige nennenswerte Torchance passiert in Minute 39, als Salamon nach einem Corner knapp über das Tor von Harhovsky knallt.
Einzig nenneswerte Torchance der Gastgeber: Kurz vor dem Pausenpfiff kann sich Miki Harhovsky bei einem Freistoß auszeichnen:
Halbzeitstand: 0:0
Auch in der 2. Halbzeit versuchen die Horner mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, doch die Mattersburg weichen nicht von ihrer Spiellinie ab und unterbinden mit ruppigen Aktionen die Angriffe der Horner zu - und das mit Erfolg.
Viele Fouls und ruppige Aktionen finden seitens der Mattersburger statt - viele gelbe und eine rote Karte für Mattersburg-Tormann Gerdenitsch nach einer Tätlichkeit an Aleksic untermauern die schmutzige Gangart.
Der Schiedsrichter ist ebenso wie in der ersten Hälfte des Spiels auch nach Wiederanpfiff keineswegs Herr der Lage.
Aufgrund des zerfahrenen Spiels waren Chancen auf beiden Seiten in der 2. Halbzeit Mangelware. Die Hausherren hatten vor eigenem Publikum keine Torchance mehr, doch auch die Horner waren bei ihren Chancen zu zögerlich - so bleibt es beim 0:0.
Hielt die Abwehr zusammen: Gilbert Prilasnig (Foto: svm.at)
Erfreulich: Der vom FC Porto gekommene Chiming Zhang feierte kurz vor Schlusspfiff sein Debüt in der Regionalliga.
Fazit: Der SV Horn ließ sich zu sehr das Spiel des Gegners, der vor allem durch eine harte Gangart auffiel, aufzwingen, anstatt selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Bezeichnend: In der 2. Halbzeit kam es zu keiner wirklichen Torchance mehr.
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Patrick Witschka, Mario Feurer, Gilbert Prilasnig, Sargon Duran; Slaven Lalic, Peter Neidhart (69. Drazan Sekic), Aleksandar Djordjevic, Boris Bokalic (59. Nizar Ben Nasra); Mesut Dogan, Goran Aleksic.
FAC Team für Wien: Michael Jausner; Elmar Marschler, Ivan Markovic, Philippe Weiss, Michael Plott; Andreas Bauer, Gerald Geissbüchler (57. Martin Frantsich), Sascha Viertl, Christian Leuchtmann; Michael Frantsich (89. Philipp Untermaurer), Manuel Salomon (46. Thomas Panny).
Torfolge: 0:1 – 22. Ivan Markovich; 1:1 – 37. Goran Aleksic; 1:2 – 70. Michael Franitsch
Gelbe Karte: Peter Neidhart - 54., (F); Goran Aleksic - 89., (F) / Michael Plott - 41., (F); Michael Frantsich - 57., (F); Elmar Marschler - 66., (F); Martin Frantsich - 80., (F); Philippe Weiss - 30., (F) Gelbrot: 45., (K)
Die Partie startete bei winterlichen Verhältnissen, die angetretenen Teams tasteten sich in der Anfangsphase ab, dementsprechend waren Chancen in den ersten 20 Minuten Mangelware. Standardsituationen mussten also die nötige Würze bringen, und die Gäste aus Wien taten dies mit Bravour, wenn auch mit kräftiger mithilfe der Horner Hintermannschaft.
Freistoß FAC, die Flanke landet im Rücken der Abwehr und Markovic hat sogar noch die Zeit sich den Ball zurechtzulegen bevor er zum 0:1 traf.
Doch die Antwort des Horner Sportvereins lies nicht lange auf sich warten, eine Ecke von Mesut Dogan konnte Michael Jausner im Tor der Gäste nur wegfausten, Neidhart köpfelt den Ball außerhalb der 16er´s Richtung Tor, Aleksic steht 15 Minuten nach der Wiener Führung parat und trifft zum 1:1 Ausgleich.
Dann wurde es jedoch vor der Pause noch mal richtig spannend in einer Partie in der Chancen wahre Raritäten waren. In Minute 41. kann sich Aleksic einen hohen Pass perfekt mitnehmen trifft den Ball jedoch nicht richtig und so hat die Nummer 1 der Wiener keinerlei Probleme den Schuss zu entschärfen. Eine Minute vor der Pause setzt sich dann Dogan gut in Szene, dribbelt an der Toroutlinie sein Gegenüber aus, flankt in die Mitte und trifft einen Gegenspieler - ein Pfiff ertönt und der Schiri entscheidet auf Handelfer.
Der Ex-Horner Phillipe Weiss, der mittlerweile schon Gelb gesehen hatte, wurde daraufhin vom Unparteiischen des Platzes verwiesen. Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte hatte er sich sicher anders Vorgestellt. Aleksic trat nun zum Elfmeter an, Jausner erriet jedoch die Ecke und konnte den Ball über das Tor ablenken. So blieb es bei einem gerechten 1:1 zur Pause.
Halbzeitstand: SV Horn – FAC Team für Wien 1-1
Der SV Horn begann gegen nun nur noch 10 verbliebene Floridsdorfer mit einer Reihe von gut angetragenen Angriffen, zweimal vergibt Aleksic knapp. Der FAC hingegen ließ sich durch den Ausschluss nicht beirren und wartete auf seine Chancen, und so hatte Horn Glück als Franitsch nach einer Ecke mutterseelenalleine zum Kopfball hochsteigt, jedoch nur die Latte traf. Weiterhin 1:1.
Horn begann nun hinten endlich sicherer zu stehen, mittlerweile fast wütend, ob der vielen vergebenen Chancen, auf das Tor der Gäste stürmend, vergaben die Horner, diesmal abermals Aleksic einen Kopfball bzw. der eingewechselte Ben Nasra aus kurzer Distanz, die wohl vorentscheidende Gelegenheit auf die Führung.
So kam was anscheinend kommen musste… Ostern wurde vorverlegt, denn mit einem Palmsonntagsschuss überraschte Franitsch Harhovsky und schoss 10 Wiener wieder in Führung und, um bei Ostern zu bleiben, erweckte einen Toten wieder zum Leben.
Der FAC-Stürmer übernahm in Minute 70. einen hohen Ball auf ihn, aus gut und gerne 35m, derart perfekt volley, das der verdutze Horner Torhüter nur machtlos den Ball über ihn hinweg ins Tor segeln sah. 1:2 gegen 10 Gegner, Horn rannte wieder dem Ausgleich nach.
Zehn Minuten später, spielte sich nun folgende Szene bzw. Slapstick-Einlage ab. Der Torhüter der Gäste riet seinen Vorderleuten einen harmlosen hohen Ball ihm zu überlassen und untermauerte sein Anliegen mit einem Tarzan-Schrei in bester Weissmüller Manier. Sein Unterfangen führte aber bei widrigsten Verhältnissen zu erwärmenden Lachern der Zuseher, denn anstatt den Ball zu fangen stieg er hoch und faustete den Ball geschätzte bzw. mindestens 2-3 Meter weg, direkt vor die Füße Aleksic´s der auf Dogan querlegt, dieser jedoch auch aus kürzerer Distanz ebenfalls nicht trifft.
Nach dieser Einlage der besonderen Art wurde es in den letzten Speilminuten nochmal spannend, mehr leider aber auch nicht. Es blieb beim 1:2 für die Gäste aus Wien, Floridsdorf.
Endstand: SV Horn – FAC Team für Wien 1-2
Fazit: Der SV Horn hätte heute wohl noch ein paar Stunden spielen können, mehr als ein Tor, nach Fehler der FAC Abwehr, war heute leider nicht drinnen. An Tagen wie diesen müssten Standardsituationen die nötige Gefahr für die Gäste bringen, aber nicht einmal ein Elfmeter konnte das Tornetz heute zum ausschlagen bewegen. Zwei diesmal nicht wirklich sichere Torleute und eine des Öfteren indisponierte Horner Abwehr prägten ein sehr zerfahrenes, hart umkämpftes Spiel. Ein Schuss der, leider, alleine das Eintrittsgeld wert war machte den Unterschied aus.
Horn verliert nicht nur zum ersten Mal zu Hause, sondern auch wichtige Punkte in der Liga.
Der Tabellenführer aus Horn war sich der Schwere der Aufgabe bewusst und unterschätzte die Simmeringer daher keinesfalls. Dementsprechend konzentriert ging die Mannschaft auch ans Werk.
Die neu formierte Ostbahn-Elf - mit den beiden Ex-Hornern Marinkovic und Pötzl - hatte schon bei ihrem ersten Meisterschaftsantreten einen sehr guten Eindruck hinterlassen - und zeigt auch vor heimischem Publikum gleich von der ersten Minute weg, dass man keinesfalls gewillt ist, dem Tabellenführer die Punkte kampflos zu überlassen.
Die Marko-Elf ist sich der eigenen Stärken bewusst und übernimmt sofort die Initiative, kontrolliert das Spiel von Beginn an und erarbeitet sich auch einige Möglichkeiten:
6. Min. Schöner Angriff über Sekic, der gibt weiter zu Katzler, dessen scharfen Querpass kann Torwart Hegdüs abwehren, und kurz darauf geht ein Weitschuss Durans knapp am linken Eck vorbei.
Die Gastgeber beschränken sich vorerst nur aufs Zerstören und kommen erstmals in der 14. Min. vor das Horner Tor, doch Harhovsky kann den Aufsitzer von Tesevic sicher arretieren.
In der 14. Minute muss Philipp Katzler verletzt vom Platz – für ihn kommt Ben Nasra, der nur wenige Minuten nach der Einwechslung eine gute Aktion hat: Er dribbelt sich bis zum Strafraum durch, doch sein Schuss wird abgeblockt.
Das Spiel plätschert im Mittelfeld dahin, echte Chancen gibt es keine, weder auf Horner Seite, noch viel weniger von den Heimischen, die sich gänzlich auf die Defensive konzentrieren und keine Angriffsversuche starten.
In der 24. Minute ist es endlich so weit: Lalic zirkelt eine Freistoßflanke in den Strafraum, Aleksic steigt am höchsten und versenkt den Ball per Kopf zum 1:0
Noch zweimal kommen die Horner Angreifer gefährlich vor das gegnerische Tor: Ein gut angesetzter Schuss von Aleksic geht am Pfosten vorbei (28.) und auch Ben Nasras Schuss aus einem Gestocher wird abgefangen (38.)
Halbzeitstand 1:0 für Horn
Nach der Pause verflacht die Partie zusehends, die Mannschaft von Trainer Marko kann auf dem kleinen und holprigen Platz ihre technischen Fähigkeiten nicht ausspielen, Ostbahn beschränkt sich vorläufig auf Zerstören.
Die Folge ist ein Spiel ohne nennenswerte Aktionen – bis zur 57. Minute: Nach der 1. Ecke für Ostbahn endet eine Tumultszene im Strafraum mit Glück für Horn ohne Torerfolg.
Eine Viertelstunde vor Schluss übernimmt plötzlich Ostbahn das Kommando und wagt sich bis vor das Horner Tor, doch echte Torchancen erarbeiten sich die ambitioniert kämpfenden Simmeringer nicht.
Im Spiel der Horner läuft nun wenig zusammen. Lediglich bei zwei Aktionen läuft der Ball über mehrere Stationen, doch einmal entscheidet das Schiedsrichterteam auf Abseits von Sekic nach schönem Anspiel von Aleksic (77.), dann vergibt wieder Sekic, der nach direktem Pass von Aleksic auf das Tor zieht und über das Gehäuse schießt (81.)
Als alle schon mit einem 1:0 für den Tabellenführer rechnet, fällt der Ausgleich: Den erzielte in Min. 85 ausgerechnet Stefan Pötzl, im Herbst noch beim SV Horn war, allerdings ohne dort auch nur einmal zum Zug gekommen zu sein - 1:1.
Rupert Marko reagierte, brachte mit Mesut Dogan noch einen frischen Spieler - doch das Spiel war gelaufen, es blieb beim Unentschieden.
Fazit: Das war zu wenig! Statt mit einem souveränen Sieg musste der SV Horn mit einem Punkt die Heimreise antreten. Es gelang nicht, die spielerischen Vorteile in einen zählbaren Erfolg umzusetzen, und so durfte der Nachzügler Ostbahn XI im zweiten Frühjahrsspiel gegen den zweiten Titelaspiranten den zweiten Punkt einfahren.
SV Horn: Mikulas Harhovsky; Patrick Witschka, Christoph Pomper I, Gilbert Prilasnig, Sargon Duran; Philipp Katzler, Peter Neidhart, Aleksandar Djordjevic, Boris Bokalic (80. Mesut Dogan); Drazan Sekic (62. Goran Aleksic), Slaven Lalic (83. Nizar Ben Nasra).
Admira: Patrick Tischler; Franz Königshofer, Christian Wiesinger (77. Georg Nemetschek), Daniel Drescher, Daniel Poukar; Attila Erel, Thomas Hopfer, Ivan Laudanovic (46. Markus Lackner), Michael Koller; Mihret Topcagic, Ken Noël (67. Roman Koller).
Gelbe Karte: Christoph Pomper I - 48., (F); Aleksandar Djordjevic - 90., (F); / Attila Erel - 42., (F); Daniel Drescher - 44., (F); Christian Wiesinger - 54., (F); Thomas Hopfer - 67., (F)
Die vom SV Horn angestrebte Revanche für die Niederlage im Herbst gegen die Amateure der Admira ging in der Horner Arena vor 750 Zusehern über die Bühne. Es war nicht nur das Debüt der Horner Kampfmannschaft im Jahr 2009 sondern auch das der Spielerlegende und österreichischen Fußballergröße Dietmar „Didi“ Kühbauer auf der Trainerbank der Gäste.
Diese legten gleich furios los und kamen in den Anfangsminuten durch zwei gefährliche Flanken zu aussichtsreichen Chancen, die diesmalige Nummer Eins, Mikulas Harhovsky, entschärfte diese jedoch sicher. Horn hingegen ging nicht einmal annähernd so verschwenderisch mit seinen Chancen um – erste Chance, erstes Tor, erster Treffer im ersten Spiel des neuen Innenverteidigers Christoph Pomper. Lalic hatte ihn mit einem Freistoß ideal zum 1-0 bedient.
Mit diesem Traumstart tat sich der Sportverein nun leichter das Spiel zu gestalten, drängte nun darauf den Vorsprung auszubauen, was in der 30. Minute mit einem wahren Traumtor belohnt wurde. Drazan Sekic legte von der Toroutlinie auf Katzler zurück dieser schlägt eine gefühlvolle Flanke auf Duran, jedoch Köpfelt er nicht aus kürzester Distanz in Tor sondern legt auf Lalic im Fünfer quer der zur 2 zu 0 Führung locker einschieben kann.
Dass die Partie jedoch knapper war als das Ergebnis vermuten ließ bewiesen die Südstädter gleich im Gegenzug. Nach einem Fehlpass der Horner kann Noel alleine auf das Tor von Harhovsky ziehen, die Nummer Eins kann den Ball jedoch die entscheidende Richtungsänderung mitgeben, der Ball kullert knapp am Tor vorbei. Vor der Pause sehen die Admiraner Erel und Schoiswohl noch Gelb, danach war Schluss mit Hälfte Eins.
Halbzeitstand: SV Horn – Admira Amateure 2-0
Dietmar Kühbauer dürfte in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben denn seine Amateure starteten in Hälfte Zwei gleich mit zwei tollen Chancen, doch Topcagic, und Schachner scheitern jeweils an Harhovsky der seinen Mannen die Führung weiterhin sichert.
Beide Mannschaften schenken sich nun nichts, der Kapitän der Gäste, Wiesinger, und Pomper bei der Heimmannschaft sehen Gelb.
In der 60. Minute ist dann der Abend für Sekic beendet, er macht Platz für DEN Goalgetter der Herbstrunde, Goran Aleksic. Dieser sieht fast das 3:0 durch den wieder einmal groß aufspielenden Peter Neidhart, er wird aber im 16er zu Fall gebracht, die Pfeife des Unparteiischen bleibt jedoch stumm. Für einen Elfer war das wohl zu wenig. Im darauffolgenden Konter findet Topcagic in Harhovsky wieder einmal seinen Meister, der Horner Goalie hält bravurös die Führung weiterhin fest.
Danach bringt Trainer Marko frische Kräfte, Mesut Dogan und Nizar Ben Nasra kommen für Bokalic und Lalic. Die Admiraner drängten nun auf den Anschlusstreffer, es war jedoch Djordjevic der die aufgerückte Abwehr der Gäste mit einem tollen Steilpass aushebelte, Aleksic war der Nutznießer, konnte alleine auf das Tor der Südstädter laufen, und schob überlegt und locker zum 3-0 ein.
Der Sieger stand nun fest, den Gästen gelang jedoch noch ein sehenswerter Ehrentreffer, Königshofer zieht am 16er einfach ab und drischt den Ball unter die Latte des Horner Kastens zum 3-1 in der 92. Minute. Es war die letzte Aktion des Spiels, Schiedsrichter Cerimagic, der die Partie vorbildhaft geleitet hatte, pfiff die Partie ab.
Endstand: SV Horn – Admira Amateure 3-1
FAZIT: Die Horner gewinnen gegen einen engagierten Gegner mit 3-1, dürfen sich jedoch beim „Man of the Match“ bedanken - Goalie Mikulas Harhovsky hielt mit sensationellen Reflexen die Horner Führung fest, und ließ den gegnerischen Sturm verzweifeln. Ein perfekter Frühjahrstart für den SV Horn und seine Fans!
Der Zug Richtung Erste Liga, er beginnt zu rollen….
Das Spitzenspiel der Regionalliga Ost, SV Horn gegen den Wiener Sportklub, wollten sich 2.500 Zuseher trotz herbstlichen Nieselregens nicht entgehen lassen, und sie bekamen für ihr Eintrittsgeld mehr als genügend geboten.
Erster gegen Zweiter im Duell um die Winterkrone lautete die Ausgangsposition, die Devise im Spiel war auf beiden Seiten, ihr Heil in der Offensive zu suchen. Die Gäste machten den Anfang und hatten mit einem Kopfball aus 10 Metern die erste Chance des Spiels, ein bis zwei Meter fehlten aber zur Führung.
Nur wenige Minuten später machte es der SV Horn vor, wie man Zählbares herausholen kann. Zuerst erläuft sich der von Beginn an aufgebotene Max Blauensteiner einen hohen Pass am 16er, zieht zur Mitte, lässt mit einem Haken seinen Manndecker austeigen und zirkelt den Ball gekonnt zur Führung Horns ins kurze Eck.
Nur vier Minuten Später wird Lalic von Bittner, der soeben einen Schuss von Homm gehalten hatte, durch einen weiten Ausschuss in Szene gesetzt, dieser legt im 16er auf Aleksic quer, der Goalgetter wird einschussbereit von seinem Verteidiger gefoult - und der Schiedsrichter entscheidet zurecht auf Elfmeter. Der Gefoulte tritt selbst an, schießt den Strafstoß scharf in die linke Ecke, Sportklub Torhüter Harrauer kann jedoch mit einer glänzenden Parade die 2:0 Führung verhindern, zumindest kurzzeitig.
Denn in Minute 21 können die Wiener ihren Konter nicht abschließen, zuerst klärte Kapitän Prilasnig auf der Linie, danach Bitter den Nachschuss, im Gegenzug entstand wohl das Tor des Tages. Peter Neidhart bekommt das Spielgerät an der Grenze des 16ers, schlägt dort einen Haken um seinen Verteidiger ins Leere laufen zu lassen und schlenzt den Ball sehenswert ins linke Kreuzeck der Gäste - 2:0. Ein Traumstart für die Hausherren.
Wer nun dachte, der Sieg Horn sei nur noch eine Frage der Höhe, wurde in weiter Folge eines Besseren belehrt, denn nun wendete sich das Fußballschicksal um 180 Grad. Diesmal ging eine Chance Horns voran, Blauensteiner wollte den herauslaufenden Harrauer überheben, der Ball ging knapp übers Tor, im Konter setzte Perez zu einem Solo bis in den 16er an. Aus spitzem Winkel trifft er zum Anschlusstreffer für die Wiener - 1:2
Nur fünf Minuten später, in der 39. Minute, entschied der Schiedsrichter zugunsten des Sportklubs auf Freistoß auf Höhe des 16ers. Bittner fährt bei der Hereingabe vorbei, und Cehajic staubt zum Ausgleich ab. Ein wenig entgegen dem Spielverlauf stand es plötzlich 2:2. So schnell und bitter kann es gehen im Fußball.
Kurz vor der Pause hätte der Horner Sportverein nochmals berechtigten Grund zum Jubeln gehabt, jedoch rutschten Duran und Aleksic an einem Lalic-Stangelpass vorbei und vergaben so die Möglichkeit, mit einem Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.
Halbzeitstand: SV Horn 2:2 Wiener Sportklub
Anscheinend dem nachlassenden Regen zum Anlass nehmend, klappten beide Mannschaften in Hälfte zwei ihre Visiere komplett hoch und boten nun offensiven Fußball der feinesten Sorte. Da nun auf beiden Seiten genügend Platz vorhanden war, gab es hüben wie drüben Chancen im Minutentakt. Nachdem Aleksic zweimal bzw. Lalic und Homm jeweils einmal hochkarätige Chancen aus dem Spiel heraus ausließen, war es schlussendlich ein Sportklub Freistoß, der leider Zählbares entspringen ließ.
Erneut kam Bittner bei der Flanke zu kurz und musste zusehen, wie der Ball über die Torlinie kullerte. Der Sportklub beschenkte seine mitgereisten und anfangs leidenden Fans mit drei Toren en suite und drehte ein 2:0 in ein 2:3 um.
In einer kurzen Ruhephase des Spiel nutze Trainer Mag. Marko die Gunst der Stunde, um in der 64. Minute frische Kräfte zu bringen: Er wechselte Blauensteiner und Katzler gegen Ben Nasra und Dogan aus. Die Wechsel trugen Früchte, denn das Spiel wurde wieder schneller, und Platz & Chancen waren die Folge.
Einem Angriff der Wiener setzte Prilasnig einen Steilpass auf Aleksic entgegen, dieser kommt Bruchteile einer Sekunde vor Harrauer an den Ball, spitzelt ihn weg und wird vom Torhüter gelegt. Ein klarer Elfmeter, zu dem nun Lalic antritt, und den Ball sicher, zum erneuten Ausgleich, in die Maschen setzt - 3:3.
Das Spiel wog nun hin und her, Aleksic vergab nochmals eine große Chance, Kayhan und Duran sahen Gelb, und drei Minuten vor Ende gab es wieder Aufregung im Strafraum des Sportklubs. Mesut Dogan ließ wieder einmal seinen Verteidiger aussteigen und fällt im 16er. Josef Haider lässt weiterspielen und entscheidet nicht auf Strafstoß
Die Schlussminute war mittlerweile angebrochen, und als alle dachten, ein Remis im letzten Spiel 2008 zu sehen, wurde das schier Unmögliche doch noch geschafft: Eine Ecke Horns konnte Harrauer nur abklatschen lassen, Hausherr, Kapitän und Leithammel Prilasnig bekommt die Kugel vor die Füße und lässt sämtliche Horner Fans mit einem scharfen Schuss zeitgleich jubeln: 4:3. In Worten: Vier zu Drei!!
Unbeschreiblich…der SV Horn schlägt in einem mehr als sehenswerten Spiel den Wiener Sportklub und kürt sich zu Recht zum verdienten Herbstmeister der Regionalliga Ost, und die Spieler tanzen mit ihren Fans ins hoffentlich ebenso erfolgreiche Jahr 2009!
Endstand: SV Horn 4:3 Wiener Sportklub
FAZIT: Der SV Horn erwischte einen Traumstart - nach einer halben Stunde stand es 2:0. In einem verrückten Spiel schoss sich der Wiener Sportklub mit drei Toren in Führung. Mit einem gerechten Elfmeter und einem Treffer in letzter Minute sicherten sich die Horner den Herbstmeistertitel und gehen mit einem 3-Punkte-Vorsprung ins Spieljahr 2009. Hoffentlich erneut mit einer Festung „SV Horn Arena“…
Horn setzt sich mit Sieg in Stegersbach an die Spitze
Der Tabellenführer aus Horn war sich der Schwere der Aufgabe bewusst und unterschätzte den Tabellenletzten daher keinesfalls. Die Marko-Elf übernimmt sofort die Initiative, und bereits in der 4. Minute setzt Horn den ersten Warnschuss: Bokalic spielt auf Top-Scorer Aleksic, doch dessen Schuss geht rechts am Tor vorbei.
Die Heimischen unterbinden mit viel Laufarbeit die Angriffsversuche der Horner recht erfolgreich, und so dauert es bis zur 14. Minute, als sich Katzler aus 20m Entfernung ein Herz nimmt und abzieht – sein Schuss verfehlt aber das Gehäuse des Stegersbacher Torhüters Novakovits, der einen ausgezeichneten Tag erwischt und die Gästestürmer im Verlaufe des Spiels zur Verzweiflung bringen sollte.
Die Horner dominieren ganz klar, die Angriffe enden aber meist an der Strafraumgrenze, daher versucht man es mit Distanzschüssen – so auch Philippe Weiss, der den Ball in der 20. Minute knapp über das Tor setzt. Der Horner Innenverteidiger, der an diesem Tag eine sehr gute Leistung zeigt, ist es aber auch, der nur drei Minuten später seinen eigenen Tormann in arge Bedrängnis bringt, als er einen Rückpass schlampig spielt, sodass Oliver Bittner die Hände nehmen muss, um einen Verlusttreffer zu verhindern – der indirekte Freistoß aus 14m endet aber in der Mauer.
Die einzige „Minichance“ der Gastgeber, die sich ganz auf die Defensive orientieren, gibt es in der 25. Minute: Kienzl kann sich einmal rechts durchsetzen, sein Querpass kommt zu Faszl, der sofort schießt, doch der Ball geht knapp am linken Pfosten vorbei.
Das ist der Auftakt für eine Drangperiode der Gäste, die Stegersbacher werden in die eigene Hälfte gedrängt - und es ergibt sich Chance um Chance:
30. Minute: Witschka kann sich auf der linken Seite durchsetzen, seinen Querpass durch den Strafraum verfehlt Bokalic.
31. Minute: Djordjevic zieht aus 20m ab - Torhüter Novakovits wehrt bravourös ab.
33. Minute: Prilasnig spielt Sekic im Strafraum frei – sein Schuss geht ans Außennetz.
In der 43. Minute scheint der Horner Führungstreffer in der Luft zu liegen: Katzler umspielt alles inklusive Tormann, legt ideal auf den besser postierten Prilasnig ab, der schiebt den Ball in Richtung Tor - ein Verteidiger rutscht dazwischen und klärt vor der Linie mit Zuhilfenahme der Hand – heftige Reklamationen seitens der Horner folgen, doch der Schiedsrichter hat nichts gesehen, und auch der Assistent will keinen Regelverstoß bemerkt haben.
Statt Elfmeter und einer Chance auf das 1:0 geht es in die Pause.
Umstellung nach der Halbzeit: Für Bokalic kommt Ben Nasra, der sichtlich mehr Schwung auf der Außenbahn erzeugt und sofort beim Anpfiff zur zweiten Hälfte für Gefahr sorgt: Doppelpass mit Prilasnig, doch Ben Nasras Schuss kann wieder einmal vom Tormann - im Nachfassen - geklärt werden.
Nun mehren sich aber die effektiven Chancen der Gäste – vor allem Aleksic wird immer wieder gesucht, doch er kann heute im Abschluss nicht überzeugen – 53. Minute: Das erlösende 1:0 scheint sicher: Aleksic läuft allein auf den Tormann zu, schiebt aber das Leder an Novakovits und leider auch am Tor vorbei.
56. Minute: Mesut kommt für Sekic, und bereits drei Minuten nach seiner Einwechslung spielt er Katzler ideal am Elfmeterpunkt frei, doch der vergibt diese gute Möglichkeit leichtfertig.
Dann melden sich die Gastgeber erstmals in der zweiten Hälfte: Pfahnls Schuss geht knapp an Bittners Tor vorbei.
Elfmeteralarm in der 65. Minute: Dogan kommt nach Doppelpaß mit Aleksic im Strafraum spektakulär zu Fall, doch der Unparteiische entscheidet auf Schwalbe.
Nach rollenden Angriffen der Horner Mannschaft ist es in der 73. Minute so weit: Ben Nasra tanzt rechts die Verteidigung aus, seine Auflage auf den völlig freistehenden Dogan verwertet dieser unter dem Jubel der mitgereisten Fans aus 10m zum 1:0 Führungstreffer.
Ob dieses Tores werden die Stegersbacher plötzlich offensiver, und nur 2 Minuten nach dem 0:1 taucht der eingewechselte Barnjak allein vor Bittner auf, doch der gute Horner Schlussmann wehrt den Ball in den Corner ab.
In der Folge hätten die Horner den Sack zumachen können und müssen.
76. Minute: Wieder kann sich Ben Nasra rechts durchsetzen, seine Hereingabe vergibt aber der völlig freistehende Aleksic.
Und nur 4 Minuten später legt Djordjevic ideal auf Aleksic ab, doch der verzieht wieder allein vor Torhüter Novakovits.
Und abermals ist es Aleksic, der in der 86. Minute von Djordjevic ideal eingesetzt wird, allein aus 30m auf den gegnerischen Tormann zustürmt, sich den Ball aber zu weit vorlegt, sodass Novakovits wieder Sieger im Duell Stürmer gegen Tormann bleiben kann.
Sollte sich diese Leichtfertigkeit bei der Chancenauswertung rächen?
Die Gastgeber setzen - bereits in der Nachspielzeit - alles dran, den Ausgleich zu erzielen. Zuerst kann Bittner erfolgreich eingreifen, dann hat er das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als er einen Fernschuss von Barnjak mit Unterstützung der Querlatte unschädlich machen kann.
Ein Tor der Stegersbacher hätte den Spielverlauf zweifellos auf den Kopf gestellt und wäre bitter gewesen – so bleibt es aber beim 1:0-Erfolg des Tabellenführers, und es wartet am kommenden Freitag das große Finale um den Herbstmeistertitel in der SV Horn Arena beim direkten Duell gegen den Wiener Sportklub.
Fazit: Aufgrund der Dominanz über das gesamte Spiel geht der knappe 1:0-Sieg vollkommen in Ordnung – bei einer besseren Chancenauswertung hätte der Sieg viel deutlicher ausfallen können.
Veränderungen bei beiden Teams: Trainer Marko hat einige Umstellungen vorgenommen – Witschka rückte nach langer Verletzungspause erstmals wieder ins Team, auch Sekic bekam wieder einmal von Beginn an eine Chance.
Auch bei Waidhofen war der zuletzt gesperrte Andi Schiener wieder mit von der Partie,und Maicon Dos Santos meldete sich wieder gesund.
Es schien so, als ob sich die Umstellungen auf das Spiel auswirkten: Wenig Aufregendes in der ersten Halbzeit, keine der Mannschaften konnte ein Übergewicht erzeugen – es war ein Geplänkel im Mittelfeld ohne richtige Torchancen.
Einzige Höhepunkte waren in der 21. Minute ein Eckball für Waidhofen, bei dem sich die Horner Hintermannschaft unsicher zeigte.
In der 28. Minute strich ein Fernschuss von Gilbert Prilasnig knapp über die Querlatte. Und nur eine Minute später musste Tormann Posch bei einer Flanke zweimal nachfassen.
Eine schwache erste Halbzeit endete ohne Tore – 0:0
Die zweite Halbzeit beginnt wie die erste, Waidhofen zieht mit allen Mann vor dem Strafraum einen Abwehrriegel auf, den die Horner Offensivabteilung nicht knacken kann.
Es ist ein zerfahrenes Spiel im Mittelfeld, geprägt durch Fehlpässe und Fouls. Auch weiterhin gibt es kaum Chancen, die beiden Teams neutralisieren sich im Mittelfeld.
Auch ein Wechsel auf Horner Seite - Sekic raus und Ben Nasra hinein - ändert wenig am Spielgeschehen.
In der 72. Minute eröffnet sich plötzlich eine Chance für Horn: Lalic bringt einen Freistoß von rechts zur Mitte, Gilbert Prilasnig steigt am höchsten – sein Kopfball geht an die Querlatte.
Dann reklamieren die Gäste in der 79. Minute bei einem der wenigen Konter Alfmeter: ein Pass wird scharf durch den Strafraum gespielt, ein Stürmer fällt, doch die Proteste der Gäste fruchten bei dem hervorragend agierenden Schiedsrichter Strasser wenig.
Als sich bereits alle mit einem 0:0 abfinden, stürmt Lalic in der 85. Minute nach Doppelpass mit Aleksic in den Strafraum und wird beim Schuss regelwidrig zu Fall gebracht – ohne zu zögern entscheidet der Schiri auf Elfmeter: Goran Aleksic tritt an, sein schwach geschossener Elfmeter kann von Tormann Posch abgewehrt werden, im Nachschuss ist der Führende der Torschützenliste erfolgreich 1:0.
In den Schlussminuten verwalten die Horner den hart erkämpften 1:0 Sieg und übernehmen damit die Tabellenführung.
Fazit: Das erwartet schwere Spiel gegen einen überaus destruktiv eingestellten Gegner, gegen den man lange Zeit kein Rezept fand. Unter dem Schlussstrich stehen drei Punkte – und die Tabellenführung.
Gelbe Karte: Georg Harding - 63., (U), Christopher Trimmel - 64., (F), Stefan Palla - 78., (F) / Aleksandar Djordjevic - 58., (U)
Im Windschatten der Westtribüne des Gerhard-Hanappi Stadions empfingen die Amateure des SK Rapid Wiens, vor 300 Zusehern, den Sportverein aus Horn: Und von Beginn an deutete sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften an.
Beide Teams versuchten in der Anfangsviertelstunde das Geschehen auf die Außenbahnen zu verlagern, um in weiterer Folge mit Flanken Gefahr in den jeweiligen Strafraum zu bringen. Diese landeten aber auf beiden Seiten entweder in den Händen des Torhüters, oder im Toraus - bis auf eine Hereingabe von Mehic, die sich gefährlich auf Tor senkt und die Latte streifte.
Nun standen beide Teams wieder etwas defensiver, bei beiden Mannschaften war spätestens auf Höhe des gegnerischen 16ers Endstation. So mussten Standards die nötige Würze für das Spiel liefern, und in der 30. Minute prüfte Mehic Bittner erneut, mit eben einer jener Standards, diesmal aus gut 25m - Bittner kann den gut getretenen Ball jedoch noch über das Tor drehen.
Ein paar Minuten später hatte nun Horn einen Freistoß auf 16er-höhe zugesprochen bekommen. Der Ball von Katzler kommt scharf in die Mitte, Rapid Goalie Lukse segelt am Ball vorbei, und Djordjevic kann locker zum 0:1 einköpfen. Ein zwar etwas glückliches Tor, doch da Horn aber immer gefährlicher vors Tor kam, ein verdienter Treffer.
Fast im Nachsetzen auf diesen Treffer, schickt Lalic mit einem Steilpass Aleksic, der sofort gegen zwei Verteidiger Rapids in den Strafraum zieht, diese stehen lässt und aus spitzem Winkel die Möglichkeit zum 0:2 am langen, rechten Eck vorbezieht. Glück für die Rapid Amas.
Das Spiel ging nun flott von einem 16er zum anderen - und einige gefährliche Möglichkeiten ergaben sich. So köpft Aleksic nach einer Flanke Lukse aus 5 Meter in die Arme, auf der anderen Seite hält Bittner kurz vor der Halbzeit zweimal die Null für Horn fest: Einmal geradezu sensationell nach einem Kopfball von Sütcü aus kürzester Distanz, kurz darauf einen zu zentralen Schuss aus 18 Meter.
Halbzeitstand: SK Rapid Amateure - SV Horn 0:1
Das Spiel in Hälfte Zwei wurde Anfangs durch das harte Einsteigen beider Mannschaften zum Leidwesen der Zuseher immer zerfahrener. Djordjevic und Trimmel sehen jeweils nach Fouls, Harding wegen Kritik Gelb. Nur Goran Aleksic kann in der 60. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher eine nennenswerte Offensivaktion zeigen, der Ball geht jedoch knapp am Tor vorbei.
Richtig spannen wird es erst wieder in der 67. Minute, als quasi eine Kopie des Horner Führungstreffers auf Seiten Rapids, wegen angeblichen Abseits, nicht gegeben wird. Diese Entscheidung sollte gravierende Folgen haben – statt 1:1 weiterhin 0:1 – und die Ereignisse überschlagen sich.
Zuerst setzt Trainer Marko an der Seitenlinie ein Zeichen, um seine Spieler aus der Lethargie zu reißen: Nach Reklamation wurde er vom Schiedsrichter auf die Zuschauerränge verwiesen. Das schien für die Horner das Zeichen für Angriff zu sein: In der 70. Minute spielt Gabler einen Pass ideal in den lauf des auf rechts anstürmenden Bokalic – und der lässt dem Rapid-Tormann keine Chance – 0:2 - die Vorentscheidung im Spiel.
Rapid hat Anstoß, verliert den Ball, im darauffolgendem Horner Konter setzt Aleksic seinen Körper nach einer Flanke perfekt ein und trifft aus kurzer Distanz per Kopf zum 0:3.
Die nun inferior spielende Abwehr der Rapid Amateure muss kurz darauf erneut mit ansehen, wie sich nach einem hohen Freistoß aus der eigenen Hälfte durch Katzler Aleksic davonstiehlt, kurz vor dem heraus stürmenden Lukse zum Kopfball kommt und den Ball zum 0:4 in die machen setzt.
Der Sieger stand nun fest. Horn brachte für Lalic, Bokalic und Aleksic Ben Nasra, Blauensteiner und Sekic,.
Der Rest war nur noch Formsache: Horn versuchte nun, den Vorsprung über die Runden zu bringen, die Angriffsbemühungen Rapids waren erst in der Nachspielzeit von erfolg gekrönt. Nachdem der exzellente Torhüter der Horner, Oliver Bittner, zuerst zwei weitere gefährliche Schüsse von Palla (86.) und Pehlivan (89.) entschärft hatte, musste er einen Schuss von Pehlivan in der 91. Minute zum 1:4 passieren lassen.
Endstand: SK Rapid Amateure - SV Horn 1:4
FAZIT: Ein verdienter Sieg, in dieser Höhe vielleicht übertrieben. Horn war die abgeklärtere Mannschaft und verwertete seine Chancen konsequenter. Bittner & Aleksic machten am heutigen Abend den Unterschied aus, und Horn revanchierte sich damit eindrucksvoll für die letztjährige Niederlage.
Den 1.400 Zusehern in der Arena des SV Horns bot sich beim Aufeinandertreffen der zwei Waldviertler Klubs aus Horn und Zwettl ein mittlerweile mehr als gewohntes Bild, denn wie in den vorangegangenen Partien zeigten die Gäste abermals wenig Ehrgeiz in der Offensive und verteidigten gegen die spielgestaltenden Horner mit fast allen Spielern.
So kommt es zu einer wahren Eckenflut in den ersten Spielminuten für Horn und Aleksic vergab in der 12. Minute die erste Chance auf die Horner Führung, aus spitzem Winkel, im 16er. Kurz darauf hatte er nach Kombination mit Djordjevic und Dogan aus ähnlicher Position erneut das Nachsehen gegen den Zwettler Torhüter Fuka.
Die einzigen Chancen der Zwettler entstanden nur aus ruhenden Bällen, so auch in der 20. Minute, als Bittner nach einer hohen Flanke mit dem Ball in der Hand über die Strafraumlinie stolperte und Zwettl eine gute Freistoßmöglichkeit schenkte. Der Tscheche Petr Plocek aber drischt den Ball, symptomatisch für Zwettls Spiel in der ersten Hälfte, in den Nachthimmel über Horn.
In weiterer Folge neutralisieren sich beide Mannschaften und Torchancen werden zur Rarität. Für wirkliche Aufregung sorgt aber nur der teils überharte Einsatz der Zwettler Hintermannschaft, die sich nicht beschweren hätte dürfen wenn sie mit drei Verwarnungen in die Halbzeitpause gegangen wären. Schiedsrichter Becker pfiff zwar korrekt die begangenen Fouls auf beiden Seiten, lies aber den Härtegrad eben dieser außen vor, und zweigte viel zu selten gelben Karton um das Spiel auf wieder abzukühlen. So wird Lalic nach einem harmlosen Rempler mit Gelb bedacht, zig, teils brutal aussehende, Fouls der Zwettler hingegen nicht.
Ein Freistoß von Katzler, der knapp am Tor vorbeigeht, ist quasi die letzte der wenigen Chancen in Halbzeit Eins, in der Horn spielerisch mehr als deutlich dominiert, aber gegen eine eng und gut stehende Zwettler Mannschaft wenig Tormöglichkeiten herausspielen konnte.
Halbzeitstand SV Horn – SC Zwettl: 0:0
Mit merkbar mehr Elan kommt Horn aus der Kabine, kommt nun immer öfter in die Nähe des gegnerischen Tores und hat zudem noch Pech als ein klares Foul an Dogan im 16er nicht mit Elfmeter geahndet wird.
Und so kam was kommen musste: Ein Seltenheitswert habender Zwettler Konter führte zu einer Flanke auf Strafraumhöhe, Thomas Müller übernimmt diese mit Innenrist am 16er volley, Bittner kommt zu kurz und der Ball ist im Tor. Ein schöner Treffer aus der ersten wirklichen Chance für Zwettl in der 51. Minute. So einfach und bitter kann Fußball sein.
Horn aber reagierte prompt mit noch mehr Offensivspiel, allen voran Mesut Dogan der fast alleine die gesamte Zwettler Hintermannschaft beschäftigte, und in der 53. eine Gelbe Karte für Chaloupka herausholte. Chancen fast im Minutentakt sollten Folgen.
Der zuvor für Djordjevic eingewechselte Max Blauensteiner hatte eine Minute später mit seiner ersten Ballberührung wohl die größte Chance bis dahin auf den längst fälligen Ausgleich, als er nach wunderbarer Kombination über Ben Nasra und Aleksic im 16er den Ball knapp über das Tor schlug.
Zehn Minuten später schnappte sich Dogan am 16er den Ball und marschierte quer durch den Strafraum, ließ so nebenbei vier Spieler einfach stehen und legte auf Aleksic quer, dieser konnte jedoch den Ball nicht im leeren Tor unterbringen und vergab eine mehr als 100%ige Chance.
Kurz darauf feuerte Katzler eine wahre Granate auf das Tor Fukas ab, der Ball knallte an den rechten Pfosten landet aber vor den Füßen des Goalgetters vom Dienst der seinen Fehler von vorhin postwendend wieder gut macht und zum längst überfälligen Ausgleich, in der 72. Minute, einschob.
Der Horner Sportverein suchte nun die Entscheidung: Ben Nasra kam über rechts in den Strafraum und lässt den Zwettler Würlzer, schwindlig gespielt, stehen, zog aus spitzem Winkel ab, Fuka konnte jedoch zur Ecke klären. Aufgrund der nun sehr offensiv stehenden Horner Mannschaft kam nun auch Zwettl zu Möglichkeiten, und Horn hatte Glück das Zwettl seine zweite große Torchance nicht zur erneuten Führung nutzte.
Ab der 80. Minute hingegen war es vorbei mit den Kontern auf beiden Seiten und Zwettl packte erneut Fouls am fließenden Band aus, allen voran Daniel Prtenjaca der anscheinend an Gelbsucht litt, vom Schiri aber nie für sein, über 90 Minuten geführtes, rohes Spiel „belohnt“ wurde.
Eine Verwarnung war auch die letzte Aktion des Spiels, die Feurer für ein taktisches Foul gutgeschrieben bekam. Es blieb beim 1:1.
Endergebnis SV Horn – SC Zwettl: 1:1
FAZIT: Ein kampfbetontes Derby, in dem sich Zwettl, besonders in der ersten Hälfte, darauf verstand gut zu verteidigen, und Horn 90 Minuten zwar das Spiel, aber aus ihren Chancen zu wenig machte. Ein herumwirbelnter Mesut Dogan und ein brillant haltender Zwettler Torhüter, Oliver Fuka, drückten dem Spiel ihren Stempel auf, und so wurde eine alte Fußballweisheit wieder einmal bestätigt: Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten….
SV Horn: Oliver Bittner; Gilbert Prilasnig, Philippe Weiss, Mario Feurer; Philipp Katzler, Peter Neidhart, Aleksandar Djordjevic, Slaven Lalic (80. Max Blauensteiner), Sargon Duran; Mesut Dogan (82. Nizar Ben Nasra), Goran Aleksic (84. Drazan Sekic).
SV Wienerberger: Oliver Kalogeridis; Marcel Derndorfer, Andreas Lipa, Mario Omulec (63. Thomas Schwarz), Tomislav Micanovic (85. Leandre Uwilingiyimana); Zeljko Mitic, Mario Felber, Andreas Dospel (87. Lukas Ernstbrunner), Adam Mogyoro, Thomas Milcic; Zeljko Radovic.
Torfolge: 0:1 - (73.) Mesut Dogan (F)
Gelbe Karte: Peter Neidhart - 7., (F), Aleksandar Djordjevic - 61., (F), Philipp Katzler - 77., (K), Max Blauensteiner - 85., (F) / Zeljko Radovic - 23., (K), Zeljko Mitic - 48., (F), Thomas Milcic - 58., (F), Mario Felber - 73., (F)
Rupert Marko überrascht mit unveränderter Aufstellung. Horn startet damit relativ offensiv, schließlich will man 3 Punkte holen. Die anfänglich leichte Feldüberlegenheit kann Horn aber außer einer Chance durch Katzler (5.) nicht zu weiteren Chancen nützen. Der Schiedsrichter lässt überhart spielen, wodurch ein geordnetes Spiel schwer möglich wird.
In der 17. Minute kommt Horn über Djordjevic schnell nach vorne - und Aleksic vollendet, leider gibt der Schiedsrichter das Tor (wegen angeblichen Fouls) nicht.
Magna Wienerberg rückt in den Blickpunkt, aber hauptsächlich durch Fouls. Chancen bleiben in der Folge Mangelware.
In der 36. Minute hat Horn Glück als ein Milcic-Schuss auf der Linie abgewehrt wird. Umgekehrt wird ein Tor von Horn in der 39. Minute wieder - diesmal wegen angeblichen Abseits - nicht gegeben.
Mit 0:0 geht es in die Pause.
Die physisch starken Horner bekommen jetzt mehr Raum, andererseits zerstören die Heimischen mit Fouls den Spielfluss der Gäste. So erhält Mitic nach schwerem Foul am starken Dogan Gelb.
Dogan setzt sich in der 56. Minute gut durch, die Verteidigung klärt unsauber, was aber vom burgenländischen Schiedsrichter toleriert wird.
Gleich danach erneut schöne Chance für Horn nach Dribbling von Duran an der Cornerlinie - Neidhart vergibt eine 100%ige Chance.
Der Schiedsrichter hat erneut Einsehen mit Magna Wienerberg und schließt den mit Gelb vorbelasteten Milcic nach einem weiteren scheren Foul nicht aus.
In der 61. Minute kann sich Oliver Bittner bei einem Freistoß auszeichnen und wehrt in einem tollen Reflex noch ab, Feurer klärt anschließend die Situation.
2 Chancen für Horn innerhalb von 2 Minuten: Ein Schuss von Djordjevic in der 67. wird ans Außennetz abgefälscht. In der 69. setzt sich erneut Dogan durch, sein Pass auf Aleksic wird von diesem mit einem Drehschuss neben das Tor gesetzt.
Endlich ist es soweit. Dogan wird bei einem schnellen Gegenstoß in der 73. Minute von Felber zurückgehalten. Aus mindestens 35 m placiert Geburtstagskind Dogan selbst den Freistoß, der Ball geht an Freund und Feind vorbei ins lange Eck 1:0 für den SV Horn.
Kurz danach will Dogan seinen Traumheber vom letzten Heimspiel gegen Neusiedl wiederholen, diesmal geht der Ball aber neben das Tor.
Tauschorgien verzögern das Spiel.
In der 80. Minute hat Horn Glück, als Bittner kurz daneben fährt, in der Folge kommt Wienerberg zu keiner klaren Chance mehr.
In der 92. könnte Horn mit einer Doppelchance das Spiel praktisch entscheiden: Ben Nasra und Sekic vergeben aber.